Geschrieben von: Basti Dienstag, den 16. Februar 2010 um 23:37 Uhr
Die SEVENTY NINERS bezeichnen ihren Sound selbst als zeitgenössische Variante von „Backbeat Music, Rockabilly“ und „Punk´n´Roll“. Ist ja im direkten Vergleich zur Konkurrenz eher eine nüchterne Beschreibung des musikalischen Schaffens der Kollegen. Auf so pseudocoole Worthülsen wie „ Assslappin-Nitro driven-V8 powered-Pussy Flavoured-Bloodthirsty-Raunch-O-Phobic-Punkabilly and Roll” und ausgelutschter Designverbrechen wie Flammen oder Eightball wurde auch gänzlich zugunsten von Stil und Understatement verzichtet. Passt aber auch irgendwie besser zum eher erwachsenen und stellenweise fast schon gediegenen Sound des Dreiers. Ebenso wie das nette Coverphoto, welches vom Motiv her zwar absolut nüscht besonders ist (Band vor spooky Motel) , aber nichtsdestotrotz is dat Dingen handwerklich gut und professionell gemacht. Der Punk`n`Roll Anteil ist meines Erachtens auch eher im unteren Bereich zu verloten und weckt eher Erinnerungen, wenn er sich denn seine Bahn bricht, an Bands wie die TONY MONTANAS, denn an die üblichen schnell herbeizitierten Vergleichsgrößen. Soll heißen, insgesamt ist der Sound der Band auf jeden Fall den STRAY CATS um einiges näher, als deutlich mehr vom Punk beeinflussten Bands (wie zum Beispiel die Hauptstadtmonster von MAD SIN oder meinet wegen auch D.A.G.). Könnte unter Strich betrachtet durchaus auch dem ein oder anderen musikalisch eher unflexiblen Tollenträger munden, der musikalisch äußerst abwechslungsreiche „Bad Taste Of Life“ der SEVENTY NINNERS. PART RECORDS (www.rockabilly.de) –Basti-

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