ANIMALIZE sind eine neue Band aus dem österreichischen Raum, genauer gesagt aus der Ecke Dornbirn. Da ich aus zuverlässiger Quelle weiß, dass zumindest ein Ex-Mitglied von SHOCK TROOP bei der Band am Start ist, war ich von Anfang an hellhörig und habe Gutes erwartet. In musikalischer Hinsicht muss ich mal wieder den vielzitierten Genrebegriff Metalpunk bemühen, der hier aber auch nicht fehl am Platze ist. Die CD beginnt mit einem eingefadeten Intro, einem Audio-Sample und einem gesprochenen, sehr GISM-mäßigen Übergang zum ersten Song „Night Of The Long Knives“, der mit schön thräshiger MOTÖRHEAD-Kante dahersägt. Insgesamt scheinen ANIMALIZE sehr von japanischem Punk, Thrash Metal und etwas Schweinerock angetan zu sein. Vor allem Sänger Silverback könnte auch gut bei ANTISEEN röhren. Da passen auch Songtitel wie „Shed Tears, Shed Blood“ oder „Midnight Romancer“ ganz gut ins Bild.
Die insgesamt 6 Songs werden immer wieder von 'nem flotten Soli oder Basszwischenspiel aufgelockert. Auf Albumlänge wirkt der gutturale Gesang doch etwas eintönig und könnte mehr Druck und Wut vertragen, zumal er bei der CD recht weit im Vordergrund steht. Der eine oder andere Song hätte für meinen Geschmack auch kürzer sein können, um einen kompakteren Eindruck zu vermitteln und Wiederholungen zu vermeiden. Für die erste Veröffentlichung wurde hier aber schon sehr viel richtig gemacht. Pro-gepresste CD inkl. Booklet mit allen Texten, schön gestaltetes Cover/Backcover. Das passt schon. Mit Luft nach oben. Uuuund weitermachen, ihr Tiere! (DIY / www.med-user.net/~animalize) - Iron Rob

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