autozynik-pervomayaAUTOZYNIK aus München sind eine dieser Bands, welche es Rezensenten alles andere als einfach machen. Besonders, wenn man das  zu besprechende Machwerk, aus dem PLASTIC BOMB-Hauptquartier erst kurz vor dem Redaktionsschluss,  mit noch 12 anderen Delinquenten zur schnellen Aburteilung geschickt kriegt und die betreffende Scheibe auch noch eine Doppel-Live-CD mit 30 Stücken und einer Gesamtspielzeit von fast 2 Stunden ist. Erschwerend hinzu kommt noch, dass sich die Musik der Herrschaften aus München einfachen Kategorisierungen auch einfach frech entzieht und dies dazu sozusagen kategorisch & konsequent. Ein bissel hört sich das hier so an, als ob EA80, nach dem gemeinsamen und von reichlich Wodka flankierten Konsum des Roadmovies „Wir können auch anders…“ von Detlev Buck, eine äußerst unruhige Nacht im Proberaum zusammen mit den Russen von DISTEMPER verbringen würden. Zu vorgerückter Stunde und im gemeinsamen Delirium werden dann zusammen Künstler wie PINK FLOYD, BERT BRECHT, IVAN REBROFF und diverse Punkbands gecovert. Ist wirklich eine sehr eigene und zudem auch sehr abwechslungsreiche Mischung, irgendwo zwischen Kunst und Chaos & Politik und Spaß, was AUTOZYNIK hier präsentieren. Eine gehörige Portion Wodka und Wahnsinn helfen auch dabei die gefährliche Klippe namens Kunstkacke zu umschiffen. Aufmachung ist mit Digipack und dickem Booklet  auch über jeden Zweifel erhaben. Textlich  zwischen engagiert und verrückt pendelnd, gibt es hier eigentlich nichts dran zu meckern, es sei denn man bevorzugt seinen Punk generell vom Reißbrett und oder aus irgendwelchen muffigen Schubladen. -Basti- (www.autozynik.de)

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