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Alle Musik-Reviews auf einen Blick
  • Ja, es gibt auch Gutes in Dortmund. Die DEAD KOYS zum Beispiel. Der neue Longplayer „Resting Places“ kommt auf wunderschönem transparent-violetten Vinyl mit Textblatt in Postergröße, sehr passend auch die darauf gezeigte Fotostrecke „Brücken auf Zeit“ von Ricardo Nunes, die den tristen Ruhrpottcharme recht treffend einfängt und damit den Gesamteindruck abrundet. Viel Tristesse, Vergänglichkeit und

  • Irgendwie klingt dat neue Teil in Sachen Produktion vergleichsweise glatt. Als ich dann gelesen hab, dass die “Hurricane” in den schwedischen SoundLab Studios von Mathias Farm von MILLENCOLIN produziert wurde, beschlich mich ein leiser Verdacht, wer daran zu einem nicht unerheblichen Teil die Schuld tragen könnte, wobei die beiden neuen Bandmitglieder daran sicher auch eine

  • BONSAI KITTEN sind gefühlt seit einer halben Ewigkeit am Start. So gibt’s die Berliner Combo mittlerweile auch schon über 10 Jahre und oft macht sich Erfahrung ja doch bezahlt. Auf Album Nr. 5, etwas schmalzig „Love And Let Live“ betitelt, hört man genau diese. Und genau deswegen funktioniert die infektiöse Mischung aus hochklassigem, verspieltem Punkrock

  • Die Band, die vor 20 Jahren das Genre Post-Hardcore mitbegründet hat, präsentiert sich auf ihrem neuen Album erwachsener und gereifter denn je und scheut sich nicht, auch mal ruhige Töne anzuschlagen…nee, kleiner Scherz. REFUSED klingen nicht weniger angepisst, als sonst. Warum auch? Dieser Kapitalismus ist immer noch da und die Welt hat sich in den

  • Die aus zwei Songs bestehende erste Single von The Roxies aus Berlin überzeugt mich eigentlich nur auf Seite eins. Der Einfluss von Smail Shock lässt sich auf „Beat of the Street“ nicht verbergen. Wahnsinnig schwungvoller und erfrischender Punkrock mit 77-Anleihen. Gefällt mir richtig, richtig gut. Die B-Seite fällt da leider ziemlich ab. „Down“ klingt wie

  • Wonk Unit scheinen als kleine DIY-Band mit eigenem Label (Plasterer Records) im Rücken tatsächlich einen Lauf zu haben, wie man ihnen vielen “kleineren” Bands wünscht. Nach ausgiebigem Touren wird das letzte Album Terror (2018) noch mal neu aufgelegt und auf eine schicke LP gepresst. Wer das gute Stücke also nicht bereits im Plattenregal stehen hat,

  • Ein interessanter Albumtitel, eine Frage, auf die auch in einem der Songs eingegangen wird, zu welchem es bereits im Vorfeld zum Album ein Musikvideo gab. Ich finde den Text ohne Video irgendwie besser, denn so kann sich jede_r selbst Gedanken machen, an welcher Stelle die eigene Angst berechtigt ist und wann man sich von bloßer

  • Mit den Worten Streetpunk à la DROPKICK MURPHYS (Sänger Christopher Klinck hat auch ne ähnliche Röhre wie Al Barr), Springsteen und etwas Folk, wären die Songs eigentlich schon fast zur Genüge beschrieben. Man könnte vielleicht noch anmerken, dass dat Zeug an sich sehr ordentlich klingt und das trotz teilweise abenteuerlich langer Songs („Leap Of Faith“

  • Ach nö, überhaupt nicht meine Baustelle. Metal mit Pressgesang. Jedes Lied hört sich für mich gleich an, habe aber nur fünf geschafft. (Coretex Records) Swen https://www.youtube.com/watch?v=OmqfmbCLrHk

  • Post Punk mit leichter Indie Rock-Note, weniger Schablone als Bandname und Drumherum vermuten lassen würden. Hat hier und da mehr von Kapellen wie JOY DIVISION & THE CURE als von den üblichen Verdächtigen. Textlich auch nicht bloßes Metaphergespamme oder Gefühlsbonzentreffen, sondern vergleichsweise kritisch mit Niveau und auf den Punkt. Is eine der Platten die gut

  • Minimalistischer Elektro-Dub mit mitunter leichter DEVO Wave-Kante. Muss sagen, dass ich vor dem Auflegen eher skeptisch war und nicht genau wusste, was mich hier erwartet. Besonders die Tracks mit Rapha Ghetti am Mikro wissen ziemlich gut zu gefallen. Manches fräst sich, nicht zuletzt aufgrund des an den Tag gelegten Minimalismus in Sachen Elektrik, verdammt unerbittlich

  • Ein ganz schräger Mix der hier auf mich einkracht. Fällt mir voll schwer das in Worte zu fassen. Irgendwie Hardcore, irgendwie Grind, irgendwie Trash-Metal, aber auch irgendwie nicht mein Bier. Ich denk die Scheibe wäre bei wem anders besser aufgehoben gewesen… (theprim.bandcamp.com) Marius https://www.youtube.com/watch?v=6qhv2xnnyE0

  • Der Mike hat ja schon letztes Jahr das „Dystalität“ Album der Innsbrucker veröffentlicht. Hier gibt es quasi noch mal das Debüt von 2016, welches ursprünglich DIY im Proberaum aufgenommen wurde und nun noch mal komplett neu eingespielt auf Vinyl mit ner verbesserten Produktion gepresst wurde. Eher einfache aber nichtsdestotrotz sympathische Texte, die von ihrer Aktualität

  • 10-mal Pressluft verteilt auch auf 05:40 min. Feinster Power-Violence mit Hardcore-Anleihen direkt aus der Hauptstadt. Noch Fragen? Anhören, tut nicht weh. Ok doch, trotzdem anhören! turtlerage.bandcamp.com (Incredible Noise Records) – Moron Dan https://www.youtube.com/watch?v=J72oNl3TzG4

  • Der Bandname gibt schon mal Pluspunkte. Dem Punkrock-Duo aus Freiburg würde man vermutlich Standard-Deutschpunk-Kost nach Schema F vorwerfen, mir gefällt die Mini CD doch recht gut. Klar könnten die Songstrukturen und die Texte etwas ausgefallener sein und das Tempo auch mal erhöht werden aber ich mag diesen DIY-Charme und sehe dabei sehr gerne über zuvor

  • Soloprojekt von Dylan Karn, der sich ansonsten unter anderem auch noch bei NOWHEREBOUND seine Zeit an der Gitarre vertreibt, die übrigens fast zeitgleich ebenfalls ein neues Album veröffentlichen. Is indes auch bereits die 2. Soloplatte des Meisters. Wer sich bei NOWHEREBOUND gut aufgehoben fühlt, macht hier bestimmt auch nichts verkehrt, auch wenn die Akzente insgesamt

  • So ein bissken Glamrock, ein wenig Rockabilly, auch mal Country und eine Prise Punk‘n‘Roll: In München trägt man die Flammenhemden also noch mit stolz. Ich find‘s okay. (bastardbabes.com) Swen https://www.youtube.com/watch?v=-XEi2dwfyyM

  • DARKHORSE spielen HC-Punk der mich ein wenig an FROM ASHES RISE erinnert, nur hier und da etwas metallischer. Das Rad wird hier auch ganz gewiss nicht neu erfunden, dass macht aber garnix, denn scheinbar wissen sie mit dem Rad ganz gut umzugehen. Anspieltipps: „Hope was your mistake“, „Bomb thrower“ (dark-horse.bandcamp.com/album/bomb-thrower) Marius https://www.youtube.com/watch?v=rotGNuHeUoQ

  • Kraftvolle starke Platte, knallige Produktion, der wie immer sehr ausdrucksstarke Gesang von Ryan Young und wahrscheinlich die besten Songs, welche die Band bisher aufgenommen hat. Texte am Rande der Selbstzerfleischung, manchmal deprimierend, ohne jedoch in Gejammer auszuarten, vielleicht stellenweise mit einem Fünkchen mehr Hoffnung als sonst. Abwechslungsreicher emotionsgeladener Punkrock, der auch nicht peinlich wird, sofern

  • Ein guter Mix aus Polish- und UK-Punk wie er in den 80ern gespielt wurde. Die 3 Songs in polnischer Sprache sind gesellschaftskritisch, dystopisch und politisch. Also irgendwie klassischer DEZERTER-Style. Haut mich allerdings musikalisch nicht wirklich vom Hocker. (pasazer.pl) -henni- https://www.youtube.com/watch?v=eq11hM3FncY

  • Brittas Stimme kann was, bleibt sofort im Ohr und erinnert stark an Inner Conflict oder She-Male Trouble. Der Rest leider nicht und holt mich auch einfach nicht ab. Für Alternative-Punk bin ich vielleicht auch nicht der geeignetste Rezensent. Die Songs sind mir zu lang, zu unüberraschend, zu sehr nach: „Ach das habe ich doch schon

  • Klassischer Psychobilly aus Mexiko, zwar nicht ganz so überdreht wie einige ihrer Labelmates oder andere Bands aus der Heimat des Mezcals, aber mit genug eigenem Flair und Charme und auch abgedreht genug um nicht zu langweilen. Der leicht mexikanische Akzent, der durchwegs englischsprachigen Songs, hat auch was. 3 Songs insgesamt. Musikalisch Betroffene dürften wissen, dat

  • BUTTER aus Biel, Schweiz liefern auf ihrer neuen EP vier klassische Punk-Rock Nummern ohne böse Überraschung oder den krassen Übersong. Kann man aber auf jeden Fall beim nächsten „Miteinander auf der Couch liegen und Bier saufen Meeting“ laufen lassen. Am meisten ist mir IDIOT im Ohr geblieben, deshalb auch Anspieltipp. (selfreleased) -Moron Dan https://www.youtube.com/watch?v=23RS3rIApK8

  • Yeah! Es bewahrheitet sich mal wieder, in Skandinavien wissen sie wie man geilen Hardcore-Punk spielt. DENY waren mir bis jetzt kein Begriff, auf einmal bolzt sich „Parasite Paradise“ in meinen Gehörgang und setzt sich dort fest. Von Track eins bis acht gibt’s hier ein dickes Brett in die Fresse. Geil! Als Bonus liegt der Platte

  • An den Veröffentlichungen von Fidel Bastro mag ich, dass sie definitiv keinerlei kommerzielle Ziele verfolgen. Das ist bei dem Ein-Mann-Projekt Freispiel auch nicht anders. Der Herr Mensger bietet überwiegend abstruses Synthi-Gewobbel, dem man anhört, dass er in seiner Jugend mal Joy Division gehört hat. Ebenso hört man den Einfluss von PYROLATOR an den Reglern heraus.

  • Das Cover der „Blood“ sieht zwar nicht übel aus, vielleicht etwas nichtssagend, das holzschnittartige Herz könnte in der Form & Farbgebung fast auch für ne Goth- oder Indie-Rock Bands herhalten. Nichtsdestotrotz, abgesehen von derlei Äußerlichkeiten, mal wieder eine ganz große Scheibe des famosen Trios aus Darlington. 18 knallige Streetpunk-Hymnen, diesmal ohne irgendwelche Offbeat-Parts, zumeist recht

  • Speziell für ihre im Herbst anstehende Tour in Argentinien hauen Die Schwarzen Schafe hier eine Compilation mit Songs aus ihren Veröffentlichungen aus den Jahren 2002 bis 2019 raus. Die Song-Titel und ein ganz kurzer Inhalt wurden ins spanische übersetzt, für die kompletten Texte hätte das sechs Seiten Booklet jedoch nicht ausgereicht. Schade. Von den Schafen

  • Die Bitch Queens kommen aus Basel, was in mir die Frage aufwirft, ob Punx in der Schweiz noch angepisster sind, weil sie mit noch mehr sinnlosem, zerstörerischem Reichtum konfrontiert werden? Zumindest die Bitch Queens sind gut angepisst und lassen es auch raus. Gitarrenlastiger Punk and Roll, ohne große Höhen, aber auch ohne jegliche Tiefen, dafür

  • DxBxSx grooven sich wie eh und je mit ihrer sehr, sehr geilen Mischung aus Punk und Stoner durch ihren vierten Langspieler und in eure Gehörgänge. Also nichts wirklich neues aber „Never change a running system“, wenn es denn so gut funktioniert wie bei den drei Berlinern. Textlich wird in knapp 40 Minuten Spielzeit alles angepackt

  • Flotter folkiger Punkrock mit richtig schönem hymnischen Songwriting. Leider hapert es am zweistimmigen Gesang, der den Daumen kräftig nach unten zieht. Beide haben leider Stimmen, denen ich nicht gerne zuhöre. Könnte mir vorstellen, dass mit entsprechender Aufrüstung am Gesang hier eine begeisterte Kritik stehen würde. (Wolverine Records) Swen https://www.youtube.com/watch?v=PcG2npOibxY

  • GREY WALLS. Mal schleppend, mal Vollgas. Mal in deutscher, mal in englischer Sprache. Immer sauer und angepisst. Immer Hardcore. Gut so! Weiter so! Kink Records, Wooaaargh-Records (greywalls.bandcamp.com/) Marius https://www.youtube.com/watch?v=rctRB37WhCo

  • Hm, is meiner Meinung nach eine der Platten, wo bisweilen etwas weniger eventuell doch etwas mehr sein könnte. Definitiv ein recht bunter Stilmix aus D-Punk, Rock, Rap und Saxophon, der über weite Strecken nicht wirklich übel is, bisweilen aber doch auch etwas überladen wirken kann. Die eingebauten Rap-Parts sind natürlich Geschmackssache, wurden aber in meinen

  • Rock´n´Roll Punk = boring, RAMONES tribute = boring, Sauflieder = boring, The spirit of blablabla = boring, BULBULATORS = megaboring. Noch schlimmer wird das Lied mit dem Kinderchor. Und die sexistische Kackscheiße in „mezczyni wola blondynki“ (Gentlemen prefer blondes) ist endgültig ein Ausschlusskriterium. Schade um das orangene Vinyl. (pasazer.pl) -henni- https://www.youtube.com/watch?v=q3Pv0QwCj5I

  • 4 Songs plus Intro ist für ein „Debut-Album“ dürftig, die Musik dagegen ist ganz cool. 90s Grunge-Sound mit weiblicher Stimme, erinnert an die vermeintlichen Vorbilder der goldenen Grunge-Ära ohne dabei ein billiger Abklatsch zu sein. Macht mal mehr Songs! backtoseattle.jimdo.com (selfreleased) – Moron Dan https://www.youtube.com/watch?v=uWjQ9GDI1fk

  • Skatepunk as skatepunk must be. Tempo stimmt, geile Riffs, diverse Ohrwurmanwärter. Textlich , soweit ich das ohne Textblatt beurteilen kann, werden persönliche Schicksalsschläge (Scheidung, Krebs) verarbeitet. Ein kleiner Widerspruch zu den Melodien, die eigentlich, zumindest bei mir, für gute Laune gesorgt haben. Wer kapellen wie Blink 182 mag, macht dennoch hier nichts falsch. (facebook.com/muchthesame) (Lockjaw

  • Ich liebe handgeschriebene Zettel und Sticker im Beipack der Rezensionenspäckchen. Quadrotritikal machen damit also erst einmal alles richtig. Die Musik kann ich jedoch nicht richtig einordnen. Grindcore-Ästhetik trifft auf Punkrock mit deutschen Texten, teils sehr knüppellastig, teils irgendwie an Die Ärtzte erinnernd und dann wird doch wieder der D-Beat ausgepackt. Huiuiui, auf der „Quadrokalypse“ ist

  • Guter Stoff. Hauptsächlich England Oi! und Punk der alten Schule, vielleicht einen Hauch moderner arrangiert und aufgenommen als die großen Alben der alten Garde (so grobe Richtung BRAINDANCE zu Zeiten der „Can Of Worms“ LP). Die vorliegende CD Version besitzt übrigens noch zusätzlich eine Bonus-CD mit den 14 Songs des 2016er „This Is Who We

  • 4 Songs, 2 davon sind gegenseitige Covernummern. Kein neues Konzept, aber in diesem Fall großartig umgesetzt. Da beide Bands in ihrem Stil ja sehr individuell sind, macht es Spaß zu hören, wie die Coversongs in den jeweils eigenen Stil eingefärbt wurden. Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht. FCKR spielen elektrogepimpten Deutschpunk, Shutcombo eingängigen Punkrock.

  • Mit einem an Refused erinnernden Intro geht’s hinein in 5 durch und durch solide Post-Hardcore Tracks. Die ruhigen Passagen könnte man sich sparen, die schnellen aggressiven Parts sind dagegen ein echter „Hinhörer“. Textlich ansprechend und abwechslungsreich werden verschiedenste Themen von Politik über Eifersucht behandelt. Die Aufnahme im eigenen Proberaum kommt auch ordentlich gemischt und mit

  • Tadellose Mucke mit starken Einflüssen aus der reichen australischen Rockgeschichte. Formationen wie die SAINTS, die NEW CHRISTS, RADIO BIRDMAN und die CELIBATE RIFLES kommen beim Hören mitunter unweigerlich ins Gedächtnis. Is aber auch kein Wunder Sängerin Natalie Foster und ihr Anhang stammen aus Melbourne. Wobei der weibliche Gesang und die Texte, die sich neben persönlichen

  • Viele Infos habe ich da jetzt nicht, aber wir tragen mal zusammen: Ink Bomb kommen aus den Niederlanden, bestehen aus 3 Jungs und einem Mädel, sind unter Beachtung des Bandnamens erstaunlich untättowiert , sind Verfechter des D.I.Y. und spielen klassischen Melodic-Punk. Fiction ist übrigens der Erstling der 2014 gegründeten Band, deren Mitglieder allerdings allesamt keine

  • Sehr schnell runter gespielter Deutschpunk mit linker Attitüde und klarer Stimme gegen den ganzen Unsinn da draußen. Müsste mir also sehr gefallen, tut es dann leider nur phasenweise. Der Funke will einfach nur teilweise überspringen. „Klar zur Wende“ und „Brenn BRD“ (Cover) sind die zwei Hits auf der Platte, der Rest versinkt eher im 90er

  • JACK TORRANCE aus Süddeutschland spielen Heartcore und das hört man in jeder einzelnen Note. 90er Jahre Ebullition-Sound trifft auf die Melancholie und rohes Gefühl von frühen HOT WATER MUSIC. Wow! Was für eine Zeitreise… Hier geht es um Emotionen und die Bewältigung selbiger und das wird in eine Platte gegossen. „Flickering Lights“ trifft ins Herz

  • Messed Up aus Weißrussland lieferten am 01.11.19 ein waschechtes Punk-Rock Album ab, dass sich sehen lassen kann. Das Album bietet alles was das Punker*innen-Herz höherschlagen lässt: Erstklassiger Grlzzz Punk-Rock mit den klassischen genretypischen Gitarren und politischen Texten vertont durch eine wunderbar kratzige Stimme. Am Ende gibt’s noch ein modifiziertes Iggy Pop Cover, auch total gelungen.

  • †Würde ich für die „Visions“ Rezensionen verfassen, dann würde ich das Erstlingswerk von Blenden vermutlich hart abfeiern. Aber, ihr merkt es schon, zwei mal würde in einem Satz spricht dann doch eher gegen die Platte. Und das obwohl Blenden ihre Sache gar nicht schlecht machen. Überraschend schönes Intro, klischeefreie Texte und eine wirklich gute Stimme.

  • Remasterte Wiederveröffentlichung der vierten LES PARTISANS Single von 1999, die Redskins aus Lyon sind übrigens seit 2017 wieder recht fest zusammen und haben vor ein paar Tagen einen Clip zum Song „Mauvais Garçons“ veröffentlicht (der Track war allerdings bereits auf dem 2017er „Rallumer Tous Les Soleils“ Album enthalten, von wegen neues Album und so). Waren

  • Der Titel des Albums lässts schon vermuten, da hat jemand Humor. BOB ist ein Ein-Mann-Projekt mit geballten 18 Songs im Gepäck. Reicht von totalen lyrischen Bullshit (zugegebenermaßen auch lustig) über fein verpackte politische Messages. Die Musik ist größtenteils poppig, mit elektronischen Einlagen (bäh) und könnte mit anderen Texten auch im Radio laufen, muss man mögen.

  • Pop-Punk vom Allergemeinsten: Fräst sich von Runde zu Runde tiefer in die Gehörgänge, um dort dort nachhaltig nachzuhallen. Die Jungs schaffen es ebenso wie die Richies erstaunlich abwechslungsreich in dem so eng gesteckten Rahmen zu agieren und verknüpfen mit dem Gute-Laune-Sound die eine oder andere zynische Note bezügliche des gehegten Lebensstils. Könnte ich mir echt

  • Schneller, gitarrenlastiger Hardcore-Punk mit hysterischer Stimme und sinnvollen Texten. Lange nicht mehr so eine fitte Band gehört, für mich auf jeden Fall meine erfreulichste Neuentdeckung der letzten Monate. Die Songs erinnern an alte Kaput Krauts oder NeinNeinNein und klingen roh, aber eingängig, spontan aber durchdacht, ohne irgendwie zu ausgefeilt oder überproduziert zu wirken. Aber vor

  • Der Ex-Duisburger Asi kredenzt hier fünf Coverversionen im FolkStil, wie sie ihresgleichen suchen. Das fängt schon bei der Auswahl an, die mehr als nur gelungen ist. Im Gegensatz zu den vielen anderen Coversamplern fischt er nicht in überfischten Gewässern, sondern beweist zielsicher tiefergehenden Geschmack. Da werden beispielsweise ‚Schneckenalarm‘ von den Lokalen, ‚Dein wahres Ich‘ von