Geschrieben von: Katz Sonntag, den 17. Januar 2010 um 16:37 Uhr

Am 5. Januar, spielten in der Stadionwirtschaft des Grünwalder Stadions beim Neujahrsempfang der „Löwenfans gegen Rechts“ (gemeint ist der TSV 1860 München) RAMONAS, unterstützt von ACHT COLA ACHT BIER.Im Herbst war Flo, der Basser von den RAMONAS, beliebt für ihre politisch völlig unkorrekten bairischen Coverversionen von Ramones-Songs, ganz plötzlich verstorben.

RAMONAS: http://www.isarpunk.de/
ACHT BIER SPÄTER a.B.s.-STREETPUNK: http://www.myspace.com/absstreetpunk
LÖWENFANS GEGEN RECHTS: http://www.loewen-fans-gegen-rechts.com/

Gleicher Abend:
Konzert im Kafe Marat / "Tröpferlbad", einem ehemaligem öffentlichen Brausebad, nun von der Stadt München zur Verfügung gestellt für die verschiedensten Projekte in Selbstverwaltung. An diesem Abend war ein Konzert mit LOS FASTIDIOS (Rebel Sound, Italien), THE GUMBABIES (Gum-Punk, München), EVERYTHING FALLS APART (Hardcore, USA – nicht zu verwechseln mit der Münchner HC Band aus den 80ern) und A BIT OF BRAINDEAD (Trashcore, Berlin) angesetzt. Im Marat war es brechend voll, so dass einige Leute wieder kehrtmachen mussten, weil wegen Überfüllung keiner mehr reingelassen werden konnte.
THE GUMBABIES: http://www.myspace.com/thegumbabies
Die Stimmung war auch recht ausgelassen, hier zwei Meldungen der Münchner Tagespresse:
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Abendzeitung 06.01.10: Randalierer attackieren Luxusautos am Gärtnerplatz Linke Radikale schlagen mit Baseballschlägern auf Nobelkarossen ein – sie stimmten sich bei einem Punkkonzert auf die Randale ein Um kurz vor zwei Uhr alarmierten dann Anwohner im Gärtnerplatzviertel die Polizei. Alle meldeten Beängstigendes: Eine Gruppe von mehreren Vermummten stürme durch die Straßen, mit lautem Gebrüll und schwingenden Baseballschlägern. Und offensichtlich waren sie nicht zum Ausgehen hier – sondern zum Austoben. Laut Polizei wurden Mittwochfrüh entlang der Müller-, der Klenze- und der Fraunhoferstraße fünf Fahrzeuge von Randalierern beschädigt. Die maskierten Rabauken zwischen 15 bis 23 Jahren traten Seitenspiegel ab und schlugen mit Baseballschlägern auf parkende Autos ein. Offenbar hatten sie es besonders auf teure deutsche Fahrzeuge abgesehen. Bislang konnte die Polizei Schäden bei einem Porsche, Mini, Mercedes, VW und einem Motorroller feststellen. Der entstandene Schaden konnte noch nicht beziffert werden, dürfte aber bei einigen tausend Euro liegen. Die alarmierte Polizei nahm noch am Tatort zehn Randalierer fest. „Es handelt sich um Personen aus dem linken Spektrum“, sagte ein Polizeisprecher. Alle Festgenommenen wohnen in München. Offenbar hatten sich die Randalierer erst noch bei einem Punk-Konzert auf ihren Angriff auf die parkenden Symbole des Bürgertums eingestimmt. Laut Polizei hätten wohl einige Randalierer im Kafe Marat in der Thalkirchner Straße gefeiert. Diese Örtlichkeit ist traditioneller Treffpunkt der Antifa-Szene – und tatsächlich spielten dort am Dienstagabend diverse Punk-Bands, darunter die Münchner Kombo „Gumbabies“ und die US-amerikanische Hardcore-Gruppe „Everything falls apart“ – deren Name war Programm für den Rest des Abends, denn man kann ihn mit „Alles fällt auseinander“ übersetzen. Das haben einige Fans wohl allzu wörtlich genommen. |
Bild München 07.01.10: Wilde Zerstörungswut Punker-Randale gegen Autos am Gärtnerplatz / Randale linker Punker in der Innenstadt! Ein Punk-Konzert im Kafe Marat ließ eine Handvoll Münchner Punker offenbar derart aufgedreht zurück, dass sie am Mittwoch gegen zwei Uhr gleich mal mit Baseballschlägern zum Hauptstadtspielen durchs Gärtnerplatzviertel zogen. Ziel: Autos kleinhauen. Mag ja in Berlin durchgehen, sowas. Doch der hiesige Anwohner hat‘s nicht gern, wenn am Porsche der Seitenspiegel fehlt. Gleich mehrere riefen die Polizei. Die fuhr zügig vor, sammelte vor Ort noch zehn Autoschläger (15 bis 23) ein. Ganz undialektisch hatten die Burschen einfach zusammengedonnert, was Räder hat: Porsche, Mercedes, VW, Motorroller, Mini. Bis fünf Uhr früh waren sie danach in Polizeigewahrsam. BILD rät: Für die nächste Sozialneid-Orgie einfach wieder nach Berlin trampen.’ |
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