Reviews

Alle Reviews zu Musik, Büchern, Zines oder Filmen und Dokus auf einen Blick
  • Progessiver Beat und keine Kompromisse! So lässt sich wohl das neue Album von Lena Stoehrfaktor beschreiben. Aktueller, politische und gesellschaftskritischer Rap – jeder kriegt hier sein Fett weg. Mutti, Youtube, Rapkollegen und Konsorten, hier wird nichts beschönigt. Fette Punchlines und die Mittelfinger-Attitude gefällt mir sehr gut. (Rauhfaser Records/Tanz auf Ruinen Records) SaRah   Hier geht

  • Antifa-Pop-Punk-Album, welches so auch aus der Feder von Radio Havanna oder Datenschmutz stammen könnte. Zwar heißt der erste Song „Lieber wütend als traurig“, besagte Wut sucht man hier aber vergeblich. Dafür jede Menge klare Ansagen gegen Rechts, davon kann’s derzeit ja nicht genug im Mainstream geben.(Subzine Records, 30 Kilo Fieber Records, Uncle M Music) Flo

  • So langsam doppeln und dreifachen sich die veröffentlichten Songs auf den einzelnen Vinyl- und CD-Releases und Re-Releases der Band. Viele Lieder wurden ja inzwischen neu eingespielt und/oder im Original veröffentlicht, nun kommt nochmal eine Liveversion dazu. Die Aufnahmen sind vor ein paar Jahren schon mal in ähnlicher Form auf Vinyl erschienen, nun als 6-Song-mehr aufgewertetes

  • KNIFEMAN sind ein Trio aus Kharkiv, Ukraine. Passend zur politischen Konfliktsituation vor Ort, gibt’s hier sauren HC-Punk, der sich irgendwo zwischen WOLFBRIGADE und CONVERGE einpendelt. KNIFEMAN produzieren auf “Özmein” eine ganz schön fett produzierte, metallische Dampfwalze, die sowohl FreundInnen des modernen Hardcores & Neocrusts als auch des alten Schwedensounds abholen sollte. Schön verzweifelt und angepisst.

  • Alles, was in letzter Zeit von Kidnap Music bei mir eintrudelte, war ein Volltreffen. Das gibt auch für das zweite Album von LYGO. Und dabei sind doch oftmals die zweiten Platten die enttäuschenden. Diesmal aber nicht, denn LYGO bieten weiterhin Punk der abgeht mit Texten, die tief gehen. Alles in allem eine gelungene Scheibe und

  • Beim Rausziehen aus der Kiste des Plattendealers meines Vertrauens ist mir gleich das wohl (bewusst) monoton gehaltene Cover aufgefallen. Es erinnert stark an die Punk-Klassiker des berüchtigten 80er Jahre Rock-O-Rama Labels. Der Titel des Albums gibt hier auch schon die Richtung an, in die es gehen wird. Genialer Hardcore-Punk der sich anhört, als kommt er

  • Bei der Güte der Musik wundert es mich eigentlich, dass in so verrückt irrationalen Zeiten wie den unsrigen, noch keiner auf die Verschwörungstheorie gekommen is, dass die NEATBEATS in Wirklichkeit Botschafter einer außerirdischen Zivilisation sind, welche einst aus der Zukunft ins Jahr 1960 sprangen, um den BEATLES dat Spielen beizubringen. An den Instrumenten waren John

  • Eine merkwürdig mitreißende Scheibe. Schön rauher und absolut angemessen produzierter, reduzierter Punk-Sound mit einem beeindruckenden Sänger, der anklagt, beschreit und klagt, ohne mir dabei auf den Sack zu gehen. Liegt wahrscheinlich an den guten Texten, die alles andere als plakativ sind und auf einen scharfsinnigen Beobachter schließen lassen, der das Ganze auch noch lyrisch verpackt

  • Q: Warum gehen Ameisen nicht in die Kirche? A: Weil sie in Sekten sind. So oder ähnlich geht wohl die Entstehungsgeschichte der pink liebenden Weirdo-Kapuzenmänneken aus Belgien. Alter! Pussy Riot meets the KKK oder wie jetzt?! Ihr surft zu AGENT ORANGE und JFA, lasst euch von Aliens entführen zu den Klängen von THE MONSTERS und

  • Liegt jetzt schon seit zwei Ausgaben bei mir rum und wartet auf ne Besprechung, sorry, ist irgendwie verschütt gegangen, aber in dem riesigen Palast, in dem ich wohne, kann das schonmal vorkommen. Egal, Band gibt’s noch und die Platte hat inzwischen ja auch nix von ihrer Qualität eingebüßt. Roher, dreckiger, extrem angepisster Hardcore, der besonders