Hey RuinGleich das Intro des ersten Songs gefällt mir richtig gut. Was dann kommt, ist zwar inhaltlich absolut zu unterschreiben – es geht um die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und Europas – steckt mir musikalisch aber leider zu tief im deutschsprachigen Befindlichkeits-Indiepop, um mich wirklich zu kriegen. Das ist total schade: Ich habe an dieser Stelle ja schon die erste 7“ der Band abgefeiert, die auch eine reine Indie-Single war, aber eben in jeder Hinsicht mitreißend. Das Debutalbum war dann plötzlich ziemlich punkig, was aber ebenfalls super funktioniert hat und die Band von einer anderen Seite zeigte, sich aber gleichzeitig wohltuend von all den Turbopascow-Klonen abhob. Nun also wieder mehr Indie. Aber irgendetwas fehlt, vielleicht sind es die Hits mit diesen berührenden Textzeilen der ersten Single. Und so plätschert das Album so vor sich hin, hier etwas lakonisch, dort ein wenig nach LOVE A klingend, dann doch wieder etwas punkiger. Aber so richtig Klick will es leider auch nach vier Durchläufen nicht machen. Schade. Vielleicht versucht ihr es aber auch einfach selbst. Daniel (This Charming Man)

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