DIE TOTEN HOSEN – FAN-Fiction Teil 9

von Ferdinand Führer und Roland van Oystern

Was bisher geschah …

Campino ist in einer Bizarro-Welt gelandet, in der Die Toten Hosen eine Feierabendband sind und kein bisschen berühmt. Doch jetzt: Hoffnung! In Gestalt des allerersten Hosen-Fans Kolja, der auf seinem erfolgreichen Label einen Song veröffentlichen will.

Teil 9: Drei Väter

„In der alten Welt habe ich dich berühmt gemacht, jetzt macht du mich hier berühmt“, sagt Campino zu Kolja.

Campino, Kolja und Til Schweiger sitzen in der Kneipe.

„Hä, wie, was, alte Welt“, fragt Kolja. „Was hat das zu bedeuten?“

Campino erklärt Kolja den ganzen Bums.

„Und wenn du mir nicht glaubst, dann frag doch Til Schweiger.“

„Wer zur Hölle ist Til Schweiger?“

„Na, der Typ hier bei uns am Tisch.“

„Ich kann im Videoclip mitspielen“, sagt Til Schweiger. „In der richtigen Welt bin ich nämlich berühmter Schauspieler.“

„Ach so“, sagt Kolja, und denkt, die sind ja verrückt wie Scheißhausratten, aber das Bommerlunder-Lied ist toll. „Also dann, dann bring ich das auf meinem Hiphop-Label Antilopen Geldwäsche raus. Aber wir sind zu dritt. Ich muss noch die anderen beiden fragen. Aber das sollte kein Problem sein, wenn die den geilen Song erstmal gehört haben.“

„Habt ihr zufällig auch eine Spielfilmfirma?“, fragt Til Schweiger, und bestellt noch drei Altbier und drei Schnäpse für jeden.

„Ich muss jetzt heim“, sagt Kolja. „Ich hab Babydienst.“

„Hä?“, sagt Campino. „Hast du keine Frau?“

„Ich stell mir vor“, sagt Til Schweiger, „wie wir alle drei mit unseren Kindern in den Alpen wandern. Und danach in einem Unterseeboot einen Ausflug machen. Nur wir drei und die Babys.“

„Eines schönen Tages“, sagt Campino, „wenn wir alle wieder berühmt sind, machen wir das, vielleicht.“

von Ferdinand Führer und Roland van Oystern. Jeden Montag eine neue Folge