DIE TOTEN HOSEN – FAN-Fiction (endlich!) Teil 6

von Ferdinand Führer und Roland van Oystern (1,5 Wochen zu spät wegen Büro-Umzug)
Was bisher geschah …
Campino und Til Schweiger hat es in eine alternative Realität verschlagen, in der sie niemand kennt. Das gefällt ihnen gar nicht. In der Kneipe erscheint ihnen das Plasma-Ich von Dirk Jora.
Teil 6: Swami Assango
„Ich bin ein extradimensionales Wesen unbekannter Herkunft, das über unermessliche Macht hinsichtlich Zeit, Raum, der physikalischen Gesetze und der Realität selbst verfügt und diese nach Belieben verändern kann. Trotz meines immensen Wissens und meiner Erfahrung, die sich über unzählige Äonen erstrecken, bin ich mir nicht zu schade für Scherze – sei es zu meiner eigenen Unterhaltung, aus machiavellistischen oder manipulativen Beweggründen oder um einen bestimmten Punkt zu verdeutlichen. Ich gelte als nahezu allmächtig und halte mich bezüglich meiner wahren Beweggründe stets bedeckt.“
„Ist das auch ein Punk, Campi?“, fragt Til Schweiger.
„Das ist der Punk-Chef – der Chef aller deutschen Punks! Der hat uns mit seiner Band Slime den Weg gewiesen. Irgendwann ist er dann verrückt geworden.“
„Wenn ich verrückt geworden bin, dann nur weil ich das so geplant habe“, sagt das Plasma-Ich von Dirk Jora und zaubert sich den Inhalt einer Bierflasche in den halbdurchsichtigen Schwebeleib. „Ach ja, und ihr könnt Swami Assango zu mir sagen.“
„Also, Swami, du Arschloch! Hex mich sofort zurück in mein Universum!“, ruft Campi und greift nach Dirk Joras Hals, in der Absicht, ihn zu würgen – doch was ist das? Campinos Würgehand geht einfach durch ihn hindurch. Stolz fluoresziert das Plamsa-Ich von Dirk Jora.
„Dazu, mein lieber Campi, musst du zuerst drei Prüfungen bestehen. Prüfung Nummer 1: Du sollst steigen auf den Berg Morija und dort Til Schweiger opfern.“
„Hey, Moment mal!“, sagt Til Schweiger.
„Ist nichts Persönliches, Schweigi“, beschwichtigt das Plasma-Ich von Dirk Jora. „War außerdem nur ein Witz. Campis Prüfung besteht darin, noch dreiundzwanzig Jahre hierzubleiben und mit seiner Frau sein Baby großzuziehen.“
Campino wird kreidebleich und versucht zu verhandeln. „Kann ich nicht doch lieber Til Schweiger opfern?“
„Nicht nötig! War auch nur Spaß. Ich weiß gar nicht, ob ich dich überhaupt zurückschicke. Muss jetzt weiter, wir sehen uns!“
Das Plasma-Ich von Dirk Jora verschwindet und das Gefüge der Realität stabilisiert sich wieder.
„Dieser Swami ist mir nicht geheuer“, sagt Til Schweiger. „Er spielt ein seltsames Spiel mit uns. Aber jetzt mal was anderes, Campino, was ist eigentlich Altbier?“
von Ferdinand Führer und Roland van Oystern

