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Alle Musik-Reviews auf einen Blick
  • Hier eine relativ frische Truppe aus Osnabrück mit ihrer ersten 3 Track Demo. Der simple Hardcore kombiniert mit dem Gekreische der Frontfrau kommt wütend und angepisst rüber. Wie es sich für Riot Punk gehört! Kurzes Vergnügen, herausgebracht von Kellerassel Records. Uwe Hier geht es zur Bandcamp-Seite…

  • Sind mir damals schon mit ihrer 2017er Single auf Killjoy Records nachhaltig im Gedächtnis geblieben die rockenden Herrschaften aus Leeds. Patenter Garage Rock, cooler Surf, dreckiger Rockabilly & ne Priese good old Psychobilly. Erinnert musikalisch und von der Bandbreite teilweise ein bissel an so legendäre Teile wie beispielsweise den „Rockabilly Psychosis And The Garage Disease“

  • Zwar nicht das aktuelle Release, aber eine neue Tape Auflage mit Bonustrack. Das 2018 Album ballert einfach. Zwischen Napalm Death, Terrorizer und ner Menge Schwedengerumpel und Crust/D-Beat bleibt nichts unversehrt! Noise not Music! 1. press kam über lower class kids und Neuauflage auf Kellerassel Records. Uwe https://www.youtube.com/watch?v=x0OzNaoGRCw

  • Dat is schon was, angenehm überdreht und mit ordentlich Fuzz knallen mir die SMOGGERS hier zwei exzellente Songs mit Ohrwurmcharakter vor den Latz. Die spanischen Vocals kommen auch töfte. Für Freunde von FLESHTONES und Konsorten… (Soundflat Records) thesmoggers.bandcamp.com -Basti- https://www.youtube.com/watch?v=Pg9iN7_uX_Q

  • KOTZREIZ! – nicht bei der Mucke, sondern sind als Vergleich heranzuholen. Ist mit Leuten von KEVIN PASCAL, MR. BURNS. Viele persönliche und alltägliche Ängste und Ereignisse werden hier textlich verarbeitet. Mit einer emotional ergreifenden Gesangsstimme. Die Jungs aus Flensburg spielen indie-lastigen Punk für Leute, die auch mal gerne nachdenken und Hasen lieben. AngoraClub.bandcamp.com (KidnapMusic) Nille.

  • Die „Alles Bleibt Anders“ ist bereits das 5. Album der Deutschpunker aus Dithmarschen, eine gewisse Entwicklung is auch mittlerweile zu hören. Im direkten Vergleich zu früher kommt das neuste Opus hörbar weniger roh, um einiges strukturierter & mit deutlich mehr Melodien. Die Songs klingen aber authentisch und sind immer noch bestens dazu geeignet, die Kids

  • Hier wird geprügelt, gerotzt und gekotzt. Allerfeinster Hardcorepunk mit der Energie von Negative Approach dargeboten. Geschwindigkeit, Breaks und kein überflüssiger Schnickschnack. Schätze mal, die schaffen einen Gig in 15 bis 18 Minuten und alle sind zufrieden! (Amok Records) Swen https://www.youtube.com/watch?v=7AlRFof1B_Q

  • Zweites Demotape der Wuppertaler Düsterpunks. Flirrende wave Gitarren, knarzender Bass und genervter Gesang. Alles sehr passend um im Nebel mal wieder nen schönen Gruftpogo zu tanzen. 6 Songs die Bock machen und auch live gut funktionieren. Knackig und schnell.Tape kommt über Wildsau Records und Snot Rag auf 100 Stück Limitiert. Uwe https://www.youtube.com/watch?v=CTI1IQBtjpM

  • Super schön aufgemachtes Cover, toll! Bin ich mal gespannt auf das was da gleich aus den Boxen kommt. Rock, Metal, Scheinerock. Laut Pressetext gibt’s die Kombo aus Hamburg schon seit 20! Jahren. Nie was von gehört. Fetter Gitarren-Sound für Fans von ACDC, Steakknife Hellacopters, Gluecifer. Geile Autofahrer-Mucke, die auch auf dem Fahrrad gut hörbar ist

  • Erstklassiger Antifa-Street-Punk aus Tel Aviv in klassischer Besetzung. Erinnern mich musikalisch an OXYMORON, BLATOIDEA & NO HOPES. Der Gesang klingt exotisch (spanisch, isser aber nicht). Ist aber nachzulesen auf dem beiliegenden Textblatt inklusive englischer Übersetzungen. Kann mich nicht erinnern, jemals eine Band auf hebräisch singen gehört zu haben. Kommt mit vielen Aufklebern, DLC. Geht ab

  • Mal auflegen und lauschen, ob die HIGH OCTANE BOYS „The Change I Need“ sind, oder doch eher „ Down On A Boring Street“ wohnen. Boring sind sie nicht, bräuchten für mein Gusto, bis ich sie wirklich regelmäßig bräuchte die BOYS, aber noch nen Tick mehr Dreck & Räudigkeit. Dafür sind die beiden Songs, gut gespielt

  • Neuauflage auf Tape des 2014er Albums. Die Bremer Band ist dem ein oder anderen bestimmt schon über den Weg gelaufen. Hier wird alles was Knüppel Punk ausmacht geboten. Von D-Beat, Grind und Crust immer wieder Ausläufer zum Extrem Metal. Es wird gerödelt! Das Tape ist auf 66 Stück limitiert und kommt über Kellerassel Records. Uwe

  • Diese Psychobillyband schafft es auf einer CD alles zu vereinen, was ich häufig an diesem Genre todlangweilig finde. Songs ohne echten Wiedererkennungswert, die ohne Hitpotenzial vor sich hindümpeln. Das Ice-T-Cover erkennt man kaum, so lieblos ist es dahingerotzt. Vielleicht sollten sie es lieber bei den Surfinstrumentals belassen: Suburban savages ist eindeutig der Hit auf dem

  • Hätte vom Cover her eher wat mit mehr Pop-Punk und oder RAMONES erwartet, klingt in den besten Momenten aber eher nach SAMIAM meets NO FUN AT ALL. Die Mitglieder von SNACKWOLF haben schon in Kapellen wie KILL VALMER und PLANET WATSON etc. gespielt, dementsprechend sind die 4 Songs auch kein Geschrammel und qualitativ definitiv überdurchschnittlich.

  • Ein Konzeptalbum? – gewidmet dem revolutionären Fußballer MILOSCH TORMANN. Dieser ist mir gänzlich unbekannt, liegt wohl an meiner Sport-Aversion. Die Band aus Heidelberg beschreibt ihren Sound selbst als Indie-Rock. Hört sich in meinen Ohren aber doch schon sehr nach Hamburger-Schule-Punk an. Vier Lieder mit ruhigen Passagen und emotional gehaltenen Texten, bezogen auf das Leben allgemein.

  • Die „Scraps“ LP enthält, nomen es omen, Songs einiger Singles, ein paar Outakes, sowie eine Hand voll Livesongs der kläglich unterbewerteten Aberdeener Anarchopunks und zwar aus dem Zeitraum von 1985 bis 2014 (aufgenommen an verschiedenen Orten). Für den Einstieg und zum Anfixen würde ich persönlich aber doch eher zur überaus großartigen „The Adventures of Nobby

  • Fünf-Track Mini LP. Gabs schon mal als 10“. Auf Grund des anhaltenden Nazi-Wetters kann ich diese geile California-Sun-Mucke nur teilweise genießen. Habe heute frei und es pisst in Strömen. Da heben HOT KNIFE aus NY mit ihren etwas poppigen Rock’n’Roll Punk doch etwas meine Stimmung. Gefallen mir ganz gut. Leider ist die Scheibe etwas kurz

  • Dieses Album ist wirklich ein großes Death Metal Abenteuer! Thematisch wird der erste Weltkrieg behandelt und mit einspielern amerikanischer Propaganda unterlegt. Musikalisch wird gewalzt! Bolt Thrower kommt einem schnell in den Sinn beim hören. Wirklich gut umgesetzter und eingänger Death Metal der auch gut in jedes AZ zum Crust/Stench Konzert passt. Für mich absolut ein

  • Dafür dass ich Turbostaat nicht gefällt, finde ich diese Kopie ausgesprochen gut. Woran das liegt? Hm, sie tragen nicht so dick auf, haben teilweise tolle Melodien und ein Gespür für atmosphärische Songs. Dabei sind sie textlich geerdet, das heißt sehr konkret und trotzdem lyrisch. Wenn ich mehr davon höre, höre ich auch noch mal ins

  • Compilations zu besprechen finde ich immer ein wenig schwierig. Viele unterschiedliche Bands mit viele unterschiedlichen Stilen. Auf der Worlds Apart Vol.1 gibt es derer 26 und die bespielen so ziemlich alle Bandbreiten und Varianten von Punk und Hardcore die es gibt. Da geht überwiegend derber und schneller zur Sache, aber auch die ein oder melancholische

  • Angesichts des Bandnamens könnte man ja fast schon von Etikettenschwindel sprechen. Die MINNESOTA VOODOO MEN kommen nämlich gar nicht aus dem 32. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern aus Tokio in Japan. Spielen tun die 3 Voodoo Männer übrigens ziemlich famosen Garagenpunk. 2 Stücke gibt es hier auf die Ohren des geneigten Publikums, eines

  • Gleich den ersten Pluspunkt gibt’s für den Bass Sound (+). So muss ein Bass klingen, dann klappt‘s auch mit der Besprechung, hehe! Sie nennen es Skate-Punk. Ich nenne es Hardcore mit Melodie und AUS-ROTTEN Bass. Leider liegen keine Texte bei, kann man sich aber auch digital durchlesen und muss sie dann für richtig bewerten. Mein

  • Eine CD, die bestimmt keiner aufgrund des Covers kaufen wird. Und nachdem ich die Rückseite des Booklets gesehen habe, auf der sich die Jungs brav vorm Publikum verbeugen, hätte ich die CD am liebsten gar nicht gestartet. Das wäre zweifelsohne ein großer Fehler gewesen, denn die Jungs ballern hier feinsten Melodiccore raus, der diese schönen

  • Seite zwei wird dann gefüllt von den Dortmunderinnen SAMANTHA JONES. Auch sie fahren einen ähnlichen Sound wie ihre Freundinnen auf Seite eins. In ihren neun Songs werden keine Gefangenen gemacht und der Widerwärtigkeit dieser Gesellschaft kämpferisch der Mittelfinger entgegengestreckt. Ich finde zwar, dass ihr Sound Live besser rüberkommt, doch handelt es sich bei dieser Kritik

  • In ganz genau 8:40 Minuten ballern uns Nörgel aus München eine derbe Mischung aus richtig angepisstem Hardcore-Punk nebst D-Beat Kante um die Lauscher. Klingt im ersten Moment extrem nach Recharge, Nörgel gehen in den fünf Stücken jedoch konsequent eigene Wege. Und dieser ist laut, extrem dicht und groovt verdammt geil. Ist das überhaupt noch ein

  • Ja, Happy Birthday würde ich sagen! 17 Songs von 17 Labelbands auf einer schön aufgemachten 12“! Dazu gibt es ein Booklet, das wie ein Fanzine aufgemacht ist und die Bands vom Sampler vorstellt, am Ende noch eine VÖ-Liste des Labels. Eine runde Sache, auf die nächsten 25 Jahre bzw. nächsten 40 Releases! (Attack Records) Ronja

  • Der Ausdruck BENT OUT OF SHAPE hat übersetzt übrigens nichts mit außer Form sein zu tun, klingen dafür aber auch viel zu stabil die Kollegen aus den Niederlanden. Nöh, übersetzt heißt der Bandname soviel wie aus der Fassung geraten und dat passt schon wie der sprichwörtliche Stiefel ins Gesicht, die Jungs klingen echt verdammt angepisst

  • Die „Wabbel Wackelarmigen WindhosenKameraden“ aus Kassel haben sich leider aufgelöst. Doch Bassist Nils aka Käpt’n Halbbart startet nun mit seiner Solokarriere durch. Rauer Düster-Punk, wie man ihn auch schon von Künstlern wie BEN BLOODYGRAVE und Konsorten kennt. Nur noch ‘ne Spur düsterer und ohne Synthesizer. Alles selbst eingespielt, programmiert und eingesungen. Live auch alles von

  • Die Suicide Machines sind die klassische Band ohne Eigenschaften. So produzieren sie hier einen Sampler mit allen Standards des politischen US-Punkrocks. Hier hört es sich mal ein wenig nach Rise Against und dann mal wieder nach Anti Flag an. Hier ein Break, da ein wenig Off-Beat und sogar Hardcore. Immer ein Auge Richtung der großen

  • Atmosphärischer Post Black Metal aus Osnabrück.Hier wird etwas für ruhigere Stunden geboten. Harsche Vocals zu erst ruhigen klängen die sich dann zu klirrendem Blastbeat Metal entwickeln. Ich musste beim hören spontan Agalloch denken.Also gut gespielter, anregender und melodischer Black Metal mit den gewissen Post Rock Einflüssen. Ein langer Song plus 2 Bonus Tracks in schön

  • Um es ganz kurz zu machen, wenn ihr euch diesen Monat bloß einen Tonträger kaufen wollt, irgendwelche solidarischen Erwägungen bezüglich der lokalen Szene mal hypothetisch beiseite genommen, bloß um anschaulich zu verdeutlichen, wie geil die Single hier eigentlich wirklich is, dann holt euch die Quanta Gerra 7” von DESPERFECTO, wobei die Dame & die Herren

  • Lost in Castrop-Rauxel. Mitglieder von den DEAD KOYS und CAMP LATE haben sich in der ehemaligen Industriestadt zusammengefunden, um Musik zu machen, herausgekommen sind 10 Liter Traurigkeit mit viel Hall. Gute Laune geht anders, aber neben all der Düsternis und den hypnotischen Bassläufen, schummeln KURSCHATTEN auch einen unwiderstehlichen Pop Appeal in ihre Songs. Direkt beim

  • Lache aus Köln spielen wunderbar gradlinigen Punkrock im Stile von Casanovas Schwule Seite und/oder Knochenfabrik. Der Vergleich wird vermutlich bei allen Rezensionen aufkommen, da Lache-Sänger Thorsten gesanglich sehr nahe an Claus heran kommt. Musikalisch wandeln die vier Herren auf ähnlichen Pfaden, wobei es auf der „Schlechte Zeiten“, sodass ich manchmal wirklich nicht weiß, ob es

  • Die Rilrec. Punkrock Family hat neuen, alten, zuwachs bekommen. Maks Rilrecowski, oder auch Max Consequent wie er neuerdings gerne genannt werden würde, ist nun der Betreuer der RILREC YOUTH. Als Kat. Nr. 1 erscheint hiermit und erstmalig sein Punkrock Diary in Form eines Tapes, auf welchem die Texte, Überschriften und Textschnipsel von verschiedenen Menschen aus

  • ‚Hard hitting psychobilly from Barcelona‘ oder ‚Kick-ass-psychobilly‘ sind die treffenden Selbstbeschreibungen dieser selbstproduzierten 4-Song-7inch. Das erinnert an garagig produzierte frühe Demented Are Go. Vor Allem der Sänger vermag diesem gelungenen Retrosound diesen Stempel aufzudrücken. 300 handnummerierte Stück gibt es von diesem Kleinod. (facebook.com/get-stomped-records) Swen Schon ein bissel älter… https://www.youtube.com/watch?v=SocMRFpuIjQ

  • Angekrusteter SkaCore aus DK (nicht DEAD KENNEDYS, hehe). Flott und feist mit Dreifachem-Wechselgesang. Die Band gibt’s wohl schon seit 2005 und ist bis jetzt leider an mir vorbei geschlichen. Haben wohl schon einiges in dieser Zeit an VÖ’s rausgebracht. Diese Aufnahmen sind Old-School auf 8-Track-Tape-Recorder entstanden und klingen super fett vom Sound! Wenn mal wieder

  • Das 2. Album von Reiz, dieses mal mit etwas kreativerem Albumtitel.Geil abgehackter HC-Punk, der in jedem Song eine geile, treibende Energie versprüht und jede Menge Nuancen zu bieten hat. Erinnert an Tatort Toilet und Front, aber irgendwie auch an eine etwas abgespeckte Version von Dean Dirg plus ein bisschen rumgesurfe. Unterhaltsame, schlaue Texte und ein

  • Wer immer schon mal wissen wollte, wat der Jan vom TRUST in seiner Jugend musikalisch selbst so verbrochen hat, bekommt hier in Form der „Like This! Beyond Music“ wahrscheinlich nen ganz guten Überblick in Form zweier Scheiben beschichteten Polycarbonats geboten. Dokumentiert wird hauptsächlich das Werk zweier Kapellen nämlich der MELODIC COREOPERATION und von JOHN HILLERMAN,

  • Duisburg-D-Beat trifft Köln-Crust. S. brettern in mit ihren vier Songs in 6 Minuten alles weg. Noch mehr weg brettern dann R. Diese brauchen für vier Songs nur knapp fünf Minuten. Sehr doomiger Sound aber auch wieder Fastcore Geballer. Mehrstimmiger Gesang trifft auf fette Gitarren und eine knüppelnde Rhythmusgruppe. Hier ist wohl noch eine Split-LP in

  • Seit 2016 besteht die Combo aus Österreich bereits und liefert nun ihren ersten Longplayer ab. Ich würde das Ganze als Punk-Rock meets Street-Punk bezeichnen. Die Texte packen mich leider nicht und ich habe das Gefühl, das schon paar Mal auf anderen Platten so gehört zu haben. Die Musik ist ganz cool aber keine Neuerfindung. Einfach

  • Mir bis dato völlig unbekannte Band aus Wiesbaden, die die antifaschistische Fahne hochhält. Und zwar ganz schön hoch! Und was auch sehr schön ist, sie kommen musikalisch filigraner und melodiöser daher: vielleicht vergleichbar mit den Stage Bottles oder Klasse Kriminale. Sie verstehen also unter Oi! mitnichten das stumpfe Gebrüll von Zusammenhalt auf der Basis von

  • Geiler Streetpunk aus UK! Die Bandmitglieder sind bereits von Arch Rivals, Hostile Minds und Hard Way bekannt und haben sich mit Riot City Radio einen neuen Spielplatz gesucht. Angereichert mit Oi!, Folkeinflüssen und natürlich jeder Menge Singalongs haben wir hier ein energetisches, gelungenes 4 Song Debut! (Sunny Bastards) Ronja https://www.youtube.com/watch?v=o342M8e8X28 und hier gibt es die

  • Es entbehrt ja nicht einer gewissen zugegeben ziemlich perversen Komik, wenn man derartig süßen Poppunk macht & sich nach zuckersüßem Wassereis benennt und dann eines Tage auf Tour einen lebensgefährlichen diabetischen Anfall hat, wovon übrigens der Song „Double Arrows Down“ handelt. Ja dat Leben is bekanntlich meistens ein Arschloch und hat dazu einen verdammt beschissenen

  • Soloprojekt von 100blumen Mastermind Marci van Bloomen. Ein Synth-Punk-Wave-Elektroalbum, das komplett ohne Gesang auskommt und dabei so eingängig wie abwechslungsreich ist. Energisch und treibend, aber easy zu hören. Anspruchsvoll experimentell, aber nie nervig mit einer sehr düsteren Seite. Eine geile Abwechslung für die elektro-affine Punkrocksammlung! (Pro Noize / Dark Dimensions) Ronja Hier geht es zur

  • Zwei Bands, zwei Vinylfarben, zwei Covervarianten. Die Zweiminuten-Punk-Song Grenze wird größtenteils deutlich unterschritten. Powerviolence/Fastcore versus Old-School HC Göttingen meets Leipzig. Da ich von SN schon seit ihrer letzten 7“ überzeugter Fan bin und die auch hier wieder ordentlich die Schnecke vom Kopf zum Darmausgang hin wie eine Tube Zahnpasta durchwalzen, gibt’s hier nix zu beanstanden.

  • Manchmal ist es wirklich schwierig adäquate Worte für eine Platte zu finden. Und das liegt bei der mir vorliegenden Band Mainlined aus Berlin nicht daran das ihre Scheibe „Don’t push“ schlecht wäre. Eher im Gegenteil. Die Mischung aus Streetpunk und Hardcore kommt mit einer gehörigen Portion „melodic“ einher, die DIY-Produktion ist vollkommen sauber und textlich

  • Die Band aus Leipzig veröffentlichen ihren neuen Longplayer. Insgesamt neun Songs reihen sich hier aneinander. Als Vergleichswert würde ich Bands, wie AMEN81 oder auch KRAUTBOMBER heranziehen. Alles in allem klingt das zwar schon so als wüssten die wie man spielt und einige Songs wissen auch bei mir zu zünden, allerdings bleibt der Großteil auch nach

  • FOUR TRACK MIND SERIES ist ein duftes Projekt, bei dem verschiedene Combos jeweils zwei Songs auf einem Tascam Porta Studio 244 – 4 Track Recorder aufnehmen. Das Ganze wird dann auf Vinyl gepresst und von Tomatenplatten vertrieben. Die zweite Episode mit Songs von MIR EXPRESS gibt dabei zwei „industrial boogie“ Songs zum Besten. Wer damit

  • Meine Expertise in Sachen Surf geht eigentlich nicht großartig über dat Plündern von VENTURES und DICK DALE Alben auf Flohmärkten hinaus, wobei ich mir dadurch und nach einigen Jahren inzwischen fast ne lückenlose Sammlung der alten Säcken zugelegt habe. Nichtsdestotrotz hab ich als Freund billiger Trash-Filme durchaus ne Faible für derartiges, auch wenn meine allgemein

  • Scheisskind aus Berlin meinen es in jedem Fall ernst. Gradliniger und in (leider zu) wenigen Momenten schön grooviger Oldschool-Hardcore Punk, wird mit durchweg politischen und gesellschaftskritischen Texten aufgeladen. Die Gedankenwelt von Scheisskind ist düster und wie die derzeitige Gegenwart, zum Teil deprimierend. Da ist wenig Platz für Heiterkeit und Melancholie. Auf welcher Seite Scheisskind stehen,