Reviews

Alle Reviews zu Musik, Büchern, Zines oder Filmen und Dokus auf einen Blick
  • 23 Jahre existiert die flotte Ska-Kapelle aus Görlitz schon. Ursprünglich 1998 gegründet, gibt es hier jetzt die erste „bloß“ online Veröffentlichung der Kollegen auf den Plattformen der üblichen Verdächtigen (Spotify, iTunes und Amazon). Man muss nicht hellsehen können, um zu vermuten, dass der Grund hierfür wohl die verfickte Seuche is. Das Bands ihre neuen Werke

  • Ich liebe ja so schlichte Siebdruck-Style-Cover. Haptik! Hab schon überlegt, den Sticker abzupulen, um zu sehen, ob da wie bei Velvet Underground die Banane drunter steckt. Wäre aber schade, wenn’s missglückt.Hier wird 12x U-Post-HC aus Aachen geboten. Die Eigenbeschreibung auf dem Waschzettel trifft es ganz gut: „Sounding like a hybrid somewhere between LEATHERFACE & DINOSAUR

  • Die Redaktion hat sich drauf geeinigt, dass die Rezensent_innen sich bei den Reviews kürzer fassen. Das fällt mir bei The Lawrence Arms zum Glück nicht schwer. Die neue Scheibe des Trios aus Chicago ist gefälliger Punkrock, frei von Ausfällen aber auch ohne Stücke, die mich dazu verleiten, die CD in Dauerrotation zu hören. Dennoch denke

  • Sehr geiler Bandname, sehr geiles DIY-Cover. Ist das bei dieser Mini-Auflage echt jedes Mal selbst gemalt? Hammer! Die Arbeit und Liebe zum Detail, die in dieser auf 100 Exemplaren in orangem Vinyl limitierten Platte steckt, ist bemerkenswert. Da kann sich noch so manche Band in Sachen Kreativität ’ne Scheibe von Abschneiden. Hamburger Post-Punk mit Herzblut

  • Labelsampler von Wolverine Records, quasi zum 28. Geburtstag gratulieren hier 23 Bands mit entsprechend vielen Songs, von denen 9 sogar bisher noch komplett unveröffentlicht sind. Für den 30. Geburtstag fände ich einen kleinen akustischen Streifzug in die Vergangenheit, also ins Archiv übrigens auch nicht schlecht. Ansonsten eine gelungene und recht abwechslungsreiche Zusammenstellung des recht weit

  • Pogopanik aus Bielefeld spielen im Prinzip klassischen Deutschpunk, wobei der typische Ufft-Uffta Sound hier gar nicht sehr durchgezogen wird, wie es der Name eigentlich suggeriert. Klar, es wird schon auch ordentlich gebolzt, ruhige Passagen finden sich jedoch ebenso auf dem Debut-Album, wie auch der ein oder andere Versuch andere musikalische Richtungen einzubinden. Da gibt es

  • Toll aufgemachtes Rerelease der ersten Aufnahmen der Berlin Breakouts, deren Affinität zum rock‘n‘rolligen US-Punk der Marken Turbo ACs, Dead Boys und Generators unüberhörbar ist. Dargeboten mit ordentlichen Chören und hörbaren Kajalstrichen in der Attitüde. Macht eben soviel Freude, wie an der Theke schnell bedient zu werden. (Wanda Records) Swen Hier geht es zur Bandcamp-Seite der

  • 5 Menschen aus NRW sind angetreten, um die Horropunkszene aufzumischen. Die sind so sehr Punk, dass das Begleitschreiben zur Platte handgeschrieben ist. Allerdings nicht mit Blut, da ist noch Optimierungsbedarf. Wenig Optimierungsbedarf hingegen kommt bei der „Rest in pieces“ zu Tage. Horropunk ist jetzt nicht wirklich meine Tasse Tee, aber die 4 Songs wussten zu

  • Passend zum 25 jährigen Bandjubiläum gibt es hier ein neues Lebenszeichen der Lyoner Genossen. Fans der französischen Redskins wird es freuen zu hören, dass die LES PARTISANS in musikalischer Hinsicht mit ihren 2 neuen Songs gewohnt zeitlos schönen Streetpunk der französischen Schule abliefern, der dazu wie immer mit gediegener Soul- bzw. REDSKINS-Kante aufwartet. 2 Songs,

  • Das Intro des dritten Langspielers der Band aus der Lüneburger Heide nimmt mich sofort mit. Hoch melodischer, sauber und genau auf den Punkt produzierter, sehr tanzbarer Punkrock mit der ein oder anderen Ska-Einlage. Und mit was für einer Stimme. Ach schön. Dieses ganz hohe Niveau kann leider nicht gehalten werden, die Platte bleibt musikalisch jedoch

  • Im nächsten Ableger der Four Track Mind Serie bekommts der altbewährte Tascamrecorder mit den abgefahreren Tunes des Berliner Trios 13 YEAR CICADA. Die zwei Songs sind eine wilde Mischung aus Math, Synth, Pop und Samplingelementen. Keine leichte Kost, aber definitiv zwei gelungene Songs, die fern vom Einheitsbrei Lust auf mehr machen! -Moron Dan- (tomatenplatten) https://www.youtube.com/watch?v=ELMl3VihTPM&list=OLAK5uy_lt3ziaY7ag5oSrL6nwvjni5QkTQXeYtvY

  • Insgesamt befinden sich 28 Bands auf dem vom Ein-Mensch-Projekt „Johnny Raw“ heraus gegebenen Sampler. Die alle zu besprechen würde so was von den Rahmen sprengen. Da gibt es auf der einen Seite sehr viel Punk zu hören, aber auch ein paar rockigere und skalastigere Bands haben sich auf der CD eingefunden. Quasi ein buntes Potpourri

  • Powerviolence, Fastcore, bereits 2016 aus Hamburgs tiefsten Sumpflöchern hervorgekrochen, singen sie über Menschen- und Tierrechte, gegen die Kackgesellschaft – Sehr schnell, sehr geil, 10/13 Liedern unter einer Minute Spielzeit. Sehr schöne Aufmachung, sehr schönes Covermotiv. „Ich hab gehört, am effektivsten wäre es, sie an Schweine zu verfüttern. Man muss die Schweine vorher ’nen paar Tage

  • Re-Release von ner selbst veröffentlichten EP, welche die 4 Punks aus Hebden Bridge einst in grauer Vorzeit, um genau zu sein, im Jahre 1982 aufgenommen haben. Die Songs sind übrigens identisch mit denen von der CRUX-Split auf Captain Oi!, welche seltsamerweise seinerzeit ebenfalls im gleichen Jahr herauskam. Richtig gutes Zeug, relativ harter Sound, musikalisch irgendwo

  • Die holländischen Mr. Review sind eine der wenigen Bands, bei denen Euro-Ska kein Schimpfwort ist. Im Gegenteil: Hier trifft eine glasklare Produktion leicht Bosstones-mäßigen Gesang und eine klasse Bläser- auf eine ebensolche Rhythmussektion. Die Freude, die sie bereiten ist entspannt und zuweilen mit einer sentimentalen Note versehen. Das ist ausnahmslos immer wieder einen Griff ins

  • Ich weiß nicht so recht, das Teil hier schwankt zwischen „ist ok“ und „Geht mir voll auf den Sack“. Days N Daze nennen ihren Stil „Trashgrass“ und haben auch die entsprechenden Instrumente am Start, u. a. Banjo und auch ein Waschbrett. Das ist, wenn man geneigt ist, über seinen Punkrock-Tellerand hinweg zu schauen, auch kein

  • Human Eating Monster ist ein 2-Mann Projekt entstanden aus der Band Spit. Auf die Löffel gibt’s Alternative Rock mit einer guten Prise Metal. Definitiv einzigartig, auch wenn die Songs teilweise an Nu Metal erinnern. Kann man sich mal geben. -Moron Dan- (SMAP! MUSIC) humaneatingmonster.com https://www.youtube.com/watch?v=AMTtCKteV2k

  • Der Titel ist heutzutage ziemlich lächerlich und maximal ausgelutscht. Das soll aber wohl so, denn es handelt sich um repetitiven Elektropunk aus Landskrona (Schweden) mit einer guten Portion Antipathie gegen die alten Szeneväter (oder selten –mütter), die sich bis heute als Undergroundgrößen feiern lassen, während doch jede*r weiß, dass die Sache schon vor ca. 30

  • Der Opern-artige Gesang, die Synthies und alles drum herum vereint sich sehr gut zum typischen 80er Jahre Dark-Wave-Sound – Klingen hier auf dieser auf 300 Exemplare limitierten Scheibe etwas nach WIPERS, WARSAW, jedoch auch irgendwie nicht. Die Songs laufen gut hintereinander durch. Da der Gesang und Sound im Allgemeinen sehr monoton gehalten ist, wirkt alles

  • Körpereigene Endorphine sollen ja für die Gesundheit an sich nicht schlecht sein und auf diesem Feld is DR. RING DING ja bekanntlich eine medizinische Koryphäe internationalen Kalibers. Auch die „Remedy“ brilliert wieder mit einer wahren Vielzahl von Einflüssen, hauptsächlich aus der üppigen musikalischen Geschichte Jamaikas entliehen, mit welcher der Dr. und seine zum Teil neuen

  • Gefühlt hundert mal hab ich jetzt den Bandnamen laut vor mich hin gesagt aber ich verstehe ihn einfach nicht. Ich bitte da um Rückmeldung. Die Ep der Band aus Meerane ist ein Stück weit die Quintessenz aus allem was ich an Deutschpunk liebe und hasse. Veröffentlichung in Eigenregie, gute Themensetzung und vor allem schnelle, kurze

  • Das die REAL MCKENZIES sich mit ihrem neuen Album „Beer And Loathing“ komplett neu erfinden, erwartet wahrscheinlich niemand wirklich. In dieser Hinsicht sind die Schoten aus Kanada und ihr Folk-Punk auch diesmal wieder zuverlässig wie die leibhaftigen RAMONES. Muss gestehen, dass ich die Herren in den letzten Jahren doch etwas aus den Augen bzw. Ohren

  • Kaum eine Verbindung ist fruchtbarer als die von Punk und Country. Vor Allem bei den politischen amerikanischen Bands, werden die Wurzeln im Folk noch einmal ganz deutlich herausgearbeitet. Und MDC eignen sich auch hervorragend, ihr Œuvre auf die reduzierte Art darzubieten. Gerade weil ihr Schaffen ja gerade immer den Gegenpol zum tradierten American Way of

  • 24 (eher unbekannte) Bands mit ausschließlich weiblicher Besetzung aus 15 Ländern, die musikalisch sehr vielfältig, in der Themensetzung jedoch ähnlich sind: Es gilt, jegliche Formen von Diskriminierung zu benennen und sich gegen solche aufzulehnen. Für ein Leben voller DIY und Selbstbestimmung! Nicht alles gefällt meinen Ohren, positiv aufgefallen sind Trholz (Frankreich), Holy Nuns (Spanien), Berthalutz

  • Eine weitere VÖ in der Twisted Chords Re-release Reihe und ein weiteres mal ein herzliches „danke“ von meiner Seite, dass die Platte auf Vinyl wieder allgemein zugänglich gemacht wurde. Die Band steht für ihren großartigen Humor im musikalischen einwandfreien Oi-Talar. Dieses mal sogar mit 3 Bonustracks und dem nach wie vor indizierten „77 heißt Grüß

  • Mit dem Nachfolger zu „Freunde lügen nicht“, liefert Vandalismus ein weiteres duftes Deutschrap-Album ab. Coole Beats erzeugen die passende Stimmung für die hochkarätigen Texte. Vandalismus beleuchtet, provoziert und reflektiert. In seinen Lyrics behandelt er neben gesellschaftlichen Themen auch Persönliches und findet dabei eine stimmige Mischung aus Beiden. Coole Scheibe(n). -Moron Dan- (Audiolith) audiolith.net/de/artist/vandalismus https://www.youtube.com/watch?v=rF14SBOb1Ic und

  • Klingt wie schlechter Fußball aus dem Ruhrpott, ist aber ziemlich gute Mucke aus Freiburg. Und wenn man ganz fest die Augen schließt und den Waschzettel vergisst, dann klingt es wie eine nicht unbedeutende Postpunkband aus Husum. Schalko haben also in ihrer musikalischen Sozialisation definitiv die Guten gehört und vielleicht auch ein bisschen beklaut. Heraus kommt

  • Vorwärts, die dienstälteste Punkband der Schweiz hatten ihre neue Mini-CD/Mini-LP eigentlich schon im letzten Jahr veröffentlicht, wird also mal Zeit in das gute Stück rein zu hören. Und ein wenig klingt es so, als wäre die Zeit stehen geblieben. Fünf Songs, wie der Titel schon andeutet, mehr oder weniger über die Szene, die ihren Ursprung

  • MR. REVIEW is ne Kapelle, die ich in meiner Jugend unzählige male live gesehen habe und die wirklich jedes mal die Hütte komplett zum Kochen gebracht hat. Schöne & ungetrübte Erinnerungen von durch getanzten Konzerten vollkommen auf Endohrpin und mit komplett nass geschnitzten Klamotten, die Corona momentan noch ne ganze Ecke beschissener ausschauen lassen, verbinde

  • In Ausgabe #105 durfte ich schon die Mini-LP der zwei Garagen-Pop-Punks aus Bielefeld besprechen. Soundtechnich klingt hier alles etwas sauberer und nicht so nach „Kneipenschlägerei“ (ähem) wie in meiner damaligen Rezi. Wieder schön sphärisch mit einigen Synthesizer Elementen, ruhiger Gesang, der nicht weh tut und angenehm anzuhören ist.In gewisser Weise ist das Cover die Fortsetzung

  • Alter Falter, was ein Brett! Vom superstraighten Hardcore bis zum melodiösen Punkrock reicht die Spannbreite der Koblenzer Jungs mit den fiesen Bärten auf den ersten fünf Songs. Gerade die ballernde HC-Nummer ‚Der Krieg ist vorbei‘ oder auch der wunderschöne Opener ‚Herr Klein schmiedet sein Glück‘ oder die beiden Genepool-mäßigen Stücke knallen unglaublich. Dann wird es

  • Hallo du. Warum hast du nur 2 Songs dabei? Garage-Punk vom Feinsten. Hier trifft die für Garage typische Produktion auf eingängige Texte und freshe Melodien. Alles stimmig, alles cool. Ruft mich bitte an, wenn da ne LP folgt. (Topsy-Turvey Records) -Moron Dan- https://www.youtube.com/watch?v=rlXx6E1BA1A

  • Puuh COR. Für viele ja eine Art Heiliger Gral und bis auf die „Freistil, Kampfstil, Lebensstil“ sind die leider an mir vorbei gerauscht. Was ich immer wieder bereut habe und beim hören der Scheibe nach wie vor tue. „Friedensmüde“ ist ein schweres und melancholisches Werk und viel weniger hardcorelastig, als ich COR in Erinnerung habe.

  • Die Platte zeigt, was seit NoFX und Nachahmern ein wenig aus den Augen geraten ist: Punk klappt auch, ohne dass man sich dafür an der Könnerschaft des Metal-Olymps orientiert. Als hätten die vorigen 26 Jahre nicht stattgefunden; so lange ist wohl auch die letzte Platte der Band her. Das hört sich nach 80ern, nach Leidenschaft

  • Bei Herrn Gräbeldinger handelt es sich um einen der wenigen Gründe warum ich noch regelmäßig das OX-Fanzine lese. Nach insgesamt drei Büchern und einem Hörbuch, kommt hier eine liebevoll zusammen gestellte Box welche einiges an Überraschungen bereithält. Neben einem USB-Stick im Teddy Bären Design enthält die Metalldose, welche als Verpackung dient, noch zusätzlich ein 28

  • Also mich braucht ihr nicht zu fragen, ich bin mega Fan der berliner Synth-Disco-Schnulzen-Punks im Fuchskostüm. Wenn’s nach mir gegangen wäre, hätten sie auch noch ein bisschen mehr Zeit im Fuchsbau verbringen können und dann direkt ein neues Album präsentieren, aber die Fay Ray Covernummer „Heatwave“ kam im Hochsommer 2020 genau zum richtigen Zeitpunkt. Der

  • Nachdem Sänger Matti Ende letzten Jahres bei den GUMBLES ausgestiegen ist, haben sich nun also die restlichen Mitglieder der Schweriner Oi!-Punk-Band zusammengerauft und knüpfen mit der „Ein kleines bißchen Oi-Punk!“ unter dem Namen BARNEY ARMY genau dort an, wo die GUMBLES damals in etwa mit ihren Frühwerken aufgehört haben. Soll heißen Sound und Texte orientieren

  • Beeindruckend motivierender Ska-Punk aus Bordeux, der mit ganz vielen Aahs und Oohs unter der antifaschistischen Fahne durch stürmische Gewässer zieht. Ohne dass ich in der Lage bin, auch nur ein Wort zu verstehen, vermag ich mir vorstellen, wie das der Soundtrack für den Aufbruch in eine gelebte Utopie sein könnte. Für mich persönlich ist das

  • Ein sehr, sehr cooles Teil haben die Kalifornier hier abgeliefert. Get Dead sprengen jede Schublade, legen sich nicht auf einen konkreten Style fest, was „Dancing with the curse“ sehr abwechslungsreich macht, ohne das Ausfälle zu verzeichnen wären. Von „beinahe HipHop“ bis „beinahe Hardcore“ ist alles dabei. Man merkt, das Fat Mike himself der Platte den

  • Dank der Seuche war es mir dieses Jahr nicht vergönnt BAD COP/BAD COP live zu sehen, daher freue ich mich umso mehr, dass der Vierer aus dem sonnigen Kalifornien zumindest eine neue Platte herausbringt.„The Ride“ heißt das gute Stück und mal wieder schafft es die Band, Themen wie die Brustkrebserkrankung von Sängerin/Gitarristin Stacey Dee oder

  • Die drölfzigste Veröffentlichung zu DDR-Punk. Diesmal geht es explizit um jene Bands, die keine staatliche Spielerlaubnis hatten. Neben altbekannten wie Schleimkeim, Namenlos, L’Attentat, Wutanfall u.Ä. finden sich hier vor allem Bands oder Songs, „die aufgrund teils jahrelanger Recherchen zum ersten Mal zu hören sind.“ Bei der ein oder anderen wars auch nicht sooo schlimm, dass

  • Reissue von zwei Alben dieser Schwedischen Band als Doppel-LP Im Gatefold Cover. Laut selbstbeschreibung auf ihrer Bandcamp Seite: „One of the early and influential punk band of the northern Swedish industrial city of Sundsvall“. Ich frag mich ernsthaft wofür das nochmal neu gepresst werden musste? Bin ja normalerweise ein großer Freund von Punk und Hardcore

  • Kleine Scheibe, die großes kann! VÖ’s der Tomatenplatten-Crew sind meinerseits immer gern zur Besprechung angenommene Releases. Hier gibt’s zwei Mal waveigen instrumental Dub. Verspielt experimentell, ruhig und schnell. Hätte auch gut in die verrauchte Diskothek des vergangenen Jahrtausends gepasst, kommt aber auch gut in den jetzigen 30er Jahren rüber. Wäre interessant zu hören, wenn die

  • Zwar schon etwas älter, aber immer noch eine Besprechung wert. APPRAISE sind eine neue HC-Punk Band aus Barcelona, die aber aus Szeneveteranen besteht, die u.a. Organisatoren des Fire & Ice-Fests sind oder auch schon bei COLLAPSE oder CINDER spielten. Hier gibt’s 6x allerfeinsten, rohen Youth Crew-Hardcore auf die Ohren. Persönliche und PMA-Lyrics inklusive. Schön rau

  • 90er Jahre Pop Punk aus heimischen Gefilden, wie er heute in der Form hierzulande fast ausgestorben is. Gehörten für mich zusammen mit den LOST LYRICS definitiv zur Speerspitze dieses Sounds hierzulande, der immer schon mehr mit BLONDIE, den PRIMITIVES oder auch den RAMONES gemein hatte, als mit irgendwelchen Bands aus Kalifornien. Die SWOONS ergänzten dieses

  • Eine Single, die eigentlich releasmäßig zur Butterfahrt 2020 geplant war, dann aber aus bekannten Gründen in den Herbst verschoben wurde…und die Butterfahrt gibt’s leider auch nur im offiziellen Video zum neuen Song. Ein Partysong im klassischen Mimmie’s Stil, viel Raum zum Mitsingen. Punkrock, der Lebensfreude und Küstenfeeling transportiert. Der zweite Song ist „Helgoland“, den kennen

  • Die BEATLES pendeln im Heißluftballon vom Nordpool zum Südpool und zurück Rauchen einige Gewürz-Zigaretten und heraus kommt dabei das G.D.Q. – Psychedelic-Punk, der auf einer musikalischen Lehre der dunklen Vorahnung, leeren Versprechungen und abseitigen Gedanken beruht. Die Scheibe der Mannheimer hätte so auch auf dem Elektrohasch Label rauskommen können. Als Songtipp für die ansässigen Punks

  • Im Lockdown sind die Menschen ja bisweilen auf merkwürdige Ideen gekommen. Madsen, mir eher als gar nicht mal sooo üble Indierocker aus dem Wendland bekannt, hauen ein Punkalbum raus.Wütend, politisch, aber auch teilweise witzig. Allein der Titelsong „Na gut dann nicht“ ist der Hammer, wird sogar aber noch getoppt von Herzstillstand. Wobei es echt mutig

  • Mit dem dritten Album mausern sich die Ex-Beatbox-Punks einer Institution im Club der Erben der Boxhamsters. Sehr schöne lyrische Texte treffen auf die schlicht-schroff-schönen Gitarrenriffs, die Kenner mit der Zunge schnalzen lassen. Ganz das Richtige für die grauen Tage, um sich von den Melodien wärmen zu lassen: sentimentale Stimmung und eine Hohelied auf dich selbst.

  • MUSTANG spielen ihren Hakodate City Hardcore seit über 20 Jahren und teilen sich ein Bandmitglied mit CRUDE und mittlerweile auch mit den allmächtigen DEATH SIDE. FreundInnen des japanischen HC-Punk-Sounds sollten spätestens jetzt die Ohren spitzen. „Mind Wandering“ ist die aktuelle 6 Song 12“ der zum Trio geschrumpften Band. Alles wunderbar roh eingezimmert, basslastig und einfach