Geschrieben von: Micha Donnerstag, 11. März 2010 um 10:24 Uhr

(2 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)
Im Laufe der Jahre hat sich der Sound von DEADLINE stark verändert. Stand die Anfangsphase mit ihren beiden ersten LPs auf Social Bomb / Plastic Bomb Records noch verstärkt im Zeichen des rüden und ruppigen Oi!-Punks, so wendete sich die Band in den Folgejahren Stück für Stück einer melodischeren, poppigeren Spielart zu. Was von Anfang bis heute gleich blieb, ist die ausdrucksstarke, die gleichermaßen schöne wie auch kräftige Stimme von Sängerin Liz, über die DEADLINE oft definiert wurden. Diese Stimme hatte definitiv großen Anteil daran, dass DEADLINE aus der Fülle der Bands herausstachen und internationale Bekanntheit erlangten.

Mit „bring the house down“ veröffentlichte die in England ansässige Band jetzt ist 5.Album. Wieder auf PEOPLE LIKE YOU RECORDS aus Dortmund. Nachdem das 4.Album meiner Meinung nach etwas sehr verspielt und mit Effekten überfrachtet war, ist die Band nun zu einfacheren Strukturen zurück gekehrt. Neben der wie immer herausragenden Stimme regiert hier eine Melodienverliebtheit, die teilweise klingt das wie BLONDIE auf Punk. Aber es sind auch schnellere Songs drauf. Man kann auf jeder Platte eine Entwicklung feststellen. DEADLINE verharren nicht in deinem starren Gerüst. Ob diese Entwicklung positiv oder negativer Art ist, das entscheidet jeder für sich selbst.
Wir stellten dem Gitarristen und Gründungsmitglied Hervé einige Fragen zur neuen Platte und zur Entwicklung der Band.

 
 

Geschrieben von: Ronja Dienstag, 23. Februar 2010 um 12:41 Uhr

In wenigen Tagen geht es los, am 5. und 6. März findet in der Fleischmarkthalle Karlsruhe das Freak´n´Art Festival statt! Alle wichtigen Infos findet ihr gebündelt unter www.freaknart.de

Als Vorgeschmack gibt es hier ein Interview mit Veranstalter Holm! Vielen Dank dafür.

Was kann man sich denn unter dem Freak n Art Festival vorstellen, wo ist der Unterschied zu anderen Festivals?
Der Normalfall ist natürlich das Festival mit ner Latte anständiger Bands. Die und ein frisch Gezapftes gibt es bei uns selbstverständlich auch. Doch Punkrock ist für uns mehr als „nur“ Musik und so stand schnell die Frage im Raum, wie wir vieles von dem was nicht Musik ist, im Rahmen einer Veranstaltung präsentieren könnten. Die Leute toben sich nicht nur am Schlagzeug aus, der eine fabriziert fantastische Konzertposter, der andere produziert sich sogar in Romanform oder bastelt am heimischen Rechner Videos zusammen. Die Ausdrucksformen sind so vielfältig wie der Iro des gemeinen Punkers  ;-) . Also laden wir auch dieses Jahr ne handvoll Leute ein, die uns ein interessantes und abwechslungsreiches Wochenende versprechen.

Ist das denn gleichzeitig ein anderer, höherer Anspruch an den Geschmack der Leute? An wen richtet sich die Werbung, wer ist die Zielgruppe? Werden viele Künstler mit Hornbrillen und Seidenschals da sein?

 
 

Geschrieben von: Ronja Montag, 08. Februar 2010 um 16:03 Uhr

(4 Bewertungen, Durchschnitt 2.75 von 5)

Jetzt mal was gannnnz anderes...

Es gibt ja immer mal so Bands, mit denen man immer wieder konfrontiert wird und über die man sich trotzdem nie wirklich ne Meinung gebildet hat. Oder die man mit 15 mal lustig fand und sich dachte..."na ja, wie lang wird das wohl dauern, bis der Witz zu Ende gelacht ist...?"

Und irgendwann fragt man sich vielleicht berechtigt, warum sich diese Band so viele Jahre in den Medien gehalten hat. Und wenn man dann anfängt, ein wenig danach zu suchen,und einem auffällt, dass die Band garkein Nieschendasein fristet, sondern massenhaft Fanclubs hat, Fanforen, Fankultur... war ich plötzlich neugierig.

Ich hab den Jungs um Weihnachten rum ein paar Interviewfragen geschickt, die sie auch ohne großes Brimborium beantwortet haben. Das Ganze ist zwar nichts tiefgreifendes geworden, aber ich fands auf alle Fälle cool, dass sie sich gemeldet haben und uns einen kleine Einblick ins mächtige JBO-Imperium gewähren!!

 
 

Geschrieben von: ronja Freitag, 29. Januar 2010 um 14:34 Uhr

(5 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Take Shit aus dem Schwabenland haben ihr Label Nix.Gut aus aktuellem Anlass verlassen.

Grund für mich, ein paar Interviewfragen rüber zu schicken, die mir innerhalb kurzer Zeit von Mirko, Taube, Swen und Alex beantwortet wurden. Ihr erfahrt näheres zu ihrer Entscheidung und zu ihrer Meinung zur aktuellen Grauzonendiskussion.

Danke dafür!!

Im Anschluss an das Interivew gibt es auch noch das offizielle Statement der Band zu lesen, auf das sich natürlich auch die ein oder andere Interviewfrage bezieht.


Ihr verlasst NixGut, weil ihr nicht mit den gleichen Leuten Geschäfte machen wollt wie Frei.Wild und Krawallbrüder. Was denkt ihr denn, in wie fern kommt denn ein Mailorder/Label in Zeiten der wirtschaftlichen Schieflage noch aus, wenn er sich 100% PC korrekt verhalten möchte?

Alex: da gibt es doch meiner Meinung nach gar keine Frage. Ich bin seit über 10 Jahren auch selbständig;  zwar in einer ganz anderen Branche aber ich würde trotzdem mit irgendwelchen Affen keine Geschäfte machen. Irgendeine Option findet man immer. Das ist zumindest meine Meinung.

 
 

Geschrieben von: Swen Dienstag, 26. Januar 2010 um 09:54 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 4.00 von 5)

Okay! Sie sind nicht Trend! Aber ihren Platz in meinem Herzen nehmen sie ein. Also Ehre wem Ehre gebürt: Exkrement Beton stehen für Ostpunk vom feinsten. 'Stumpf ist Trumpf' ist hier eindeutig als Lob zu verstehen, denn die Brandenburger Prolls finden zwischen Legenden wie Schleimkeim, Kommando Vollsaufen, WTZ und Smegma ihren Platz im Punkrock. Grund genug die medienscheue Band aus dem Dunkel ans Tageslicht zu holen und ein paar erhellende Einsichten der riesigen Plastic Bomb Gemeinde zu präsentieren. Schließlich findet man bisher keine Interviews mit dieser großartigen Band im www.

 

 
 

Geschrieben von: Swen Donnerstag, 14. Januar 2010 um 13:06 Uhr

(5 Bewertungen, Durchschnitt 4.80 von 5)

Taugenix_SchriftzugRil Rec berichtete bereits daß das Taugenix eingestellt wurde (link). Anlass dafür war, wie zu vermuten war, die Zusammenarbeit zwischen Frei.Wild und Nix Gut. Da kam die Redaktion um Steff nicht mit dem Herausgeber überein. Logische Konsequenz das Aus nach 3 Jahren. Vom Zeitpunkt her war man beim Taugenix gerade an dem Punkt angelangt, dass man als Deutschpunkfanzine ernst genommen wurde. Zum Taugenix-Ende führte ich dann dieses Interview mit Steff, dem Chefkoordinator des Taugenix Fanzines.

 
 

Geschrieben von: ronja Montag, 11. Januar 2010 um 11:39 Uhr

(4 Bewertungen, Durchschnitt 3.50 von 5)
Anlässlich ihres anstehenden Konzerts in Köln, ihres neuen Albums und der Wiederveröffetlichung der "Some things never Change" Platte von 1992 in Japan, hier ein paar Worte von Holger und Steffen!

Wie lange gibts euch denn jetzt schon und könnt ihr euch erinnern, wie viele Besetzungswechsel ihr in der Zeit hattet?
Holger: Wir feiern dieses Jahr unser 20-jähriges Bandjubiläum, sind also gerade keine Teenager mehr. Zu Beginn des Jubiläumsjahres rocken wir in Köln in der Werkstatt am 16.01. – und danach überlegen wir uns, was man Besonderes machen könnte. Besetzungswechsel waren es 7 an der Zahl, davon aber alleine 5 Bassisten bzw. –innen, wie man seit Kati sagen kann.

Was haltet ihr von dem Reunion-Wahn in letzter Zeit? Wär es nicht medienwirksam, sich zu trennen und in ein paar Monaten wieder zusammen zu schließen?
Holger: Nun ja, den gab es in jedem Jahrzehnt aufs neue, meist amerikanische Bands, denen das Geld ausgegangen war, oder die Pistols natürlich, gleicher Grund, kein einziger neuer Song. Ich persönlich beurteile das nach den neuen Liedern, die diese Gruppen in der Lage sind, den Leuten zu bieten. Wenn sie ein gutes neues Album machen, von mir aus alle paar Jahre wie meine Lieblingsband, die Descendents, und was zu sagen haben, ist es mir recht. Ansonsten ist es Nostalgiebefriedigung oder Abzocke, beides brauch ich überhaupt nicht. Wir sind aber auch keine große Band, und der Trick würde kaum ziehen.

 
 

Geschrieben von: Micha Samstag, 19. Dezember 2009 um 12:04 Uhr

(2 Bewertungen, Durchschnitt 3.50 von 5)
Jubiläen muss man feiern wie sie fallen, klare Sache. Im Fall DRITTE WAHL ist es nun ihr 20-jähriges Bandbestehen, welches ausgiebig mit Konzerten, CDs und DVDs zelebriert wird. Aus diesem Grund schickte ich ein paar Fragen durchs Netz an Gunnar, seines Zeichens Sänger und Gitarrist der Rostocker.

Ihr habt 2008 euer 20-jähriges Jubiläum gefeiert – Glückwunsch noch mal ! Im Gegensatz zu vielen anderen älteren Bands habt ihr euch zwischendurch nie aufgelöst. Woher nehmt ihr die Energie die Band immer weiter zu betreiben? Power-Riegel? Täglich frische Vollmilch? Augen zu und durch?

Wir haben nach wie vor sehr viel Spass an der Band. Wenn wir zwei Wochenenden am Stück zu Hause sind werden wir schon unruhig und die Freude ist groß wenn es wieder losgeht. Es ist immer so einwenig Ferienlager mäßig. Zusammen verreisen, feiern, musizieren.
Erschwerend kommt dazu, dass es immer noch gut läuft. Es kommen viele Leute zu den Konzerten und die Stimmung ist eigentlich immer super. Irgendwie gibt es keinen Grund schon ans Aufhören zu denken.

 
 

Geschrieben von: ronja Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 14:41 Uhr

(12 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Das RhEINPUNK FESTIVAL steht vor der Tür! Am 16.Januar ist es so weit und Plastic-Bomb prästentiert euch das Ganze. Hier kommt schon mal ein kleines Interview mit Outsiders Joy, einer der Bands die es beim Konzert in der "Werkstatt" in Köln zu sehen gibt!

Meine erste Frage wurde euch sicher schon super oft gestellt: Wie seid ihr auf diesen komischen Bandnamen gekommen?

Findest du den Bandnamen komisch? Naja, Geschmacksache. Wie wir genau darauf
gekommen sind kann ich dir nicht mehr sagen. Ich weiß nur noch, dass Örny,
unser Bassist für den Namen verantwortlich ist. Jedenfalls sollte der
Bandname eine gewissen Aussage haben. Nachdem wir ja als "Die Gebrüder
Schlimm" 1995 angefangen haben und der Name auch ziemlich gut zu unserem
ersten Song "Rafunzel" passte, wollten wir dann doch irgendwie anders
heißen, wir konnten ja nicht nur in unseren Songs Märchen nacherzählen.
Und auf so Bandnamen wie "Kühlschrank voll Bier" oder "Rattenkotze" hatten
wir keinen Bock. Man muss als deutsche Punkrockband ja nicht zwangsläufig
einen deutschen Bandnamen haben. Und da Punkrock irgendwie immer anders ist
und ein bisschen Außenseiter bedeutet, wir daran eine Menge Spaß und
Freude haben, hat Örny eben diese grandiose Idee mit OUTSIDERS JOY gehabt,
auch wenn das grammatikalisch wohl nicht so ganz korrekt ist...

 
 

Geschrieben von: ronja Dienstag, 15. Dezember 2009 um 10:40 Uhr

(4 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Nachdem ja ne Menge Leute scheinbar Probleme mit dem Pascal-Layout hatten... hier das ganze Interview nochmal online!!

Maaaann, war das eine schwere Geburt. Eigentlich hatten  Pascal und ich uns vor seinem Konzert im Wageni Bochum zum Interview verabredet. Das war ziemlich am Anfang der Tour. Leider hatten wir viiiel zu wenig Zeit und Ruhe, als dass ich nach wirklich persönliche Dinge hätte fragen wollen. Irgendwie war das alles zwar ... super professionell, hatte aber beim besten Willen keinen Tiefgang.
Der zweite Interviewtermin zu dem wir uns vier Wochen später im Plastic-Bomb Büro trafen, gefiel mir um Längen besser. Außerdem war´s ganz interessant dass noch ein paar Eindrücke und Erfahrungen von der langsam zu Ende gehenden Tour dazu kamen.
Nach so einigem hin und her, abtippen, gegenlesen, verbessern und abändern ist nun doch ein sehr eindrucksvolles Interview draus geworden, in dem Pascal ne Menge über sich selbst, seine Musik und seine Lebensgeschichte erzählt.
Mir persönlich gefällt natürlich die Musik, die er mit Public Toys, District und Spittin Vicars gemacht hat um längen besser als das neue Album, aber nachdem ich ihn auf der Tour mit 2nd District, im T5 oder im Wageni live gesehen hatte, war ich auch von seiner Akkstik-Show überzeugt und hab mich seeehr gefreut, im Rahmen eines Interview und dem ein oder anderen Gespräch mal ein wenig mehr über Pascal zu erfahren.

 

 
 

Geschrieben von: ronja Dienstag, 01. Dezember 2009 um 16:09 Uhr

(5 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Motte ist vermutlich der jüngste Punk, der den deutschen Markt derzeit mit Fanzines beliefert. Die #1 seines Zines "Panx not Dead" kam Mitte 2008 raus, inszwischen hat er die #3 veröffentlicht. Ein guter Anlass, dem Kollegen aus der Nähe von Lübek mal ein paar Fragen zu seiner Person, seinem Heft, seinem Label und Mailorer zu stellen.

Du bist 14 Jahre alt und bezeichnest dich ja selbst als Nachwuchspunk. Hast du das Gefühl von Älteren ernst genommen zu werden? Oder musst du dir oft Gequatsche nach dem Motto: "früher war alles besser" und "Kleiner, mach das mal so-und-so" anhören?
Auf den ersten Blick bin ich für viele ´n kleiner Nachwuchspunke...ein Pseudo. Das sehen nicht nur normale Leute so, sondern auch n paar Punks. Kein Plan wieso, aber ich weiß mich dann schnell zu wehren und meckere die erstmal an, besonders so ne Punks, die denken, sie wissen wie alles richtig ist, die sich für was Besseres halten. Aber ich ernte auch Respekt, wenn welche erfahren, dass ich ein Fanzine mache. Da freuen sich viele, dass der Nachwuchs auch mal was andres macht, als nur Saufen. Ich will jetzt nicht angeben, aber das ist nun mal so...

Wie kamst du denn zum Punk, hast du ältere Geschwister oder Freunde, die dir das nahe gebracht haben? Oder bist du ein moderner Cyberpunk, der alles übers Internet kennen lernt?

 
 

Geschrieben von: Swen Samstag, 28. November 2009 um 15:31 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

thumb_photo_44

Nächstes Jahr wird das Jahr der Reunions. Okay, irgendwie hat man sich schon dran gewöhnt. Jede scheintote Band krabbelt noch mal aus dem Grab auf die Bühne. Die wenigsten können dabei überzeugen. Wenn überhaupt legen die meisten ein Maximum an Professionalität an den Tag. Ob das dem Charme ihrer jungen Tage gerecht wird, bleibt fraglich. Mit dem guten Archi (Inferno, Terrorgruppe) sprach ich am Rande schon mal über das Thema. Daran erinnerte ich mich in den letzten Tagen. Und Aufhänger für dieses kleine Kurzinterview war dann sicher der Kommentar von unserem Jan zum Thema Muff Potter Auflösung auf dieser Seite. Der mußte einfach zweitverwertet werden. Also gibt es hier mal ein paar klare Ansagen von Archi....

 
 

Geschrieben von: ronja Montag, 23. November 2009 um 13:38 Uhr

(7 Bewertungen, Durchschnitt 3.00 von 5)

Mit großem Erschrecken habe ich vor einigen Tagen gelesen, dass die Tatort Toilet Konzerte in Aachen und Hannover die Letzten dieser großartigen Band gewesen sein sollen und die Mitglieder sich in alle Winde zertreuen werden.
Für mich persönlich wirklich ein Anlass zur Trauer, weil ich wirklich gern zu den Konzerten der Spaßvögel gegangen bin.
Hier mal ein paar Interviewfragen:

PB:
Warum habt ihr euch denn aufgelöst, habt ihr euch gestritten oder gefällt euch die Mukke vielleicht selbst nicht mehr?


Tatort Toilet:
ne, wir lieben uns noch immer. martin hat halt nicht mehr so bock auf den ganzen kram. fahren, spielen, saufen und so. der rest hat schon noch
bock...

martin: Das fasst das Ganze ganz gut zusammen, dazu kommt aber noch ne gewisse Szenemüdigkeit. Für meinen geschmack gibt's einfach in letzter Zeit viel zu viele Hardcore-Konzerte und Bands die mich langweilen und musikalisch gibt's noch ne Menge andern Kram zu entdecken.

 
 

Geschrieben von: karsten Freitag, 20. November 2009 um 09:45 Uhr

(17 Bewertungen, Durchschnitt 4.59 von 5)

Fangen wir vorne an: In der letzten Ausgabe habe ich, Atakeks, der/die eine oder andere wird sich erinnern, den aktuellen SLIME-Tribut-Sampler verrissen. Danies sorgte, wie zu erwarten war, für einige schwer empörte Reaktionen. Unter anderem meldete sich Thomas, der Drummer von VOLXSTURM, mit einer Rundmail an die Redaktion zu Wort und betonte, dass die Band weder etwas mit Patrioten zu tun habe noch „unpolitisch“ sei. Daraus entwickelte sich in der Folge ein längerer „Briefwechsel“, vor allem zwischen ihm und mir, und schließlich kamen wir überein die Diskussion in ein Interview einfließen zu lassen. Da ich Thomas und seinen Bandkollegen durchaus abnehme, dass sie sich als antifaschistisch und, wie er schrieb,  „eher links“ betrachten, sollten sie Gelegenheit bekommen nun auch ihre Sicht der Dinge in diesem Straßenköterkampfblatt darzulegen. Zugleich wollte ich dieses „eher links“, das mir an VOLXSTURM in der Vergangenheit nie aufgefallen war, aber auch an verschiedenen Punkten abklopfen und konkretisieren. Ich las also zunächst sämtliche Texte, die mir von der Band zugänglich waren, lieh mir schließlich ihre letzten beiden Veröffentlichungen von einem freundlichen Arbeitskollegen und sah mir einige Interviews im Netz an. Die Vorgehensweise eine Band (wie auch z. B. einen Schriftsteller) vor allem anhand ihres Outputs zu beurteilen, ohne dabei ausgedehnte Biographieforschungen zu betreiben, halte ich übrigens für völlig legitim, zumal, sieht man vom engeren Kern einer eingeschworenen Fangemeinde ab, den meisten Menschen die persönlichen Hintergründe in der Regel weitestgehend unbekannt sind. Der „Künstler“ muss sich letztlich an dem messen lassen was er zu Papier und zu Gehör bringt.

 
 

Geschrieben von: Micha Montag, 26. Oktober 2009 um 21:30 Uhr

(10 Bewertungen, Durchschnitt 4.40 von 5)

Schon mal Punkrock aus Wales gehört? Ach, noch nicht? Du weißt nicht mal wo Wales liegt? Dann wird´s Zeit den Nachhilfeunterricht in Erdkunde anzutreten und sich die CD der STRAWBERRY BLONDES anzuhören. Die wohnen in Newport und sind mit ihrer 2.CD mit dem glorreichen Titel „Fight back“ auf dem deutschen Label WOLVERINE RECORDS gelandet. Zugegeben, die Band kopiert schon verdammt viel von RANCID. Musik, Texte, Artwork und Image sind im Grunde eine Hommage an Tim Armstrong und Co.  Des weiteren zählen ANTI-FLAG, THE UNSEEN, THE POGUES und englische 77er-Punkrockbands sicher zu den Einflüssen. Im November 2009 setzen die STRAWBERRY BLONDES aufs Festland über, um in Deutschland zu touren. Deshalb stelle ich euch die Band an dieser Stelle mal kurz vor, damit ihr wisst, was auf euch zukommt. Meine Interviewfragen beantwortete Sänger Mickie Stabbs. Die Tourdaten findet ihr ganz am Ende.

 
 

Geschrieben von: Micha Freitag, 09. Oktober 2009 um 13:42 Uhr

(22 Bewertungen, Durchschnitt 4.45 von 5)

Aus PLASTIC BOMB #64 / Herbst 2008.

COCK SPARRER gegründet im Jahre 1975 von ein paar Eastendkids, war und ist neben den REJEKTS sicher eine der wichtigsten und prägendsten Bands des Oi!/Streetpunk überhaupt (wobei die meisten Bands nicht annähernd an den Sound der 4 Briten rankommen und sich der Einfluss in der Hauptsache durch unzählige Cover, welche der Band Tribut zollen sollen, bemerkbar macht), wenn nicht sogar das Aushängeschild des gesamten Genres. Das neue Album ist meiner Meinung nach (neben der allseits beliebten„Shocktroops“) mit Abstand das Beste, was die Herren in ihrer bisherigen immerhin über dreißigjährigen Bandgeschichte je zustande gebracht haben. Vor nächstem Jahr ist mit Konzerten hierzulande jedoch nicht zu rechnen (Auch keine Tour sondern nur ein Festivalgig), weswegen das folgende Interview auch per E-Mail entstanden ist (Wird langsam aber sicher zu einer schlechten Angewohnheit von mir). Einige Anmerkungen seien mir diesmal im voraus gestattet: Die Band war alles andere als in Rede- oder besser gesagt Schreiblaune. Einige Antworten sind für meinen Gusto mehr als dürftig ausgefallen. Besonders die Antworten zur Frage wieso die Herren keine eindeutigen Logos gegen Nazis auf ihre Homepage und Plattencover platzieren finde ich alles andere als smart.

 
 

Geschrieben von: Swen Dienstag, 06. Oktober 2009 um 15:37 Uhr

(25 Bewertungen, Durchschnitt 4.48 von 5)
Die Münchener Ska-Punker haben mit GLM-Music nun auch ihr Label in der Heimat gefunden. Nach ihren Ausflügen auf Pork Pie und Wolverine Records haben sie nun aber auch ein Label gefunden, daß irgendwie so klingt, als ob es auch gut zur Förderung durch das Goethe-Institut paßt. Das liegt wohl an der Vielsprachigkeit der Band. So sind sie auch auf dem neuen Album u.a. in Deutsch, Englisch, Japanisch und Russisch unterwegs. Dazu tragen sie ihren Molotov Offbeat auch schon seit Jahren hinaus in die Welt. Und das völlig zu Recht. Denn mit der neuen Scheibe machen sie alles richtig. Legen mal Ska-Punkig wie NGURU los, können aber auch elegant.  Dabei gehen die Benuts aber nicht nur lyrisch sondern auch musikalisch durch die Welt. Das ganze immer stilsicher in ihrem ureigenem Euro-Ska-Sound. Grund genug mal den aktuellen Stand der Band mit ein paar mehr oder wenig guten Fragen zu beleuchten.

 
 

Geschrieben von: Swen Donnerstag, 24. September 2009 um 14:00 Uhr

(8 Bewertungen, Durchschnitt 4.25 von 5)

Coole Scheiße! Die BLUTJUNGS sind zurück! Mit 'Godzilla auf Speed' legen sie ein mehr als würdiges Best Ager-Splatter-Pop-Punkrock-Album ab. Das ganze natürlich in ihrer typischen Weise, die wir schon seit dem 'Kinderteller' lieben. Tolle aberwitzige Texte über Mord&Todschlag, das Altern, das Leben an sich, Tierliebe, Punkrock und Hass. Dabei scheuen sie den Grenzübertritt nicht. Und Texte wie 'Keine, die mich lieb hat' würde von einer kleinen Schlagerchanteuse sicher ein echter Radiohit werden. Die Blutjungs sind die bösen kleinen Brüder der Ärzte oder ihre DIY - Variante. Wird also Zeit, daß sich mal jemand der Blutjungs annimmt, denn 100%ig wird ihnen der Erfolg dann auch zu Kopf steigen. Das hätten sie verdient und ich würde es ihnen gönnen. Schließlich bin ich Fan der zweiten Stunde! Darum nutze ich auch dieses Millionenpublikum, um euch dieses Werk nahezulegen. Und was ist besser geeignet als ein hochgeistiges Interviewmatch mit Sänger Martin zu führen.

 
 

Geschrieben von: Micha Montag, 21. September 2009 um 08:34 Uhr

(29 Bewertungen, Durchschnitt 2.62 von 5)

Das FORCE ATTACK FESTIVAL, wer kennt es nicht? Es ist das größte Punkfestival Deutschlands, auch wenn es zuletzt ein paar Probleme gab. Das Gelände müsste gewechselt werden. Staat und Bevölkerung machten mobil, um ihre Gartenzwerge vor dem Punkpöbel zu schützen. Die Besucherzahl halbierte sich. Aber Organisator Imre ist nicht faul. Er kämpft. Er zieht um. Er führt Veränderungen und Verbesserungen ein. Er arbeitet an seinem Festival. Und wenn man ehrlich ist, wurde dies auch Zeit. Denn das FORCE ATTACK hatte zunehmend mit dem Ruf zu kämpfen ein Treffpunkt für die hinterletzten Alkoholiker und Dummpunks zu werden. Hinzu kam noch die diskussionswürdige Band KRAWALLBRÜDER auf einem der letzten Festivals, die vielen sauer aufgestoßen ist. Mehr und mehr konnte man den Eindruck gewinnen, dass die netten Punks, die engagierten Punks dem Festival fern blieben, weil sie sich einfach nicht mehr wohl fühlten. Aus meinem Bekanntenkreis sind früher dutzende Leute zum Force Attack gefahren. In diesem Jahr waren es gerade noch zwei Personen ! Das hat seine Gründe. Und es wäre arrogant und fahrlässig über diese hinwegzusehen.
Aber im Moment sieht es so aus als wäre Imre ernsthaft an einem Imagewechsel interessiert. Er ist um Veränderungen bemüht. Mehr Qualität, mehr Komfort, auch wenn es etwas mehr kostet. Weg vom billigen Saufgelage. Weg mit den Dixies. Hin zu etwas gehobenerem Standard. Vor allem die Ladies werden es ihm danken.
Lest selbst was Imre zum diesjährigen Festival, zu Auseinandersetzungen mit Behörden, zum Ärger mit Punks und zum Festival 2010 zu erzählen hat. Seinem Selbstbewusstsein lässt er auch hier freien Lauf. Kleine Brötchen werden woanders gebacken. So ist er halt. Es sind auch sein Charakter und sein Selbstbewusstsein, die das FORCE ATTACK zum größten deutschen Punkfestival gemacht haben
.

 
 

Geschrieben von: Micha Donnerstag, 10. September 2009 um 10:33 Uhr

(9 Bewertungen, Durchschnitt 4.78 von 5)

Kennengerlernt habe ich die Bekloppten Mönche irgendwann so im Sommer 2005. Aber so richtig in ihren Bann gezogen haben mich die 5 Bremer Ska-Punker 2007 bei ihrem Weihnachtskonzert  im Schlachthof in Bremen. Mit welcher Energie und Ausgelassenheit sie die 900 Leute in der Halle zum ausrasten brachten hatte mich schon echt beeindruckt und ehrlich gesagt hätte ich ihnen das vorher nicht zugetraut. Und ebenfalls im Gedächtnis geblieben ist mir, dass sie ihr selbstproduziertes Album kostenlos für alle im Internet zum download anboten und sie trotzdem auch einen richtigen Tonträger in Form einer CD dabei hatten. Knapp zwei Jahre später steht der zweite Longplayer „Flying Circus“ in den Startlöchern. Und auf diesem Album haben die Mönche noch mal eine gewaltige Schippe drauf gepackt. Musikalisch gibt es immer noch lupenreinen Ska-Punk, der allerdings mit jede Menge anderer Einflüsse, wie Reggae, Metal, Country und auch etwas Dancehall gewürzt ist. Grund genug mich mit Sänger Daniel zum Plausch zu verabreden um über ihre neue Platte und ihre Sicht auf die Musikindustrie zu reden. – Svenner -

 
 

Geschrieben von: ronja Donnerstag, 03. September 2009 um 14:44 Uhr

(8 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)
Ich war diese Jahr beim Back to Future Festival, was ja all diejenigen, die die aktuelle Bombe schon in der Hand hatten, mitbekommen haben.
Leider gab es ja Probleme mit den Besucherzahlen, obwohl das Festival an sich total großartig war und von der Organisation her sicher nicht zu wünschen übrig ließ.
Ich habe Daniel, einem der beiden Veranstalter ein paar Interview-Fragen zukommen lassen um mal ein wenig mehr über die Arbeit hinter den Kulissen eines großartigen DIY-Festivals zu erfahren. Es lohnt sich wirklich zu lesen, da Daniel recht offen erzählt, wo seiner Meinung nach die Stärken und Schwächen des Festivals liegen.....und was für die Zukunft noch in Planung ist. Vor allem die Frage aller Fragen: Wird es nächstes Jahr ein Back to Future geben?

 
   

Geschrieben von: Micha Dienstag, 01. September 2009 um 12:27 Uhr

(6 Bewertungen, Durchschnitt 4.83 von 5)

Interview aus PLASTIC BOMB #62:

Wenn man schon etwas länger dabei ist und wie ein Blödmann Platten sammelt, dann hat man irgendwann mal so Einiges im Regal stehen, was einem „wichtig“, „interessant“, „gut“ oder sogar „brillant“ erscheint. Und natürlich würde man keine dieser Kostbarkeiten wieder hergeben, nicht mal wenn man sich wochenlang nur Kartoffeln, Zwiebeln und Leitungswasser leisten kann (man kann ja auch Blutspenden gehen...).

Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Platten, die aus dieser Masse an schwarzem Gold noch deutlich herausragen, die einem eben noch mehr ans Herz gewachsen sind als all die anderen. So gings´s mir mit der „Mush“ von LEATHERFACE, mit der ersten KNOCHENFABRIK, der ersten DACKELBLUT und der „London Calling“ von THE CLASH. Und mit der ersten PASCOW. Die „Richard Nixon Disco-Pistole“ hat mich damals einfach weggeblasen. 14, nein eigentlich 15 unfassbar druckvoll und offenbar mit sauviel Spaß rausgerotzte Punk-Rock-Hits, die alles haben was einen an diese Subkultur bindet, Wut und Biss, ne Menge Witz und genau die richtige Dosis Melancholie, um weder Emo noch gefühllos zu sein. Und auch wenn die Texte nicht an jeder Stelle einen besonderen Sinn ergeben (oder er sich mir nicht erschließt), so finden sich hier doch so viele geniale und nie wieder vergessene Zeilen, dass mir Alex´ Selbstkritik (s. Interview) ziemlich weit am Arsch vorbeigeht. „Er schenkt Dir Rosen und geht dann mit Dir aus. Ich schenk Dir einen Drink und trink ihn selber aus!“ Ach ja, genau so... Anyway, sollte ich mich jemals gefragt haben, ob Punkrock überhaupt noch was kann, nach dieser Platte waren alle Zweifel beseitigt. Ich hab sie rauf und runter gehört. Bei der Arbeit, beim Trinken und Schreiben, bei Revolution und Liebeskummer.

 
   

Geschrieben von: Basti Montag, 31. August 2009 um 00:00 Uhr

(20 Bewertungen, Durchschnitt 4.80 von 5)
Barroomheros
Also, hier nochmals das Interview mit den BARROOM HEROES. Da wir den Abdruck desselbigen in der nächsten Printausgabe (zusammen mit den dollsten Kommentaren von der Myspaceseite der Band und auch eure schlausten bzw. unschlausten mentalen Ergüssen von unserem Pixelfriedhof hier) ins Auge fassen, wären ein paar zusätzliche Kommentare knorke und erwünscht...
Die Entscheidung der Band BARROOM HEROES ein gemeinsames (nachträglich zusammengelegtes) Benefizkonzert mit den SCHUSTERJUNGS und 51GRAD abzusagen, hat ja im Internet bereits für einiges an Wirbel gesorgt. Im Myspace-Forum (http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=82106628&blogId=499328601 unter dem Link finet ihr auch die Absage selber) der Jungs ging es zu diesem Thema jedenfalls schon reichlich heiß her. Ich persönlich denke, dass solche Entscheidungen erst mal und ganz allein im Ermessen der beteiligten Bands liegen. Ob gerechtfertigt oder nicht ist eine ganz andere Frage.

 
   

Geschrieben von: ronja Donnerstag, 27. August 2009 um 09:25 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)
Für den 5. September 2009 mobilisieren die Dortmunder Neonazis
europaweit zum so genannten „nationalen Antikriegstag“. In den
vergangenen Jahren 4 Jahren hat sich die Zahl der an dem Aufmarsch
teilnehmenden Neonazis von ca 200 auf über  1000 mehr als verfünffacht.
Die Naziszene feiert neben der eigenen Mobilisierungsstärke vor allem
die geringe  Gegenaktivität während des Antikriegstages 2008 als Sieg.
Vor allem in der aktionsorientierten Szene der sog. "Autonomen
Nationalisten" ist dieser Aufmarsch ein festes Event.
Um dem auch für 2009 geplanten Demonstration wirksam etwas entgegen
zusetzen hat sich u.a. das Bündnis "S5" zusammengeschlossen.
Auf der Internetseite des S5 Bündnisses [ http://s5.noblogs.org/ ] findet ihr einen ca. 23 minütigen Audio Vortrag unter dem Titel „Dortmund in a nutshell“, der sich mit der Geschichte und Entwicklung  der Dortmunder Neonaziszene, der aktuelle Situation vor Ort und ganz Konkret mit dem „Nationalen Antikriegstag“ und den geplanten Gegenaktivitäten auseinandersetzt.

 
   

Geschrieben von: Swen Dienstag, 25. August 2009 um 08:32 Uhr

(5 Bewertungen, Durchschnitt 4.60 von 5)
Zepp Oberpichler hat ein Soloalbum veröffentlicht. Das ist nicht weiter verwunderlich, liegt die letzte Scheibe seiner Hauptband Jimmy Keith & his Shocky Horrors schon gut vier oder fünf Jahre zurück. Was Zepp da allerdings gebastelt hat lässt die alten Weggefährten doch verwundert aufhorchen. Ein ruhiges, komplett unrockiges Album hat man von dem Kerl, der immerhin seit fast 20 Jahren auch noch Freund und Begleiter von Jeff Dahl ist nicht erwartet. Ein Country- oder Rock`n`Roll- oder Pub-Rock-Scheibchen, damit war zu rechnen. Aber ein deutschsprachiges Album, das eher in der Tradition der Liedermacher steht, bestenfalls im Stile der ruhigeren Udo Lindenberg Sachen, wer kommt schon auf so etwas. Und so ist „Januar“ auch eine Platte, wie der Song „Junimond“ von Rio Reiser. Irgendwie. Grund genug also sich mit Mister Flitzefinger zu unterhalten. Und wer es nicht glaubt, sollte sich den letzten Song auf der Plastic Bomb CD Beilage #68 unbedingt anhören.

 
   

Geschrieben von: ronja Montag, 17. August 2009 um 11:47 Uhr

(5 Bewertungen, Durchschnitt 3.80 von 5)

Wie versprochen, hier kommt das Interview mit the Rabble. Im Vorfeld gabs hier auf der Seite, bzw im Kommentarfeld schon mal ne kleine Diskussion, die mit der Band allerdings relativ wenig zu tun hatten...

Was genau die Jungs an Europa so abfeiern (wie sie es in diversen Interview kund getan haben) konnte ich zwar nicht in Erfahrung bringen, aber doch ein paar Infos über ihren Background, über die Szene in Neuseeland und ihre Musik.

Die Europatour wird euch von MAD-Tourbooking und Plastic-Bomb präsetiert, die Tourdaten und das vollständige Interview seht ihr hier:

 

 
   

Geschrieben von: Micha Mittwoch, 12. August 2009 um 12:47 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

EA80 – man liebt sie, oder man hasst sie. Im besten Fall kann man nichts mit ihnen anfangen. Ein Dazwischen gibt es auf alle Fälle nicht, und das hat sich mit der neuen Platte „Reise“ auch nicht geändert. Um herauszufinden, wohin die Reise geht, habe ich Junge, Hals Maul und Oddel im EA80 – Proberaum getroffen. Nico kam später dazu, aber da war alles schon gelaufen. Das Interview stammt aus PLASTIC BOMB #61.

 
   

Geschrieben von: Sebastian Montag, 03. August 2009 um 13:20 Uhr

(4 Bewertungen, Durchschnitt 3.75 von 5)
bg01PB: Haris, stell dich doch bitte erstmal eben kurz unseren Lesern vor!

Haris: Sebastian, vielen Dank für dein Interesse. Wie du gerade schon angemerkt hast, heiße ich Haris, bin der Sohn einer deutschen Mutter und eines bosnischen Vaters, wohne zusammen mit meiner Freundin Evelyne in Gladbeck und bin 27 Jahre alt. Wenn ich nicht gerade als Gitarist mit GO FOR IT! auf der Bühne stehe oder im Proberaum hänge, arbeite ich als Erzieher in einem Kinderheim und betreibe nebenbei R.P.H.C. Records.

 
   

Geschrieben von: Swen Donnerstag, 30. Juli 2009 um 19:10 Uhr

Mindestens ein Klopper passiert mir pro CD-Beilage. Mal schreibe ich einen Namen oder die Internetadresse falsch, mal nehme ich den Song in der falschen Version von der CD oder die Adresszeile rutscht außerhalb des Druck-Layouts. Warum das so sein muß? Im Falle von Klangabusus wohl eindeutig um etwas mehr Aufmerksamkeit auf diese Kapelle zu richten. Klangabusus sind nämlich nicht Bitches On Heat, wie ich, vermutlich wegen der e-mail-Adresse von Leif schrieb. Anyway, sie haben mit 'Kaktus' einen der kleinen Hits der letzten CD Nummero 67 gemacht, den ihr auf der CD #68 noch mal in richtiger Schreibweise um die Ohren bekommt.

 
   

Geschrieben von: Micha Sonntag, 26. Juli 2009 um 20:45 Uhr

(13 Bewertungen, Durchschnitt 4.85 von 5)

GUERILLA waren in den letzten Jahren eine der wichtigsten deutschen Antifa-Punk/Hardcorebands. Jetzt lösen sie sich auf. Allerdings nicht ohne noch eine letzte Platte zum Abschied zu hinterlassen. Sie heißt "Chapter IV. Emancipation". Ich fragte kurz bei GUERILLA nach, warum es jetzt zu Ende geht, was bleibt, was bewirkt wurde und wie es zur Zusammenarbeit mit dem Polit-Rapper CHAOZE ONE kam.

Warum lösen sich Guerilla auf?
Es ist sicherlich eine Kombination verschiedener Faktoren. An einem Punkt, an dem eigentlich alles gesagt ist, war es dann auch konsequent einen klaren Cut zu ziehen. Wir wollten uns nicht selbst reproduzieren, nicht stehenbleiben oder die Sache womöglich über einen längeren Zeitraum langsam sterben lassen. Dafür war uns die Message, war uns das alles viel zu wichtig. Ist manchmal aber auch einfach ein scheiss Job, ausschließlich als „Polit-Band“ wahrgenommen zu werden. Da wird erwartet, dass du dich zu jeder bescheuerten Naziaktion äußerst und das du für jeden Typ, der mal eine Plastikflasche nach Cops wirft und sich dabei erwischen lässt, ein Soli machst. Dann spielst du mit anderen politischen Bands zusammen, bei denen inhaltlich nach dem revolutionären Bandnamen schnell Schluss ist. Wenn man dann hinter die Kulissen schaut, ist das Ergebnis ernüchternd oder es finden sich gruselige politische Ansichten. Auf die daraus folgenden Diskussionen habe ich auch keinen Bock mehr. Außerdem bewegt man sich in einem relativ engen musikalischen Korsett. Das langweilt auf die Dauer. Um es vielleicht mal positiv umzuformulieren, wir haben Lust auf was Neues.

 
   

Geschrieben von: Swen Donnerstag, 23. Juli 2009 um 00:00 Uhr

(5 Bewertungen, Durchschnitt 4.80 von 5)

Großspurig wird gerade das 11. Album vom New Model Army als das beste NMA-Album aller Zeiten angekündigt. Unglaubliche 30 Jahre gibt es die Band schon, was heißt, die sind beinahe so alt wie die Schwarzen Schafe und Oi Polloi zusammen. Das heißt, demnächst wird es wieder ganz viel über die Jungs zu lesen geben. Wir führten natürlich unabhängig vom Platten-/Tour-Veröffentlichungsgewitter ein Interview als niemand mit ihnen sprechen wollte ;-)) in diesem Fall war es Lars.

 

 
   

Geschrieben von: Schreiber Montag, 06. Juli 2009 um 19:02 Uhr

(13 Bewertungen, Durchschnitt 4.54 von 5)

freeze 2 Vom 10.07. an werden THE FREEZE in Deutschland und Europa auf Tour sein. Seit fast 30 Jahren sind THE FREEZE aus Boston eine der interesantesten und geilsten Punk Rock Bands, die jemals aus den USA gekommen sind. Sie hatten 1980 mit der "I hate tourists" 7" ihren ersten Achtungserfolg in der amerikanischen Punk-Szene, und haben dann 1984 mit ihren legendären Songs auf den noch legendäreren Samplern "Unsafe at any speed" (7") und "This is Boston, not L.A." (LP) noch einen ganz gehörig drauf gelegt. Mit ihren eigenen Platten "Guilty face" (7" von 1984), "Land of the lost" (LP von 1984) und der "Rabid reaction" (LP von 1986) hatten sie ihren Ruf als eine der geilsten Ami-Hardcore Bands aller Zeiten gefestigt. Dieser Band stand immer nur im Weg, das sie konstant ihrer Meinung nach mit beschissenen Plattenlabeln, Drogen Konsum und Verbrechen zu tun hatten. Heutzutage ist mit THE FREEZE eine Band auch nach gut 30 Jahren im Geschäft, die sich vollkommen treu geblieben ist und resoluten Punk Rock spielt. In der jüngeren Vergangenheit sind sowohl auf Dr. Strange Records (CD´s) und Schizophrenic (Vinyl) einige Wiederveröffentlichungen erschienen. Dieses Interview wurde bereits 2005 im PLASTIC BOMB abgedruckt, enthält aber immer noch die notwendigen wichtigen Informationen für jeden Fan dieser großartigen Band. Interviewt wurde der unvergleichliche Sänger von THE FREEZE, Clif Hanger.

 
   

Geschrieben von: Micha Dienstag, 30. Juni 2009 um 13:45 Uhr

(12 Bewertungen, Durchschnitt 4.58 von 5)
INFERNO. Ja, INFERNO. Das ist immer noch ein Bandname, dessen Wortlauf ich genüßlich auf meiner Zunge zergehen lasse. INFERNO aus Augsburg waren in den 80er Jahren eine der geilsten und fähigsten deutschen Hardcore Bands, die mit einer ganzen Reihe von Platten-Veröffentlichungen in Deutschland als auch international sehr bekannt wurden. Im Juli ist die Discographie Doppel CD "Pioneering Work" auf DESTINY Records erschienen. Dies nahm ich zum Anlaß ein Interview mit Archi, dem Gitarristen von INFERNO zu führen. Ja, genau "Archi", welcher in jüngerer Zeit der "Held der Arbeit" bei der Berliner TERRORGRUPPE war. Antworten zu drei Fragen im Zusammenhang mit der Geschichte von INFERNO, als Archi nicht in der Band war, wurden in Absprache aus dem fetten Booklet der INFERNO Do-CD übernommen.

 
   

Geschrieben von: Basti Donnerstag, 25. Juni 2009 um 23:53 Uhr

(14 Bewertungen, Durchschnitt 4.64 von 5)

An und für sich wahrscheinlich nichts ungewöhnliches. Allerdings wollte der damalige Antragsteller kein Fachgeschäft für Erwachsenenwindeln aufmachen (bietet sich ja wahrscheinlich an, wenn man auf braunen Stuhl steht). Bei seinem vorgelegten Geschäftskonzept (die Arge hat es sehr gerne detailliert und macht ohne auch keinen müden Cent locker) ging es garantiert nicht um die Eindämmung von brauner Scheiße aus

 
   

Geschrieben von: ronja Montag, 22. Juni 2009 um 09:55 Uhr

(4 Bewertungen, Durchschnitt 4.50 von 5)

Nach nicht all zu langer Suche haben die Pest-Pest-Pestpocken aus Giessen einen neuen Trommler gefunden. Um wen es sich dabei handelt und ob sich die (dank Chaostage-Film) derzeit am meisten präsente Deutschpunk-Band in Zukunft anders anhören wird erzählt Danny im kurzen Email-Interview. Firma dankt!

Die PestPocken haben ja endlich nen neuen Trommler gefunden. Warum hat Stine aufgehört? Stines Ausstieg kam für uns alle ziemlich überraschend. Sie hat sich für ein halbes Jahr nach Australien abgeseilt um dort zu arbeiten und zu reisen und hat uns von dort aus ihre Entscheidung aus der Band auszusteigen in Kenntnis gesetzt. In erster Linie ist es ein zeitlicher Faktor, sie hatte vor ihrem Trip schon immer relativ wenig Zeit und ist von einem Termin zum nächsten gehetzt. Jetzt kommt noch dazu, dass sie sich selbstständig machen will und ihr Leben dafür neu koordinieren muss. Wir bedauern ihre Entscheidung sehr, da sie schon immer bei den Pestpocken gespielt, diese Band mit geprägt und es menschlich super gepasst hat. Wir wünschen ihr alles Gute und hoffen sie öfters mal vor der Bühne begrüßen zu können ^^

-Wo habt ihr den neuen Trommler denn her? Ein Freund von euch? Wie heißt der denn?

 
   

Geschrieben von: Basti Freitag, 12. Juni 2009 um 20:44 Uhr

(9 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

In England recht bekannter  und mindestens ebenso berüchtigter Fernsehkritiker, Schriftsteller, Musikjournalist und der Erfinder von OI! als Musikgenre. Er hat bereits für den DAILY STAR, den DAILY MIRROR, den LONDON EVENING STANDARD, die SUN, CHANNEL 4, und ITV (Seine Sendung im Spätprogramm „Bushell on the Box“ hatte sogar eine Einschaltquote von bis zu 68%) gearbeitet. In der Oi! Szene gibt es wohl keine andere Persönlichkeit über die intern so viele Schmählieder verfasst worden sind wie über den guten alten Garry. Die Idee zu dem Interview kam mir, als Marco von KLASSE KRIMINALE mir auf einem Konzert die aktuelle Split7“ seiner Band mit den GONADS in die Hand drückte. Erwähnenswert wäre vielleicht noch das Mr. GONAD nur einen halben Tag benötigte, um mir seine zumeist ziemlich ausführlichen Antworten zukommen zu lassen – abgehoben ist glaube ich etwas anderes...  Is schon ein wenig älter das Inti hier, aber nichtsdestotrotz glaube ich ganz lesenswert....

 

 
   

Geschrieben von: Swen Freitag, 12. Juni 2009 um 15:14 Uhr

 

 

 

Das hier abgedruckte Interview mit Joey Shithead stammt aus dem Jahr 2003. Zu dem Zeitpunkt erschien gerade die 'Live free or Die' LP/CD.

“John Wayne was a Nazi &Joey Shithead was a drunk”. So besingen NO FX die gute alte Zeit in der alles besser war. D.O.A. sind sicher so eine Legende dieser Zeit. Kaum eine andere Band war in den letzten 25 Jahren Punkrock so aktiv und einflussreich, wie die Vancouver-Punks. 1978 waren sie eine der ersten überregional bekannten kanadischen Punkbands und schon 1981 prägten sie den Begriff Hardcore. Zusammen mit Jello Biafra nahmen sie das beste DEAD KENNEDYS Album aller Zeiten mit auf. Die ganze Zeit über hielten sie die Fahne des denkenden Punks hoch und erspielten sich eine Fangemeinde weltweit. Warum in letzter Zeit gerade in Deutschland nicht mehr so viele Blumentöpfe mit den Lumberjacks zu holen sind, wundert mich persönlich sehr. Vielleicht liegt es daran dass D.O.A. nach ihrem Split mit Alternative Tentacles nicht mehr über die gute Promotion verfügten, die ihnen sonst volle Häuser und gute Plattenverkäufe bescherten. Das wäre Schade, denn seitdem ist D.O.A. wieder eine Band auf die die D.I.Y-Ethik wieder voll zutrifft. Joey Shithead kümmert sich nämlich um nahezu alles selbst. Er hat mit Sudden Death sein eigenes Label, kümmert sich um die Plattenverkäufe, Konzerte, T-Shirt-Verkauf, Anrufe, Songs, Fans... quasi nahezu um alles selbst. Das kommt der Quadratur des Kreises ziemlich nahe. Jeder der sich mal szenemäßig versucht hat um seine kleine Band, sein Fanzine und Label zu kümmern, der weiß wie hart das in kleinem Rahmen sein kann. Wie soll man das im großen Rahmen, denn D.O.A. sind weltweit Legende, auf die Kette kriegen ?Keine Ahnung, aber wer Joey Shithead einmal live gleichzeitig literweise Bier trinkend, Berge Nudeln in Rekordzeit verschlingend und rasend schnell redend mitbekommen hat, der bekommt eine Vorstellung, dass dieser Mann zu allem in der Lage ist.

Dazu kommt auch noch seine positive Ausstrahlung, sein Optimismus und sein glauben an den Menschen. Der gute Riese ist ein hoffnungsloser Überzeugungstäter, der keinen Zweifel an seiner Überzeugung lässt. Das kommt wohl bei diesem Interview ziemlich gut rüber. Ich hab’s einfach nicht geschafft diesem Mann ein böses Wort oder negative Einstellung rauszukitzeln.

Und seine positive Einstellung, seine nach 25 Jahren immer noch kämpferische Einstellung, sind ansteckend. Dieser Mann kann zweifelsfrei eine Menge Bewegen. Und er besteht weiß Gott nicht nur aus seinen alten Alben, wie der jetzt wiederveröffentlichten ‚Hardcore 81’-LP und CD. Die ‚13 flavours of doom’ in den 90ern oder jetzt auch wieder die geniale ‚Win the Battle’-LP zeigen, dieser Mann hat zu jeder Zeit was gutes zu melden. Mehr als in diesem Interview hat er demnächst in seinem ersten Buch zu sagen. Joey Shithead ist ein Mann, der zeigt wie man den Kopf über Wasser hält.

 

 
   

Geschrieben von: Micha Mittwoch, 10. Juni 2009 um 08:46 Uhr

(7 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Das folgende Interview führte ich mit TOXOPLASMA ca. 2005, kurz nach der Reunion der Band. es ist somit nicht brandaktuell, aber immer noch interessant. Micha.-

Der Bandname TOXOPLASMA leitet sich ab von Toxoplasmose. Was sich schon recht gefährlich anhört, kann in der Realität als tödliche Krankheit enden. Normalerweise besitzt der Körper eigene Abwehrstoffe dagegen, die diese Krankheit schnell und wirksam bekämpfen. Ausser man hat Aids, dann stirbt man daran. Oder man heisst Wally und geht als medizinisches Wunder in die Geschichte ein. Denn er ist einer von ganz wenigen Menschen auf der Welt, die diesen Abwehrstoff nicht bilden können. Und die trotzdem, nach 5 Monate langem Kampf, überleben.

 
   

Geschrieben von: Micha Donnerstag, 04. Juni 2009 um 09:52 Uhr

(8 Bewertungen, Durchschnitt 4.63 von 5)
Wir schreiben den Tag eins nach der Eröffnung des unkommerziellen T5s in Duisburg. Das T5 kann ich hier nur allen ans Herz legen, ist echt ein sehr netter und unterstützungswerter Laden. Aber zurück zum Tag danach. Ich erfuhr, dass BAMBIX und KHATARINA im Düsseldorfer AK47 spielen sollten, dieses Konzertereignis konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Kaum im AK47 gelandet, traf ich schon meinen alten Kumpel Armin von Campary Records und den SCHWARZEN SCHAFEN wieder. Er hatte für KHATARINA aus Finnland die Tour organisiert, und stellte mir die fünf Mädels noch vorm Konzert vor. Alle fünf machten sofort einen sehr sympathischen Eindruck. So um 21:00 begannen sie dann auch als erste Band zu spielen. Und sie haben mich sofort beeindruckt, die haben derart abgerockt, dass es nur so ein Vergnügen zum zuschauen war. Musikalisch liegen sie irgendwo zwischen Grindcore, Crustpunk und finnischen Hardcore. Die zwei Sängerinnen Kerttu und Anne tanzten beim Singen im Publikum alles nieder. Eine wirklich sehr kraftvolle und geniale Show.
Nach der Show haben wir alle zusammen noch gut getrunken und gefeiert, zunächst noch im AK47. Die BAMBIX habe ich mir dabei eigentlich nur so nebenbei angesehen, obwohl ich die normalerweise auch ganz gut finde. Aber die Siegerinnen dieses Abends hießen eindeutig KHATARINA.

 

 
   

Geschrieben von: Latti Dienstag, 26. Mai 2009 um 14:48 Uhr

Vor einigen Wochen kam ich zufällig mit Oana aus Temeswar in Kontakt. Sie fragte mich wegen Konzertauftritte ihrer Band NOMAN’S BAND an. So entstand innerhalb kürzester Zeit ein reger Internetkontakt. Oana ist die absolute Powerfrau, sie spielt Bass in ihrer Band, organisiert Konzerte in ganz Rumänien (bei denen sie auch oft Distrostände macht), plant  Touren durch ganz Europa für ihre Band, macht die „Punk in Romania-Homepage“ und ist beim Ladyfest Rumänien-Kollektiv dabei. Ich erfuhr eben von ihr, dass am 23. & 24. März wieder das NO BORDER-FESTIVAL in Temeswar stattfindet, ein DIY-Punkfestival, von dem der Ruf inzwischen schon bis Wien reichte. Ich wollte ja schon mit einer Freundin letztes Jahr hin, aber wir erfuhren den Termin zufällig erst am Wochenende, an dem es stattfand… Aber dieses Jahr sollte es klappen, Oana bot mir ohne zu zögern einen Schlafplatz an. Jetzt konnte ja nichts mehr schief gehen…
Es folgt ein Reise- und Festival-Bericht, danach ein Interview mit NOMAN’S BAND, wobei es einerseits um die Band, andererseits über Punk in Rumänien allgemein geht.

 
   

Seite 1 von 2

<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

3 Neuheiten aus unserem Shop

Talco - mazeltov LP
zum Artikel
12,50 EUR
Cervelli Stanki - 15 Years old tunes CD
Cervelli Stanki - 15 Years old tunes CD
8,90 EUR
Deine Meinung zur SLIME-Reunion 2010
 

Trag dich in unseren Newsletter ein und bleib immer auf dem Laufenden.

Plastic Bomb Homepage Powered by Joomla!
Impressum
Plastic Bomb GmbH | Heckenstr. 35/HH | 47058 Duisburg | Tel: 0203 / 3630334 | E-Mail: swebo[at]plastic-bomb[punkt]de