THE GOODBYE JOHNNYS – My Skull CD

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Hab mir letztens zufällig noch das ebenfalls äußerst empfehlenswerte 2015er Vorgängeralbum der Schweizer namens „Disaster Control“ angehört, was es übrigens inzwischen theoretisch für lau auf Bandcamp gibt. Die GOODBYE JOHNNYS haben aber bestimmt auch nichts dagegen, wenn ihr etwas Kohle da lassen würdet, im Falle dass euch das dort Gebotene gefällt und ihr nach eurer Spende nicht hungern müsst. Das mit dem Anhören is echt ein enormer Zufall, da ich meistens nicht dazu komme, mir in meiner spärlichen Freizeit die Sachen meiner Plattensammlung anzuhören, auf die ich gerade Lust hab, sondern in der Regel dazu verdammt bin, irgendwelchen aktuellen Reviewkram abzufrühstücken, wat zugegeben gerade jammern auf ziemlich hohem Niveau is. Wie dem auch sein, in Sachen Songwriting haben die GOODBYE JOHNNYS im direkten Vergleich zum Vorgänger definitiv noch ne kleine Schippe draufgelegt. Muss auch sagen, dass die einzelnen Vorbilder der Band inzwischen auch nicht mehr so klar und erdig durchschimmern, wobei die Schweizer auch nie eine bloße Kopie ihrer Einflüsse von SAINTS bis GUN CLUB waren. Abwechslungsreicher als der Vorgänger is die „My Skull“ auch noch geraten, war zuvor noch mehrheitlich eher Midtempo angesagt, überrascht die Band mit vergleichsweise ausgefeilten Kompositionen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Insgesamt etwas rockiger als zuvor, aber Freunde des Vorgängers werden meiner Meinung trotzdem nicht überfordert. Das charakteristische Organ des Mannes am Mikro is bei den Herrschaften sowieso schon die halbe Miete. Sänger Crawford Smith erinnert mich vom Feeling her auch entfernt an Pat Todd, der hat auch so ne schön lakonische Art zu Singen. Die LAZY COWGIRLS sind eh eine meiner Lieblingsbands und würde das Ganze hier durchaus als qualitativ ebenbürtig bezeichnen, auch wenn die Einflüsse nicht ganz deckungsgleich sind. (DIY) Basti

 

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