Reviews

Alle Reviews zu Musik, Büchern, Zines oder Filmen und Dokus auf einen Blick
  • Der Grad an Lokalpatriotismus, der hier von den Saarländern auf der „Deine Wurzeln“ an den Tag gelegt wird, ist schon auffällig & bestimmt nicht ganz meins, aber auch kein Grund für mich das hier Gehörte in Grund und Boden zu verdammen. Ist genauso gut oder schlecht wie vertonte St Pauli Verherrlichung oder irgendwelche Ruhrpottromantik, sowat

  • Kann man leicht kryptische Texte schreiben, ohne dass das Geschriebene zwangsläufig in inhaltsleeres Geschwurbel abgleitet? DOXA aus Köln zeigen auf der „Residuen LP“, dass das anscheinend durchaus im Bereich des Machbaren leigt. Böse Menschen würden vielleicht sagen, dass das Gehörte bisweilen wie der intellektuelle kleine Bruder von BOMBENALARM klingt, der sich seine Texte wohl aus

  • Dat Cover sieht zwar ein bissel nach schlimmer Kunstkacke aus, als ich die „Alba“ erstmalig auf den Teller legte, ertönte aber eine sehr hörbare Mischung aus Post-Noise, Post-Punk und Post-Hardcore, geht sozusagen voll die Post ab auf der Platte hier. Angemessen spröde, abweisend und Lebens verneinend, wie sich dat für einen derartigen Sound gehört. Selbst

  • Titel und Cover sind selbstverständlich eine Anspielung auf das „Back In Black“ Album von AC/DC. In Musikalischer Hinsicht bieten die Dortmunder auf der „Back In Meth“ auf jeden Fall ne recht gelungene (wenn auch vor Klischees triefende) Mischung aus Schweinerock und Punk mit entsprechenden Texten. Bitch Buchannon, Pimmela Anderson, David Methelhoff und Schwill Tiger rocken

  • Tritt ordentlich Arsch! Feiner Oi!/Streetpunk aus Warschau, ohne Bierbauch und Schunkelfetisch. 14 Songs, wenn man dat Intro nicht abzieht, die dazu auch fast durchwegs angemessen aggressiv aus den Boxen bersten. Melodien gibt es zwar auch, die eher sägenden Gitarrensounds und die recht druckvolle Produktion der Scheibe bleiben aber stärker im Ohr hängen, als die melodiösen

  • Bin ja fast versucht mein jugendliches Ich zu channeln und so wat wenig nettes wie „wenn dat Hardcore sein soll, dann is MANOWAR Punk“ zu schreiben, aber vielleicht wäre dat tatsächlich etwas unfair, denn die recht metallische Mucke von CHAVER übertönt momentan echt ganz gut die besoffenen Kernasis, die sich hinten im Park gerade ordentlich

  • Wenn ich nur vom Artwork ausgegangen wäre, hätte ich mit der X-ten Studi-Punk Band gerechnet. Damit hätte ich aber gründlich falsch gelegen. WEICHE spielen ziemlichen Downtempo Hardcore der mich schon fast an Sludge erinnert. Nix womit ich mich dauernd beschalle, aber auch alles andere als schlecht. weiche.bandcamp.com (Kink Records, Wooaaargh Records + zwei weitere Labels)

  • Sunderland’s finest (Ja, ich weiß, dass RED ALERT auch aus Sunderland kommen) mit neuem Futter. Ich glaube die letzte Single von Patty Smith, Gaz Stoker und Co war die „Downtown Riot“ auf Combat Rock im Jahre 1997. Aufgenommen wurden die Songs der „King Of The Streets“ übrigens zwischen November und Dezember letzten Jahres. Es handelt

  • Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, so hat die Berliner Deutschpunk-Kapelle und scheinbare Hausband der Potse hier eine wirklich solide Scheibe in die Welt gesetzt. Fernab vom mit Deutschpunk immer wieder verbundenen UftaUfta-Geballer punktet die Truppe mit treibenden melodischen Punk nebst kleineren Ska-Elementen. Natürlich werden die üblichen aber keineswegs weniger wichtig gewordenen Themen wie

  • Deutschsprachiger Punk der sich irgendwo zwischen Bands wie Muff Potter und Turbostaat einreiht ohne so verschwurbelte Texte wie die zu haben. Allerdings auch ohne deren Klasse zu erreichen oder um es mit SENOR KAROSHIs eigenen Worten zu sagen: „Alles schon gehört, das gabs alles schon besser!“. senorkaroshi.bandcamp.com (Disentertainment Records) -Marius https://www.youtube.com/watch?v=zdHPwyl8dIk

  • Die Noseholes liefern mit Ant And End eine super gelungene Mischung aus No Wave und Post-, verpackt wird das Ganze in eine schillernde Disco-Verpackung. Tanzen garantiert, Langeweile wegrationalisiert. Tanzschuhe auspacken und ab aufs Parkett ihr müden Punker! noseholes.bandcamp.com (ChuChuRecords) Moron Dan https://www.youtube.com/watch?v=2tbwdKWglkk

  • Katzenafine Menschen sind mir schon mal generell sympathisch, dennoch lässt mich die Platte ein wenig zwiegespalten zurück. Ich mag die Mischung aus dreckigem Schweinerock, Stoner und Punk, wie sie die Band aus dem Allgäu auf der „Motörcat“ zelebriert. Der Gesang ist meist schön röhrig und kraftvoll. Bei den Texten stechen vor allem die deutschsprachigen, wie

  • Man nehme eine Prise Sedatives, ein paar Dirty Fences, ne Auswahl an Marked Men und schmeckt ab mit The Spits. Dann bei 45 rpm auf den Plattenteller und der Geheimtipp aus Helsinki legt los. Bombengeile EP und absolute Empfehlung! rockstarrecords.bandcamp.com/album/risky-business (Rockstar Records) Moron Dan https://www.youtube.com/watch?v=o1BG6TlV1SI

  • Oi!-Punk aus Frankreich, der eher nach der Insel als nach dem typisch französischen Straßensound alter Schule klingt und nicht bloß weil hier auch auf Englisch getextet & gesungen wird. Die Songs klingen insgesamt eher nach COCK SPARRER, THE BUSINESS oder meinetwegen auch BOOZE AND GLORY als nach KOMINTERN SECT, CAMERA SILENS, oder COLLABOS. Normalerweise bin

  • Schön aufgemachte Gatefold (haha) Doppel Lp, mit nem Sieb bedruckten Textblatt, dieser Band aus Kolo/Polen. Blöderweise kann ich diese Mukke echt schwer in Worte fassen. Ich versuchs mal so: Schicke Aufmachung, belangloser Metal Mist mit weinerlichem Gesang versehen. D.I.Y Kolo-Records, Atman Records – Marius https://www.youtube.com/watch?v=29Ia-8sdHPc

  • Was wird einen wohl erwarten, wenn im Beiblatt der CD die Rede von „Alternative-Rock“ mit „Stilelementen wie Grunge, Reggae und Metal“ die Rede ist und Vergleiche zu Bands wie den Foo Fighters oder Queens of the Stone Age gezogen werden? Im Prinzip auch genau das. Tortuga aus Augsburg liefern mit ihrem dritten Langspieler eine solide

  • FATAL BLOW begannen ursprünglich als Nebenprojekt von THE OPPRESSED, zu der Zeit noch mit Roddy Moreno am Bass. Mittlerweile sind FATAL BLOW mehr als eine Projektband geworden und legen mit „Victimized“ ihr bereits zweites Album vor. Dieses strotzt nur so vor antifaschistischer Attitüde, britischen Bordsteinen und kompromisslos gespieltem UK-Skinhead-Sound. Musikalisch irgendwo zwischen UPSTARTS, SHAM 69

  • Das Cover sendet zwar eher 90er Jahre Hip Hop Vibes und es gab ja von Twisted Chords auch durchaus bereits einige Veröffentlichungen, die ins besagte Genre fallen. Nichtsdestotrotz gibt es von SUPERPLEX auf dem gleich betitelten Debüt melodischen Hardcorepunk gehobener Qualität zu hören, der vermutlich manch einem Menschen schon beim ersten Genuss merkwürdig vertraut vorkommen

  • Achtung… KEIN Punk enthalten. Ganz nette Fahrstuhlmusik in Richtung Indie-Garage-Mixup, der sich zwischen Kings of Convienience, Cat Power und Turbostaat spannt. Ein durchaus gelungenes Werk, das einen Blick über den Tellerrand rechtfertigt. https://betweenowls.bandcamp.com/ (Twisted Chords) SaRah https://www.youtube.com/watch?v=Fg7lj7u61iA

  • Mir persönlich gefällt ja der Begriff und das Genre des Kopf-Punk schon ziemlich gut. Noch besser gefällt mir gerade, dass die Joseph Boys genau dieses Genre mit Bravour bereichern. Geile Texte, Geile Sounds, Geile Platte. Chapeau! josephboys.de ( Flight 13 Records) Moron Dan Hier geht es zur Bandcamp-Seite der Band… https://www.youtube.com/watch?v=pKPaAbhBojQ

  • Surya sind in London zu Hause und bringen mit Apocalypse A.D. Ihren zweiten Longplayer an den Start. Geboten wird Doom-Metal mit Sludge Versatzstücken, sowas kann ich mir definitiv nicht dauernd anhören, kann mir aber vorstellen, dass es Live dazu einlädt in Trance zu versinken. Außerdem muss ich sagen das dieses Album wunderbar funktioniert wenn man

  • Wenn ihr mal wieder vergessen habt was da draußen für scheiße abgeht und warum ihr verdammte Punker_innen geworden seid, dann empfehle ich euch die dritte Scheibe von Wirrsal aus Hamburg. Umweltzerstörung, prügelnde Robocops, Kapitalist_innen und andere Arschlöcher, Freiräume sind u.a. die Themen, welche auf der Platte beschrien werden. Wirrsal sind wütend, Wirrsal sind ungehobelt und

  • Da sind sie wieder, die Untenrumkakerlaken aus der Hauptstadt. Streng genommen ist diese Single keine neues Release, sondern lediglich die Vinylveröffentlichung des 2017er Promo-Tapes, das ich in der Demo-Sektion bereits besprochen habe. 5x Vollbedienung in Sachen Räudigkeit, Abgefukktheit und Asozialität und eine Lektion in Sachen eigenständigen NOISE-Punks, der sich eben nicht nur auf die Altvorderen

  • Na, das ist mal ein Vergnügen. Kontrolle hatte ich auf der Ox-Party verpasst, was ich beim Hören ihres Debuts bitter bereue. Reduzierte Texte am Rande zum Dadaismus treffen auf knallige Yass-Beats. Musikalisch eine gelungene Hommage an die 80er-Dark-Synthie-Wave-Zeiten, kommen hier gerade die deutschen Texte besonders gut zum Tragen: Ist das augenzwinkernder Umgang mit Depression oder

  • Orientierte sich der unmittelbare Vorgänger „Gott sei Punk“ noch stärker am musikalischen Frühwerk der Dortmunder, was ja auch kein Wunder ist, befanden sich dort ja hauptsächlich neu eingespielte Versionen alter Klassiker. Knüpfen THE IDIOTS auf der aktuellen Platte musikalisch eher an die Zeiten der „Cries Of The Insane“ und der „Station Of Life“ an. Herausgekommen

  • Der Bandname ließ mich kurz die Augen verdrehen und im Inneren hoffen, dass mich hier keine fricklige Post-Rock-Band erwarten würde, die „coolen“ Experimentalscheiß an ihren Instrumenten vollbringen. Weiter weg hätte ich fast nicht sein können, denn die „Something Inside“ quillt vor astreinen Oldschool Hardcore-Punk über. Bedeutet kurze und teilweise verdammt schnelle Songs, bei denen Snare

  • ANTENNA liefern mit ihrem zweiten Output eine solide Hardcore-Punk-Platte ab. Damit meine ich aber keinesfalls „Prolethengegrunze von und mit Tellerohren“, sondern eher die coole, dufte und niemals langweilige Fugazi-Schiene mit deutschen Texten a la frühe Turbostaat und Konsorten. Kann man so machen. antennapunkband.bandcamp.com (Disentertainment/Broken Silence) Moron Dan https://www.youtube.com/watch?v=UdZzXDo0sb4

  • Brausepöter stell ich mir wie so Ende-50er vor, die noch voll alternativ und dufte in einer WG wohnen. Musikalisch ist das so ein Fehlfarben-Bröselmaschine-Bastard. Hört sich nicht nur schrecklich an, ist es auch. (Tumbleweed Records) Swen und hier gibt es die „Nerven Geschädigt“ CD… https://www.youtube.com/watch?v=k5899TzeBgY

  • Einseitig bespielte Single mit 2 Songs auf durchsichtig-neongelbem Vinyl und ein etwas arty-abstraktes Cover mit Risographie-Druck. Catch As Catch Can ist eine Garagepunk-Band aus Kassel, die u.a. auch schon eine LP auf Alien Snatch rausgebracht hat. „Garst“ ist auf jeden Fall ein kleiner Hit. Schön treibend und verzerrt, eine kaputte Orgel, schöne Gitarrenmelodien, überraschende Breaks

  • Es klingt ja zugegeben mittlerweile echt platt, wenn ich im Falle der Wiederveröffentlichungen aus dem Hause Mad Butcher mal wieder dat gleiche alte Lied von der sträflich unterbewerteten Perle der Punkgeschichte anstimme, die der Mike hier mal wieder ausgegraben hat. Der Gute hat seit einiger Zeit echt ein ziemlich sicheres Händchen, wenn es um das

  • Frisches Vinyl von alten Veteranen des Protestpunks. Und es ist wieder einmal eine Freude. DIE SCHWARZEN SCHAFE veröffentlichen (nach zwischenzeitlicher Auslösung) in neuer Besetzung die ersten beiden Songs nach über 5 Jahren, die Naked Aggression-Songs wurden bereits in den USA auf einer Split 7“ mit OPPOSITION RISING veröffentlicht. Die Amis von NA haben in all

  • Schöner angepisster roher mid-Tempo Punkrock im Schweden Style, der die AZ‘s dieser Erde füllen sollte. Gibts eigentlich auch nicht mehr zu zu sagen. https://vidro.bandcamp.com/ (Kink Records) SaRah https://www.youtube.com/watch?v=syO3LuozPIE

  • Vegan Straight Edge Hardcore mit geiler Message gibts von CLEARxCUT auf die Ohrmuschel. Rotzig produziert mit metallastigen Drums kommen die 7 Songs um die Ecke. Das widerspricht sich irgendwie aber passt dann doch gut zusammen. Die rausgekotzten und aggressiv vorgetragenen Lyrics der Sängerin sind wohl mein Highlight, die Groupshouts bekommen dagegen mein Beileid. clearxcut.bandcamp.com (Catalyst

  • Vom Kölner SoundFlat Plattenlabel kommt hier was von mir leider seit sehr, sehr langer Zeit musikalisch Vernachlässigtes. Eine astreine mir bis dato unbekannte Garagen-Punk Kombo aus Vancouver. Die BAD BEATS spielen eine geile Mixtur aus STOOGES, G.G. ALLIN & THE JABBERS, 13TH FLOOR ELEVATORS & ROLLING STONES. Zwölf Songs inklusive vier Coverversionen und mit Mundharmonika,

  • Die erste Veröffentlichung der Herrschaften aus Darlington nach der Reunion im Jahre 1996. Damals gab es ja so einige alte Bands aus England, welche es, vor allem beflügelt durch amerikanische Kapellen wie RANCID und Konsorten, seinerzeit nochmal irgendwie wissen wollten und sich äußerst zahlreich quasi über Nacht reformierten. Leider war längst nicht alles hörbar, wat

  • Bitte verzeiht mir aber ich kann nicht anders. Warum? Darum: „Noch ist Polen nicht verloren“. Also wenn weiterhin so geile Bands wie Negative Vibes aus Warschau aus dem berühmt berüchtigten Boden sprießen und uns mit der groben Kelle eins überbraten. Sehr schneller (selten ist ein Song über zwei Minuten) und energiegeladener Hardcore-Punk trifft auf angepisste

  • Hm, schwer! Der Review ist abhängig von der Tagesform: Dorfterror sind nun mal jung … also wirklich jung … und das macht es schwer. Erinnert mich an die Anfänge der Sexy Bacterias oder ZSK: gute produzierter, einfacher Punkrock von einem Trio, das die Fahne gegen Rechts in Konz hochhält. Von daher kann es gar nicht

  • Hier gehen die Meinungen auseinander: Philipp feiert das neue Antilopen Gang-Album „Abbruch Abbruch“, Ronja kann null damit anfangen. Beide schreiben warum.

  • Promozettel so: Gitarrengetriebener Rock´n´Roll mit der Rauheit des Punk, dem Gefühl des Blues und der Ehrlichkeit des Blues. Ich so: Gääääh….viel Country, viel Blues, und wo ist der Punk? Sorry Jungs, ich möchte den Abstand zwischen uns gerne beibehalten. Handwerklich ist das alles sauber, aber es reisst mich halt nicht vom Hocker. (Wolverine) -Häktor- https://www.johnnyrocket.de/

  • Auch , wenn auf dem Cover dat Wort HUNGER auffälligerweise ungleich größer als das Wort ESKALATION gedruckt is, handelt es sich hier um das neue Album der Band ESKALATION (übrigens immer noch nicht zu verwechseln mit der üblen Nazi-Kapelle gleichen Namens) und nicht anders herum. Selbige startete 2008 eigentlich mit Ska-Punk, hat aber nun auf

  • Das 5. Album von Frittenbude ist nun erhältlich, es wird viele hoffentlich darüber hinweg trösten, kein Ticket mehr für die vielen ausverkauften Shows bekommen haben. Von Jahr zur Jahr wird der Hype um die Band größer und die Alben eingängiger, tanzbarer und spannender, was ich aber als positive Entwicklung wahrnehme. Die Band bewahrt sich einen

  • Je, je, je, Honnie olé! Bezeichneten wir doch einst SCHLEIM-KEIM als die DEAD KENNEDYS des Ostens aufgrund ihres markanten Logos und musikalischen Pogos, so kann ich nun von einer seit eigens gefühlt hundert Jahren existierender Leipziger Punk/Honekcore Band berichten. Leider kann ich euch nicht wie gewünscht in die Führerecke verbannen. Dazu seit ihr einfach zu

  • Punkrock alá früher Millencolin – nur mit leider sehr viel weniger vocaler Begabung. Kein Track- wie auch beim Album davor über 2 min, poppiger Punkrock der Laune macht. Hier und da vergreifen sie sich im Ton – gerade in den Höhen. Aber das soll nicht weiter stören, da der Rest stimmig ist. (self release) -SaRah-

  • Spärlich daherkommende Scheibe mit den beiden EP’s „Money, Power And Corruption“ & „Pay No More“ drauf (die es wohl nicht einzeln gibt). Als Infoblatt liegt ’nen eingerissener Mini-Zettel bei und der Paketzusteller hat wohl die Acht inne Platte gemacht (hoffe das betrifft nicht die komplette Pressung). War nicht so motiviert, das Teil zu besprechen, weil

  • Man nehme einen großen Anteil hoch-melodischen Punkrock mit Hymnen- und Mitsing-Potential, dazu eine Prise Street-Punk und eindeutigen Gitarrenklängen á la Discipline und eine Messerspitze Oi!, mischt dieses zusammen mit Einflüssen von den Dropkick Murphys und Convict (u.a. eine der Vorgänger-Bands der fünf Herren) und heraus bekommt man This Means War. Einen deutlich ausgefallenen Bandnamen hätte

  • Anthrax, nicht zu verwechseln mit den New Yorker Metalheads, waren eine britische Anarchopunkband aus Gravesend, Kent, die es mittlerweile sogar wieder gibt. Hier kommt eine wunderbare Wiederveröffentlichung der zweiten EP, ursprünglich aus dem Jahr 1983. Wer Bands wie CONFLICT und CRASS zu seinen Mentoren zählt, kann nicht so viel falsch machen. Vollkommen richtig und so

  • Ich bin wirklich ein wenig uninspiriert bzw. emotionslos während die CD hier rotiert. Es packt mich einfach so gar nicht. Mich beschleicht das Gefühl, das alles schon einmal gehört und daher auch schon textlich umgesetzt habe. Schnörkelloser Punkrock mit deutschen Texten, in klassischer Dreierbesetzung und mit relativ viel Wizo, Die Toten Hosen und Die Ärzte

  • 6 mal neuer „Diskurs-Oi!“ aus Hamburg. Lohnt sich allein schon wegen „Aufs Maul“ (übrigens kein SPRINGTOIFEL Cover). Um irgendwelche Oi! Oi! SpOi!ler zu vermeiden, muss dies hier auch an Information erst mal reichen, sollte man aber auf jeden Fall besitzen die Single und das aus mannigfaltigen Gründen, auch, wenn der Roi der Roi is und

  • Bei dem Bandnamen könnte man an ein Razzia-Fan-Projekt denken. In Wahrheit handelt es sich aber um die neue Band des „Neurotic Arseholes“ Sängers Zahnie. Die Gesangsmelodien sind super harmonisch, die Songs an sich zwar abwechslungsreich, aber sehr fließend, ohne dabei langweilig oder eintönig zu klingen. Die deutschen Texte sind recht persönlich gehalten. Die Band verortet

  • Sommer,Sonne, Nintendocore? Klingt eigentlich stimmig, genauso wie die Platte der Jungs aus Hanover. Das Ganze erinnert mich wie eine etwas eingängigere Version von Antitainment, die weniger vertrackt, sondern mehr straight forward um die Ecke kommt. Released wurde der zweite Output der Boys bereits im März 2018. Keine Ahnung, warum ich das jetzt erst peile. Ist