DIE TOTEN HOSEN – FAN-Fiction Teil 3

von Ferdinand Führer und Roland van Oystern

Was bisher geschah …

Campino ist in einer alternativen Realität gestrandet, in der Die Toten Hosen seit 44 Jahren völlig unbekannt sind. In der Kneipe versucht er das Rätsel zu lösen, als plötzlich eine mysteriöse Gestalt an ihn herantritt.

Teil 3: Respekt ist die Währung, die nie an Wert verliert.

„Du suchst nach Antworten, Campino. Aber eines sage ich dir, Campino, für Männer wie uns gibt es keine einfachen Antworten.“

Campino blickt langsam auf von der Hand auf seiner Schulter hin zum Gesicht des Fremden. Die markanten Züge des Gesichts fressen sich Campino sofort in die Netzhaut.

„Ich bin’s, Campino, Til Schweiger. Du kennst mich aus Manta, Manta und den ganzen anderen Filmen, stimmt’s?“

„Ja klar kenn ich dich. Jeder kennt Til Schweiger.“

„Aber nicht in dieser Welt.“

Das Prasseln des Regens auf dem Kneipendach wird kurzzeitig von gewaltigen Donnern übertönt.

„Ich habe dich für deine unpeinliche Art immer bewundert.“

„Ich mich auch“, sagt Til Schweiger und bestellt zwei Bommerlunder.

„Wir müssen zurück in unsere Welt. Zu zweit können wir es schaffen.“

„So dachte ich auch zuerst. Aber ich habe hier noch eine Aufgabe, Til Schweiger. Es darf keine Welt geben, in der die Toten Hosen nicht total berühmt sind und der intelligenzgekappte Breiti singt. Das bin ich den Menschen schuldig. Außerdem bin ich hier Vater von einem Baby, das meinen Namen trägt. Ich glaube jedenfalls, dass es meinen Namen trägt. Wäre cool.“

„Das größte Geschenk, das man einer Frau machen kann, ist ein Kind“, sagt Til Schweiger und streicht sanft über den Tresen. „Ich find Frauen eh voll geil.“

„Respekt für deine offenen Worte, Til Schweiger. Respekt ist die Währung, die nie an Wert verliert. Vater sein ist das größte Geschenk der Welt. Ich würde alles für meine Familie tun … Autorennen fahren, gegen Affen kämpfen, bei einem Wettsauf-Event dominieren, alles …“

„Deine Familie kann sich glücklich schätzen.“

„Ich darf nicht aufgeben! Den Luxus aufzugeben kann sich ein Campino nicht leisten. Das darf er auch nicht. Dieser Luxus ist nur was für Geringere. Ich muss augenblicklich zurück in den Proberaum!“

Fortsetzung folgt kommenden Montag!