Crimson Ghosts, Bloodsucking Zombies from outer Space und the Other in Köln!

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Es folgt ein Gastbeitrag von Nancy, sie war an Halloween in Köln bei THE OTHER, BLOODSUCKING ZOMBIES und CHRIMSON GHOST!!

Sehr gut kann ich mir vorstellen, wie negativ einige von euch über Halloween und seinen neuerungenen Stellenwert in unserer Gesellschaft denken.
Und ganz ehrlich, genau so war meine Einstellung einst auch. Nun passt allerdings das Genre Horrorpunk und Halloween so gut zueinander wie Knoblauch auf Pizza oder wie es so schön heißt Arsch auf Eimer.
Einen großen Einfluss auf die Woche um Halloween hat seit Jahren die Hell Nights Tour. Eine Pflichtveranstaltung schlecht hin, nur leider nicht in diesem Jahr. Bis auf ein Konzert in Köln, ist dieses mal eine Tour ausgefallen. Es gab wohl Probleme beim Booking der Bands, was weiß ich.
Eher durch Zufall ergab es sich für ein paar Freunde und mich, die Gelegenheit drei Gigs um Halloween zu besuchen.
Die Planung war schnell erledigt, wir starteten in Hamburg, dann ging es weiter nach Köln und endete schließlich in Osnabrück. Teilweise mit denselben Bands und teilweise mit einen Gefühl wie auf Klassenfahrt.
Am Samstag vor Halloween spielten im Bambi Galore Club in Hamburg The Crimson Ghosts, Jamey Rottencorpse and the Rising Dead und die Mutant Reavers. Diese hinterließen auch gleich zu Beginn einen hervorragenden Eindruck. Von ihrer langen Anreise aus dem All abgesehen, konnten die Jungs sehr gut überzeugen. Empfehlen kann ich auch ihren YouTube Kanal, dort erleben die Jungs aufregende Abenteuer im Weltall.
Danach präsentierten sich die Jungs von Jamey Rottencorpse mit einer tollen Bühnenpräsenz. Die Musik hat mir allerdings nicht gefallen, nur schwer konnte ich mich damit anfreunden. Beim Publikum kamen sie besser an, und ich stand mit meiner Meinung ziemlich alleine da.

Zum Schluss folgten dann die großartigen Crimson Ghosts, die man sich live immer wieder anschauen kann. Die Jungs haben wie wieder alles geben, da war am Ende alles durch geschwitzt.
Es folgte noch eine feucht fröhliche Aftershowparty, und irgendwann sind wir todmüde ins Hotelbett gefallen. Am nächsten Tag ging es noch etwas angetrunken und mit einem Mörderkater wieder zurück.

Der nächste Halt folgte dann am Mittwoch passend zu Halloween in Köln. Wie sehr haben wir uns alle auf dieses Highlight gefreut. Zumindest fuhren wir mit dieser Erwartung dorthin.
Bereits zu Beginn gab irgendwie die Location nichts her, nichts erinnerte an Halloween, und auch sonst, vermochte Sie meine Erwartungen nicht erfüllen. Zum Glück gab es aber all die herrlichen Kostüme und viele hatten sich mit ihrem Make up selber übertroffen. Alles schön gruselig und mit viel Liebe zum Detail, einfach herrlich.
Hier machten die Crimson Ghosts den Anfang. Die Jungs lieferten wieder grandios ab. Für mich eigentlich die perfekte Musik um Aggression abzubauen, so in denn welche hätte.


Danach folgten die Bloodsucking Zombies from outer Space. Was soll ich sagen, live immer etwas Besonderes. Ich freue mich jetzt schon auf das neue Album, es soll wohl etwas Pop lastiger werden. Und natürlich bin ich auch schon ganz heiß auf eine neue Tour.
Zum Schluss folgten dann noch The Other, und ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich diese Band schon live gesehen habe. Aber auch dieses Mal lieferten die Jungs wieder ordentlich ab.
Was soll ich sagen, leider wurden nicht alle meine Erwartungen erfüllt. Der Sound und auch das Licht waren wirklich nicht besonders gut. Dies besserte sich leider im Laufe des Abends nicht. Es kam zwar zwischenzeitlich gute Stimmung auf, mehr aber auch nicht. Zum Glück blieb man von Süßes oder Saures Gelaber bei solch einer Veranstaltung verschont.
Nach dem Konzert führten wir noch einige kurze Gespräche dann neigte sich der Abend für uns auch dem Ende zu. Ich hatte mir irgendwie mehr versprochen und war ehrlicherweise auch etwas enttäuscht.
Zum Schluss gab es dann noch am Samstag ein wiedersehen im Bastardclub in Osnabrück wieder mit Jamey Rottencorpse and the Rising Dead und The Other. Für mich war dies der beste Abend und ein sehr gelungener Abschluss. Und hier muss ich zugeben, die Musik von Jamey Rottencorpse hat mir immer besser gefallen.


Auch The Other legten wieder eine super Show hin. Die Band hatte trotz gesundheitlicher Probleme bei diesem Gig ebenfalls ihren Spaß. Der Abend war noch lang, und da ich zu später Stunde Hunger verspürte, endete er im Restaurant mit dem goldenen M.
Mein Fazit: Die Woche war anstrengend, wir haben viele Kilometer zurückgelegt, viele neue und alte bekannte Gesichter wiedergesehen, dazu noch super Musik gehört und ich muss gestehen, hier und da auch noch zu viel getrunken.
So fiel der Weg zurück natürlich sehr schwer. Und auch der Start in die Arbeitswoche war daher nicht ganz einfach.