LA CRYTypisch für LA CRY ist ihre entwaffnende Ehrlichkeit. So schreiben sie im Info: ‚We’ve tried hard tot o find a record label to release the stuff. But the cool labels weren’t interested and we weren’t interested to work with assholes.‘ Konsequenz daraus: Das Teil wird auf Bandcamp veröffentlicht. Jetzt aber eine Zeitreise in die goldenen Neunziger: Von den Ramones inspirierter 3-Akkorde-Punkrock feiert sich selbst, das Leben und die Freundschaft. Mitten drin LA CRY, die sich einen Scheiß für Trends interessieren, dafür mit unbändiger Energie eine Bühne nach der anderen zu stürmen. Dabei genießen sie ihren Ruhm in vollen Zügen und teilen großzügig das Backstagebier. Und schon damals glaubte niemand, dass sie das durchhalten können. Haben sie auch nicht, es hat nicht funktioniert. Die Wege trennten sich, Sven – der weltbeste übrigens – verließ die Band und die Luft war raus. 16 Jahre später ist man dann wieder vereint und macht da weiter, wo man aufgehört hatte. Passenderweise haben die Jungs noch eine 1997 eingespielte und nie veröffentlichte Scheibe im Keller versteckt. Das erleichtert den Einstieg für das geneigte Jungvolk, falls es sich auf eine Kapelle einlassen kann, die nicht nach den Regeln der Szene spielt. Für die, die das können oder kennenlernen wollen, sind die vierzehn Songs ein flotter Ritt: Keine einzige Midtemponummer hat es auf das Album gebracht. Im Stile der New Bomb Turks und frühen Devil Dogs ballern sie White-Trash-Punk-Hymnen und Punk’n’Roll-Smasher souverän durch die Boxen. Swen

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