Geschrieben von: Micha Dienstag, 09. März 2010 um 21:10 Uhr
Niemand hat die Absicht eine Mauer zwischen Punk und Oi! zu bauen. Nicht mal das Plastic Bomb. Die PRODUZENTEN DER FROIDE aus Stuttgart sind ja für eher prollige und rauhe Töne bekannt, haben es aber nun wieder geschafft ein klares Statement gegen braune Umtriebe und rechtsoffene Scheisse zu setzen: ein neuer Song ist online (erster!) und bringt es wieder recht schön in gewohnter PDF-Manier zum Ausdruck! http://www.myspace.com/produzentenderfroideGeschrieben von: Micha Dienstag, 09. März 2010 um 20:57 Uhr
Seit vier Wochen ist Verdens Kulturlandschaft um eine Attraktion reicher! Der KULTURBUNT Verein ist ein Zusammenschluss von Leuten, die sich lange der Kulturarbeit im Jugendzentrum Verden gewidmet haben und diese nach wie vor verfolgen. Aus Verden erreicht uns folgende Botschaft:
"Wir sehen uns allerdings in unserer Handlungskompetenz zunehmend eingeschränkt, seitdem das Jugendzentrum nicht mehr selbstverwaltet ist und sich unter städtischer Verwaltung befindet.
Der KULTURBUNT Verein befindet sich auf dem Weg zur Eintragung in das Vereinsregister und möchte dafür sorgen, dass weiterhin unabhängige und unkommerzielle Kultur in all seinen Facetten in Verden möglich ist! Es wird in jedem Fall der Status der Gemeinnützigkeit angestrebt.
Geschrieben von: mommys_little_monster Dienstag, 09. März 2010 um 20:53 Uhr
Die Turbo Jugend Österreich lädt zur ultimativen Arsch Rock Party!

http://www.myspace.com/v8wankers
Mantan:
Geschrieben von: smart.alex Sonntag, 07. März 2010 um 16:47 Uhr
Geil, die Kings of 60s-Garage-Punk machen da weiter wo sie bei ihrem Debütalbum "Teenage Trash Insanity" aufgehört haben und bringen bald ihr neues Album "Zombies of Love" raus. Auf ihrer Myspace-Seite gibt es bereits drei Songs von diesem Album zu hören: http://www.myspace.com/staggers.
Nicht nur dem österreichischen Garage-Punk sollten die Staggers ein Begriff sein- haben sie doch schon weite Teile Europas abgeklappert und auch schon in NEW YORK die Bühne mit den bekannten Sonics geteilt.

Ich stelle hier mal das INterview mit der Band rein, welches ich für das Y&D-Zine #4 gemacht habe. Als Gesprächspartner hielt der charismatische Sänger der Band WILD EVEL her.
Evel: Hey! Schnell ist relativ! Wir spielen uns ja schon seit ca. sieben Jahren den Arsch ab! Wir sind aber mit dem Verlauf der Dinge mehr als zufrieden. Vor allem haben wir eine treue creepy Fan-crowd!
Wie erklärt ihr euch eure Beliebtheit die in der Punkszene beginnt und beim radiohörenden 08/15-Jugendlichen ja noch lange nicht aufhört. Einen Beat-Trend konnte ich jedenfalls nicht wirklich feststellen.
Evel: Ich nehm' mal an es liegt an der Farfisa Orgel würgenden Iris! die Girls wollen sein wie sie und die Boys stehn' auf sie! hehe...
Geschrieben von: Latti Donnerstag, 04. März 2010 um 21:10 Uhr
19. März 2010 – Palette (Grosse Nikolaistrasse 9-11)
17. April 2010 - Volkspark (Burgstraße 27)
7. Mai 2010 - VL (Ludwigstraße 37)
8. Mai 2010 - VL (Ludwigstraße 37)
26. Mai 2010 - VL (Ludwigstraße 37)
4. Juni 2010 - Rockstation (Hafenstraße 31)
UMGEBUNG VON HALLE:
6. März 2010 - LEIPZIG, Halle 5 (Windscheidstraße 51)
6. März 2010 - LEIPZIG, Schaubühne Lindenfels (Karl-Heine-Straße 50)
6. April 2010 - LEIPZIG, Zoro (Bornaische Straße 54)
GERIATRIC UNIT(uk)
10. April 2010 - LEIPZIG, Lichtwirtschaft (Stöckartstraße 11)
14. April 2010 - LEIPZIG, Zoro (Bornaische Straße 54)
NAILS
29. April 2010 - LEIPZIG, UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Straße 12a)
14. Mai 2010 - LEIPZIG, Conne Island (Koburger Straße 3)
TURBOSTAAT
25. Juni 2010 - LEIPZIG, UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Straße 12a)
29. Juli 2010 - LEIPZIG, Zoro (Bornaische Straße 54)
Wichtige Locations in Halle:
Geschrieben von: smart.alex Donnerstag, 04. März 2010 um 20:53 Uhr
Dass Österreich weiss Gott nicht mit coolen PunkrockFestivals gesegnet ist, ist bittere Realität. Aber Rettung naht. Sam aus St.Pölten/Amstetten hat im Sept. 2009 das erste "Lets Get Loud"-Festival veranstaltet, unter anderem haben sich an diesem Tag Bands wie Mad Sin, Rentokill, Los Fastidios, Real McKenzis etc. auf den Bühnen getummelt. Auf und vor den beiden Bühnen wurde auf dem eintägigen Fest vom frühen Abend bis in die tiefe Nacht ordentlich gefeiert. Das ganze fand in Amstetten (die Familie Fritzl konnte leider nicht kommen) in einer Eishalle statt wo auch Veranstaltungen abgehalten werden können. Nachdem Sam fertig mit Aufräumen war habe ich ihm schnell ein paar Fragen zukommen lassen um ihn Bilanz ziehen zu lassen. 2010 soll es auf jedenfall wieder ein LGL geben, Bands stehen jedoch (offiziell) noch nicht fest. Hier sind Sam's Antworten. 1,2, Fuck you..go:

hat. Ich hoffe alles ist erledigt damit du dich ganz meinen Fragen widmen kannst. :) Wenn du nun den Ablauf des Festivals resümierst, was ziehst du für eine Bilanz?
Also, ja genau, es ist wirklich so eine Art Ballast von der Brust
gefallen. Wir haben fast ein dreiviertel Jahr an diesem Festival
gearbeitet und versucht so wenig wie möglich dem Zufall zu überlassen. Ich kann jetzt im Nachhinein nur positiv über den Verlauf des Festivals berichten da wirklich nichts erwähnenswertes
vorgefallen oder passiert ist. Das ganze Team hat super zusammengearbeitet und alles gemeinsam so gut und so schnell wie möglich erledigt. Mit dem "schnell" meine ich jetzt den Abbau und das
Aufräumen! Weiters freut es mich das trotz Wiesen und der erstmaligen
Ausführung dieses Festivals immerhin 700 Gäste gekommen sind. Da es
seit heuer in aller Munde ist erwarten wir uns für nächstes Jahr
natürlich mindestens genau so einen Erfolg.
Geschrieben von: Roman Mittwoch, 03. März 2010 um 13:43 Uhr
Dziendobry!
Ab Samstag den 13.03.2010 wird eine Auswahl an Fotografien von Lucja Romanowska (Buch: „Euch die Uhren – uns die Zeit“) im Sweet Home Cafe‘ zu sehen sein. Die Ausstellung wird selbstverständlich mit einer feuchtfröhlichen Vernissage eröffnet! Wer Lust und Zeit hat, sollte sich das nicht entgehen lassen. Ich gehe davon aus dass die Bilder ca. einen Monat dort zu sehen sein werden.
Geschrieben von: smart.alex Mittwoch, 03. März 2010 um 12:51 Uhr
Konzert-/Reisebericht über das Geburtstags-Konzert von Danny, Sänger von Pestpocken!
[geschrieben von Steffi]

„Auf nach Giiieeeeeßßßeeen!“ hieß es für Steffi, Silvy, Pete, Adrian und mich am 20. Februar. Danny und Goetz feierten Geburtstag und diese fette Party wollten wir uns natürlich auf keinen Fall entgehen lassen. Bands wie Gewapend Beton und die Restarts lockten uns also nach Deutschland… Sieben Stunden Autofahrt lagen vor uns doch wir waren „top motivated“ -eh kloar. Die männliche Begleitung amüsierte sich natürlich schon während der Fahrt blendend, der positive Aspekt wenn man keinen Führerschein besitzt… Wir Mädels teilten sich die Freuden und Leiden des Autofahrens, hierbei sei aber erwähnt, dass uns Pete und Adrian während der ganzen Fahrt recht gut unterhalten haben haha… Nach etwa sieben Stunden kamen wir dann vor dem AK44 in Gießen an (Ein Hoch auf das Navigationssystem!).
Geschrieben von: JanJoe Donnerstag, 25. Februar 2010 um 19:25 Uhr
Nicht nur Dresden wurde bombardiert und wird seitdem von rechten Gruppen und ewig gestrigen zur Geschichtsfälschung missbraucht. Auch andere Städte waren (sind) betroffen. So möchte am 5. März die NPD in Chemnitz eine "Gedenkveranstaltung" zur Bombardierung von Chemnitz durchführen. Sie rechnet dabei mit rund 200 - 300 Teilnehmern! Was in Dresden nun schon geklappt hat, soll in Chemnitz wiederholt werden... DEN AUFMARSCH VERHINDERN!!
Einige Vereine und Gruppen rufen zu Gegenveranstaltungen auf. Informationen gibt es nun hier!
Geschrieben von: BleckJack Donnerstag, 25. Februar 2010 um 16:10 Uhr
Damit eines der idyllischsten Bundesgebiete auch endlich seine erste Segnung durch das neue Regionenteam des PB bekommt, hier kurz die Info das die Gerberstrasse 3 in Weimar am 17. / 18.03.2010 - seit 20 Jahren besetzt ist! Das wird von den dort ansässigen Alternativlingen, selbstverständlich bunt und mit viel Spaß gefeiert. Da wird sich Herbert Roth aber im Grabe umdrehen und sich ärgern das er nicht mehr dabei sein kann... Mir bricht es auch fast das betonierte Herz, dass ich am Samstag den 06.03.2010 nicht da bin, wenn die Küchenspione und die Madmans dort spielen! Schluchz! Wer also die Möglichkeit hat, sollte dort unbedingt mal reinschaun, egal ob bei einem der Konzerte oder den Info und Filmveranstaltungen!
Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen...
Geschrieben von: Micha Mittwoch, 24. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Anbei findet ihr alle Infos zur kommenden „Summer Safari“ – dem grössten deutschen 60s-Festival. Ausserdem möchten wir darauf hinweisen, dass erstmals zur „Summer Safari“ die Möglichkeit besteht, sich vor Ort in der „Holy Church Of Elvis“ vom verehrten Reverend Holy Heart (Tennessee Baptist Church) trauen zu lassen. Selbst schuld, wer das in Anspruch nimmt !!! Heiratsanmeldungen bitte per Mail an diese Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .SUMMER SAFARI – Germany’s Biggest 60s Festival
13.-16.Mai 2010 Volkspark Halle
http://www.summer-safari.de
Geschrieben von: Katz Dienstag, 23. Februar 2010 um 15:25 Uhr
Die Schreiber stellen sich vor! Teil 1. der Serie
'Kurzporträts der bairischen Regionalschreiber'
heute:
Interview mit
Judge / Augsburg
Geschrieben von: Micha Sonntag, 21. Februar 2010 um 23:20 Uhr
Der März wird heißDie rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“ kündigt für das letzte Märzwochenende eine „internationale Konferenz für die Einführung eines Minarettverbots“ an. Neben mehreren Aktionen im Ruhrgebiet, soll der Höhepunkt dieses Wochenendes ein „Sternmarsch“ am 28. März auf die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh sein. Die Abschlußkundgebung ist von 11 bis 19 Uhr vor der Moschee angemeldet. Ganz in der Tradition der bereits gefloppten „Anti-Islamisierungs Kongresse“ in Köln kündigt pro NRW 1000 Teilnehmer_innen an.
Geschrieben von: Micha Samstag, 20. Februar 2010 um 17:46 Uhr
------ AK47 Düsseldorf im März 2010 ----- ------ ------
Fr., 05.03.2010
THE DeRELLAS (with ex-VIBRATORS/UK SUBS-members - loud'n sleazy 77 Punk'n'Roll, London) und PHILOSOPHY OF WATERMELON (Punkrock, Italy) im AK47 /Düsseldorf, Kiefernstraße 23.
www.myspace.com/thederellas1 *** www.myspace.com/philosophyofwatermelon
Di., 09.03.2010
BORN TO LOSE (Punkrock, Austin/Texas) und YOUR FAULT (Rock, Düsseldorf) im AK47 /Düsseldorf, Kiefernstraße 23.
www.borntoloserocks.com + www.myspace.com/borntolose *** www.myspace.com/weareyourfault
Sa., 13.03.2010
=Dutch Metal-Night plus Local Hero-Support=
mit PERSISTENSE (Death/Thrash Metal, Den Bosch, Tilburg, Eindhoven/NL) und ARCHAIC AVERNO (Thrash/Death Metal, NL) und DEBT OF NATURE (Thrashing Death/Grind, D-dorf) im AK47 /Düsseldorf, Kiefernstraße 23.
www.persistense.nl + www.myspace.com/persistensemetal*** www.myspace.com/archaic-averno *** www.debtofnature.de + www.myspace.com/debtofnaturemetal
Do., 18.03.2010
Nikt Nic Nie Wie & Gravedog präsentieren:
CASTET (Silesia Hardcore Punk Attack!) und MINORITY (Hardcore, beide Katowice & Ruda Slaska/Polen) im AK47 /Düsseldorf, Kiefernstraße 23.
www.myspace.com/thecastet *** www.myspace.com/minotityhc
Sa., 20.03.2010
THE KLEINS (Rock'n'Roll-Punk, Duisburg), THE NUNCHAKS (Garage/Punk, Metz, Lorraine/France) und RED LIGHT DISTRICT (Rock, Düsseldorf) im AK47 /Düsseldorf, Kiefernstraße 23.
www.thekleins.de + www.myspace.com/thekleins *** www.myspace.com/thenunchaks
Sa., 27.03.2010
SUPABOND (NDW-Punk mit Suse, NRW), ZWAKKELMANN (feat. Schlaffke, Vollhorst-Punk, Hamminkeln) und Support im AK47 /Düsseldorf, Kiefernstraße 23.
www.supabond.com + www.myspace.com/supabond *** www.zwakkelmann.de + www.myspace.com/zwakkelmann
Geschrieben von: Tost Donnerstag, 18. Februar 2010 um 20:03 Uhr
Geschrieben von: Katz Donnerstag, 18. Februar 2010 um 10:43 Uhr
CD Release: DER FETTE MARODEUR von The CROWDSDie Münchner Band The Crowds gibt es schon seit den 80ern. Am bekanntesten dürfte ihr Song 'Little Big Horn' von 1986 sein, dessen Refrainzeile 'Gewalt muss sein' schnell den eigentlichen Titel des Stückes überholte. The Crowds haben nie aufgehört, zusammen Musik zu machen. Drei Jahre nach Erscheinen ihres letzten Albums 'Menschenfeinds Feindfahrt' bringen The Crowds nun in 100%iger Eigenproduktion eine neue Scheibe heraus...
Geschrieben von: boriz Mittwoch, 17. Februar 2010 um 22:46 Uhr
Heyho, hier noch ein paar (leider verspätete) Veranstaltungstipps für diese Woche
Geschrieben von: Proud to be Punk Mittwoch, 17. Februar 2010 um 12:25 Uhr
Folgendes war der Regionalpresse zu entnehmen:
NPD plant Aufmarsch in Chemnitz
Rechtsextreme kündigen Veranstaltung am 5. März an - OB Ludwig besorgt
Chemnitz. Nach dem Scheitern der Aufmarschpläne von Neonazis am
vergangenen Samstag in Dresden will die rechtsextreme NPD nun offenbar
in Chemnitz demonstrieren. Wie Ordnungsbürgermeister Miko Runkel
(parteilos) der "Freien Presse" bestätigte, hat der Chemnitzer
Kreisverband der Partei für den 5. März einen so genannten Trauermarsch
durch die Innenstadt beantragt. Angekündigt sind 200 bis 300 Teilnehmer;
in Dresden waren es 6400. Am 5. März jährt sich zum 65. Mal die
Zerstörung der Stadt durch die alliierten Luftangriffe.
Die genaue Wegstrecke des Marsches stehe noch nicht fest, sagte Runkel.
"Dazu laufen noch Gespräche", fügte er hinzu. Klar sei bislang nur, dass
der Zug seinen Ausgangspunkt am Hauptbahnhof nehmen soll. Laut Anmeldung
wollen sich die Teilnehmer der Veranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz
treffen, erklärte der Bürgermeister. Als Zeitraum sei 18 bis 20.30 Uhr
genannt. Ob die Stadtverwaltung den Marsch genehmige oder nicht, werde
erst in den nächsten Tagen entschieden, ergänzte er.
Geschrieben von: Proud to be Punk Mittwoch, 17. Februar 2010 um 12:19 Uhr
Polizeieinsatz anlässlich des 65. Jahrestages der Zerstörung DresdensVerantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 13.02.2010, 23:30 Uhr
Polizeieinsatz anlässlich des 65. Jahrestages der Zerstörung Dresdens
Polizeipräsident Dieter Hanitsch (55): "Fast alle Veranstaltungen
und Versammlungen in Dresden trugen dem Anlass des Tages
gebührend Rechnung. Weit mehr als zehntausend Menschen gedachten
in der Dresdner Innenstadt still der Toten. Allerdings blieb es
nicht überall friedlich. Immer wieder kam es vor allem auf der
Neustädter Seite zu Auseinandersetzungen zwischen Extremisten,
Barrikaden wurden errichtet, Unbeteiligte aber auch Einsatzkräfte
angegriffen, Sachschaden entstand. Die Lage war zum Teil sehr
unübersichtlich und hat uns viel Kraft gekostet."
Geschrieben von: JanJoe Freitag, 12. Februar 2010 um 20:04 Uhr
Die GGG hat dem alternativen Wohnprojekt den Vertrag gekündigt !!
An dieser Stelle soll ein nettes Wohnviertel entstehen und da ist kein Platz für Kunst und Kultur oder selbstverwaltetem Freiraum!
Im Jahr 2007 wurde das ehemalige Partei-Gebäude der KPD („Kämpfer“) an der Karl-Immermann-Straße 23 bis 25 besetzt. Die Reitbahnstraße 48 wurde dann als Alternative dafür von der GGG angeboten. Es sollte auf die fehlenden Jugendangebote in Chemnitz hingewiesen werden. Nun steht allerdings auch die RB48 vor dem aus.
Geschrieben von: Oscar Grouch Donnerstag, 11. Februar 2010 um 11:25 Uhr
Ein neues, altes Lüftchen im saarländischen Nazi-Sumpf.
Seit dem Jahre 2005 und der damaligen Selbstauflösungen, sowohl des Nationalen Widerstandes Köllertal als auch der Kameradschaft Saarlautern, war es scheinbar lange Zeit ruhig um organisierten Rechtsradikalismus im Saarland. Lediglich die NPD versuchte sie sich als einzig wahre Protestpartei gegen alles und jeden zu etablieren.
Nun trat im August vergangenen Jahres eine neue Gruppe strammdeutscher Jungmänner an, dieses Vakuum zu füllen – das zumindest in der Öffentlichkeit bestand – um mit der Gründung der “Kameradschaft Saarsturm” ein Sammelbecken für national bewusste Deutsche zu schaffen.
Die ersten zaghaften Schritte in die Öffentlichkeit trat die Kameradschaft im Rahmen der großspurig als “Sommerfest” deklarierten Veranstaltung der saarländischen NPD im Völklinger Stadtteil Heidstock. Jedoch besaß dieses aufgrund der Teilnehmerzahl mehr den Charakter einer gemütlichen nationalen Grillrunde, als die eines Festes.
Auch politisch stand die Kameradschaftsriege ihren Ambitionen in nichts nach, beteiligten sie sich am 8. August – das erste Mal in schicker Einheitskleidung – am Aufmarsch des Nationalen Widerstandes Zweibrücken in der gleichnamigen saar-pfälzischen Kleinstadt.
Von diesem Moment an tummelten sich die schwarz-weiß-rot gefärbten Patrioten auf jedem Szene-Event im näheren Umkreis, so an diversen schnulzig-pathetisch inszenierten “Heldengedenken” im Saarland, Rheinland-Pfalz und Frankreich.
Auch das “Weltnetzwerk” blieb vom Engagement der Jungs nicht unbehelligt, so präsentiert sich die Kameradschaft seit Beginn ihrer Gründung auf einer schicken Internet Seite, gehostet und designt vom resignierten NPD-Saar Vorsitzenden und Besitzer eines ziemlich schrottreifen Wahlkampfmobil Ungetüms, Frank Franz.
Auf dieser Webpräsenz folgen – neben recht seltenen persönlichen Ergüssen – in regelmäßiger Erscheinung ihre kruden Ansichten zum aktuellen Tagesgeschehen, sowohl bundes- als auch weltweit.
Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen, im Gegenteil: In tiefgehender und trefflicher Rethorik wird sich über Minarett-Bauten, die zionistische Weltverschwörung und die vergebliche Wohnungssuche armer Kameraden brüskiert, mit dialektischer Schärfe, die ihresgleichen sucht, herausgearbeitet wieso “Kommunismus keine Lösung” ist und ganz nebenbei noch verkündet das Anglizismen in der deutschen Sprache “gar nicht mal so cool sind”.
Gänzlich unbeobachtet blieb das Treiben der Saarstürmler jedoch nicht, bereits im August veröffentlichte die Gruppe “Antifa Saar / Projekt AK” einen Rechercheflyer, auf dem – neben einigen Informationen über Genese, Gruppenstruktur und Aktivitäten der Kameradschaft, auch in exzellenter Qualität eine Fotogallerie des harten Kerns und einiger enger “Sympathisanten” abgebildet ist.
Dadurch wird dem geneigten Leser / der geneigten Leserin nicht nur bewusst, welch arische Vorzeigemänner die Kameradschaft zu bieten hat, sondern besonders die bunte Zusammenstellung der Gruppe, deren Mitglieder sowohl aus altgedienten Kameraden, NPD-Klüngel als auch einer großen Anzahl von Jungspünden besteht.
Dieser Flyer blieb natürlich auch bei den Betroffenen nicht unbemerkt, sondern führte zu einer – etwas belustigenden Reaktion: Nachdem die – wohl etwas schwierige – Ausarbeitung des Antwort-Textes mit dem harten Arbeitsleben der Protagonisten entschuldigt wurde, um ganz nebenbei die ziemlich altbackene Klischee-Keule des arbeitslosen Antifa-Schmarotzers zu schwingen – verwechselten die Autoren auch noch die Herausgeber des Flyers und schmückten anstatt der Antifa Saar / Projekt AK, die Antifa St. Wendel mit deren Lorbeeren, was natürlich auch mit mehrfacher Nennung der AutorInnen auf dem Flyer selbst durchaus vorkommen kann.
Anstatt in irgendeiner Form inhaltlich auf die Anschuldigungen einzugehen, wird sich stattdessen über einen (!) Rechtschreibfehler innerhalb des Flyers amüsiert. Ihre “Genialität” stellten die brauen Kameraden dann noch unter Beweis, als sie sich über den V.i.s.d.P der Recherche Info mit staubtrockenem Humor lustig machten, nicht in der Lage zu erkennnen, was 1944 “über der Ludwigskirche” passiert ist. Das nächste mal solltet ihr vielleicht in ein Geschichtsbuch schauen, dass würde euch auch sonst nicht schaden.
Innerhalb der letzten Wochen fielen einige Teilnehmer der Kameradschaft vorallem dadurch auf, das sie, in gewohnt plumper Kameradschafts Manier, versuchten durch einige Aktionen in Saarbrücken Fuß zu fassen.
So wurden nach unserem Kenntnisstand letztlich mehrmals durch Mitglieder der KS Saarsturm, Personen, die sie wohl als Mitglieder “der Antifa” erkannten sowohl Gewalt angedroht, als auch versucht diese Drohungen umzusetzen. Hauptsächlich fanden diese Aktionen direkt im, sowie im näheren Umfeld des Saarbrücker Hauptbahnhofs statt.
Natürlich soll diese neue Gruppenstruktur nicht gänzlich unterschätzt werden. Deshalb sei der geneigten Leserschaft sowohl die Recherche Info der “Antifa Saar / Projekt AK”, als auch deren Artikel im aktuellen Antifaschistischen Info Blatt ans Herz gelegt, in dem die Gruppe nicht nur auf die Kameradschaft selbst, sondern auch auf deren Zusammenhänge innerhalb der gesamten saarländischen Nazi Szene, der NPD und anderer Organisationen bzw. Einzelpersonen eingeht.
Desweiteren soll sich jedeR nocheinmal aufgefordert fühlen die Augen aufzuhalten. Die aktivsten Mitglieder der Kameradschaft Saarsturm sind, dank der Recherchearbeit der Antifa Saar, bildlich bekannt und dürften größtenteils einen hohen Wiedererkennungswert besitzen.
Nazistrukturen offenlegen und bekämpfen!
Den Rechercheflyer über die KS Saarsturm der Antifa Saar / Projekt AK findet ihr unter:
http://saar.antifa.net/pdf/ks_saarsturm.pdf
Geschrieben von: Hans Wurst Mittwoch, 10. Februar 2010 um 15:38 Uhr
Zum Fight des Monats im JuZ Mannheim, am 13.02.10 // 21Uhr, laden ein...
SCHEISSE MINNELLI
www.myspace.com/scheisseminnelli
THE OMNIPRESENT DISEASE
www.myspace.com/theomnipresentdisease
CALIFORNIA CULT CRAP
www.cultcrap.chapso.de
THE RÄTZ
www.myspace.com/1234theratz
Geschrieben von: Boriz Dienstag, 09. Februar 2010 um 20:55 Uhr
Hallo liebe Punx und Straszenköter, ein Vöglein krähte mir ins Ohr, dasz die gute alte Punkerbravo, die ja nun, umsichtig und omnipräsent, wie sie nun mal ist, die Zeichen der Zeit erkannt und den Sprung ins digitale Zeitalter gemacht hat, einen Regionalteil in den digitalen Äther zu spucken gedenkt und wie es der Zufall so will, hat mir der Weinachtsmann, in Anerkennung für ein langes und entbehrungsreiches Jahr Omis über die Strasze schubsen und brav sein im Allgemeinen endlich den lang ersehnten Klappcomputer unter den Tannenbaum gelegt.
Es steht also nichts mehr zwischen mir und meiner Bestimmung zum gefeierten Szeneschmierfink.
Danke also liebes Vöglein, du warst wieder mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Ich möchte also ein biszchen über die Szenemetropole Mainz und ihre Umgebung, das berüchtigte Rhein-Main-Gebiet berichten.
Mainz an sich ist ja jetzt nicht grade aufregend, aber doch immer noch beszer als‘n dreckiger Stock im Auge und abgesehen davon kann es manchmal ganz hilfreich sein, sich das ganze Rhein-Main-Gebeiet einfach als eine grosze Stadt vorzustellen, denn der Weg von Mainz nach Frankfurt oder Wiesbaden ist ja auch nich viel weiter als von Friedrichsheim nach Kreuzberg oder wo die Groszstadtpunkers halt so hingehn, wenn sie abends ausm Büro kommen und ein Glas Rotwein trinken wollen.
Ganz zu schweigen von den etwas entlegeneren Stadtteilen, wie Limburg, Hanau oder Giessen.
Aber wie die Groszstadtpunkers kommen auch hier viele Loite nich aus ihrem Kiez raus…
Geschrieben von: Jan Freitag, 05. Februar 2010 um 14:29 Uhr
Dass in Punk-, Hardcore- und vor allem Oi!-Kreisen etliche Knallfrösche herumgeistern, deren politische Attitüde drastisch gen Null tendiert, ist ja leider keine bahnbrechende Neuigkeit. Ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens zu verspüren, wird gemütlich mit bekennenden Nazibastarden Bier gezischt, Rechtsrock-Bands abgefeiert, weil ja angeblich die Musik so geil ist und auf die Texte ohnehin nicht zu viel Wert gelegt werden sollte, rassistische, sexistische, homophobe oder antisemitische Witze gerissen, um die Stimmung aufzuheitern und sich somit ungezwungen in den Konsens eines Großteils dieser Gesellschaft einklinken zu können, und mit rechtsradikaler Symbolik diejenigen „provoziert“, die sich antifaschistisch engagieren und von besagtem Klientel kurzerhand als PC-SpinnerInnen abgestempelt werden, die angeblich keinen Spaß verstehen. Nun, auch ich verstehe absolut keinen Spaß, wenn es um das Thema Rechtsoffenheit geht. Ungeniert wird durch oben erwähnte Beispiele dazu beigetragen, einen verwässerten Nährboden innerhalb unserer Subkulturen zu etablieren, auf dem rassistisches, sexistisches, homophobes, antisemitisches und rechtsoffenes Gedankengut wunderbar gedeihen kann. Die Gefahr, die von solch einer Tendenz ausgeht, wird von den Verantwortlichen oftmals gar nicht erkannt bzw. wollen sie es bewusst nicht wahrhaben und verharmlosen ihr Verhalten lapidar als Spaß oder Provokation. Doch gerade in der heutigen Zeit, in der braune Vollpfosten akribisch versuchen, sich in alternative Kulturen einzuschleusen, diese zu unterwandern und mit ihrem menschenverachtenden Müll zu zersetzen, bedarf es klarer Trennlinien – ein passendes Beispiel ist die Hardcore-Bewegung, die für unsere ewiggestrigen KameradInnen äußerst attraktiv zu wirken scheint.
Dass gerade auch im braun gefärbten Sachsen ernstzunehmende Grauzone-Strukturen bestehen, ist ebenfalls nichts Neues, wurde mir aber wieder einmal unmissverständlich vor Augen geführt, als ich von der Existenz eines Fanzines namens „Feindkontakt“ erfuhr, das seinen Sitz im vogtländischen Plauen hat. Nachdem ich Kritiken zu einigen der bislang fünf Ausgaben in größeren Punk-Fanzines, wie z.B. dem „Punkrock!“ gelesen hatte, in denen offenbart wurde, dass sich der „Feindkontakt“-Herausgeber Gung krampfhaft von politischen Radikalen jeglicher Couleur abzugrenzen versucht, sich dabei aber primär auf die linke Seite einschießt, wollte ich der Sache genauer auf den Grund gehen. Wenige Mausklicks später, befand ich mich auf der Myspace-Seite besagten Blattes, auf der der erste Teil meiner Information deutlich bestätigt wurde: „Das Feindkontakt versteht sich als klar nicht politisches Fanzine, wir grenzen uns Radikalen ab! Hier geht es auch nicht krampfhaft um "Unity" oder sonstirgendwas, sondern um ein Projekt, das sich ausschließlich der Musik widmet und deren Szeneangehörigen!“. Dass Gung unter Szeneangehörigen auch rechtsoffene Hampelmänner mit einbezieht, offenbart sich in den darunter folgenden Zeilen. Unter der Rubrik „Musik“ gibt er auf der Seite an, sich hierbei neben Punkrock, SKA und Skinhead Rock`n`Roll auch auf Rock gegen Kommunismus (RAC) und Grauzonenmusik zu konzentrieren. Seine Offenheit für letztgenannten Musikstil spiegelt sich auch in dem Fotoalbum „Flyer, Veranstaltungen, etc.“ wider, in dem ein Flyer zum „1. Zwickauer Grauzone-Nighter“ zu sehen ist. Neben Oi!, Punk, Rock`n`Roll, Hardcore, Rockabilly und Psychobilly sollte besagter Abend auch mit Viking-Rock und Grauzonemusik sowie „guten Stimmungskrachern“ gefüllt werden, was die angeblich unpolitischen Herren und Damen hierunter auch immer verstehen mögen. Unter diesen Umständen verwundert es dann auch nicht mehr, dass sich auf dem Flyer die Anmerkung findet „Es ist jeder eingeladen! PS: Stunkmacher fliegen raus!“, was für mich impliziert, dass auch bekennende Nazis gern gesehenes Publikum sind, insofern sie keinen Stress anfangen. Wie mir berichtet wurde, fiel das geplante Tänzchen jedoch ins Wasser, weil die Kneipe „Zum Füllort“, in der der Nighter über die Bühne gehen sollte, im Vorfeld geschlossen wurde. Tja, somit ist glücklicherweise zumindest schon einmal eine Gelegenheit geplatzt, jeglichen politischen Anspruch, den diese Pfeifen sicher ohnehin nicht haben, über Bord zu werfen und stimmungsvoll, vereint mit braunem Abschaum zu Viking-Rock und Grauzone-Dreck abfeiern zu können.
Wenn wir noch ein bisschen bei den Fotos verweilen, findet sich auch ein Bild, auf dem Gung in geselliger Runde mit dem Herausgeber des Magdeburger „Allright“-Fanzines zu sehen ist, das sich in seiner Debütausgabe mit Skrewdriver beschäftigt – und das ganz sicher nicht kritisch, wie das Frontcover, auf dem Skrewdriver zu ihren besten Nazi-Skin-Zeiten zu sehen sind, vermuten lässt – oder ein Interview mit der Anhaltiner RAC-Kapelle Strongside und einen Konzertbericht der bekannten Rechtsrock-Bands Endstufe beinhaltet. Bezogen werden kann das „Allright“-Fanzine übrigens u.a. über den Adler-Versand, der neben einigen Punk-Scheiben auch Unmengen an Stuff von Nazi-Bands der Marke RaHoWa, Kampfzone, No Remorse, Kill Baby, Kill!, Skrewdriver, Endstufe, H8Machine oder Conflict88 zum Kauf anbietet und sich somit selbst demaskiert.
Aber zurück zum „Feindkontakt“-Fanzine, bei dem es mich mittlerweile nicht mehr verwundert hat, dass auf drei der fünf Ausgaben Fotos als Frontcover ausgewählt wurden, die einen eindeutigen Bezug zur Wehrmacht zeigen – u.a. ein Vierlings-Flakgeschütz und Akkordeon spielende Soldaten, die eine Gasmaske tragen. Richtig interessant wird es jedoch, wenn wir einen genaueren Blick auf die Freundesliste werfen, die uns auf der „Feindkontakt“-Myspace-Domain gezeigt wird. Neben einer Band namens Grauzone (Wie einfallsreich…), die aus Berlin stammt und sich mit dem Slogan „Ihr seid Schuld, dass es uns gibt!“ anpreist, mit dem sie den – wie sie es zu nennen pflegen – „roten Socken“ sicher eins auswischen wollen, findet sich auch der Link zum thüringischen „Skinhouse Menfis“, in dem laut den dort zu sehenden Fotos Keltenkreuz-Tätowierungen, Endstufe-, Kill Baby, Kill!- oder Skrewdriver-T-Shirts zum guten Ton zu gehören scheinen.
Weiter geht es mit einem Account, der sich auf den treffenden Namen „Punx not red Germany“ getauft hat, dessen Profilbild ein gezeichneter Punker mit schwarz-rot-goldenem Iro ist, der in altdeutscher Schrift „Germany“ auf seine Nietenjacke gekritzelt hat. Zu solch einem widersprüchlich-geistlosen Dünnschiss muss ich an dieser Stelle wohl keine Worte mehr verlieren… Dicht gefolgt wird erwähnter Patrioten-Trottel vom „Nobodys Hero“-Fanzine aus Thüringen, das sich den Untertitel „Patriotic Punk+RAC-Zine“ gegeben hat und somit in die gleiche Kerbe schlägt. Als würde dieser Slogan nicht schon Bände sprechen, ist sich der Herausgeber dieser Gazette nicht zu fein, Scheiben von Kreuzfeuer, No Remorse, Sleipnir oder Gigi und die braunen Musikanten zu besprechen, Reviews zu Fanzines wie dem „Foier frei!“ aus Chemnitz oder dem „Stolz und Stil“ zu schreiben, Konzerte von Radikahl, Blitzkrieg und Saxonia zu besuchen oder Lunikoff zu interviewen! Der Oberhammer sind jedoch die T-Shirts (Oder sollte ich lieber T-Hemden schreiben?!), die über diese Seite verkauft werden – u.a. ist darauf der Spruch „88 Prozent Punkrock“ zu lesen oder ein Kopf mit gestyltem Iro zu sehen, dessen Schädel die Struktur einer Schwarzen Sonne hat. Die Schwarze Sonne ist ein Symbol aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Sigrunen. Vorlage für das Symbol ist ein ähnliches Bodenornament in Gestalt eines Sonnenrades, das in der Zeit des Nationalsozialismus von der SS im Nordturm der Wewelsburg eingelassen wurde. Dieses Phantasiesymbol der SS ist heutzutage ein wichtiges Ersatz- und Erkennungssymbol der rechtsesoterischen bis rechtsradikalen Szene.
Mittlerweile ist die Kotzgrenze also weit überschritten, aber wir bleiben tapfer und stöbern noch ein wenig bei unseren grau-braunen Intelligenzraketen, so dass wir kurzerhand auf die Band Ohne Worte aus dem sächsischen Zwickau stoßen, die als Einfluss – wie sollte es auch anders sein – ebenfalls RAC angeben, mit Kampfzone- und Kill Baby, Kill!-Shirts durch die Gegend torkeln und deren Renee-Freundinnen eine um den Hals hängende Schwarze Sonne wahrscheinlich als schickes Schmuckaccessoire verstehen. Da ich denke, dass ihr mittlerweile wisst, wo der braune Hase hier lang läuft, verschone ich euch mit noch weiteren Beispielen geistiger Bruchlandungen, möchte aber abschließend darauf hinweisen, dass sich noch weitere brisante Exemplare in eben jener Freundesliste wieder finden – so z.B. Hungrige Wölfe (wohl besser als die rechtsgerichtete Hooligan-Band Kategorie C bekannt), Kill Baby, Kill!, der rechtsradikale JVA-Report – eine Art Rundbrief an inhaftierte Neonazis – sowie Profile, die sich solch einfallsreiche Namen wie „Ostdeutscher Patriot“ oder „Better Dead Than Red“ verpasst haben. Dass sich unter all diesen Pfeifen auch die Kampagne „Kein Bock auf Nazis“ als Freund verirrt hat, scheint nach all diesen Fakten wohl eher Zufall, denn Überzeugung zu sein.
Ich möchte zwar nicht pauschal behaupten, dass es sich bei den aufgeführten Einzelpersonen, Bands, Konzertorten, Mailorder oder Fanzines unterschiedslos um überzeugte Neonazis handelt. Aber was für ein armes Würstchen muss mensch bitteschön sein, nie klar Stellung zu wichtigen Themen wie beispielsweise Rassismus zu beziehen und die eigene Kultur lediglich auf Styling, Musik und Party – fernab jeglicher überzeugenden Attitüde – zu reduzieren? Wie naiv und geistig beschränkt muss jemand sein, der antifaschistische Punk- und Oi!-Bands genauso gern wie bretterblöde Rechtsrock-Combos zu hören pflegt und für den die Aussagekraft von Liedtexten – getreu dem Motto: „Hauptsache die Musik ist geil!“ – scheinbar vollkommen gleichgültig ist? Ist diesen Knalltüten wirklich alles scheißegal? Äußerst beängstigend finde ich jedoch, dass sich genau diese Pfeifen – oftmals unerkannt – auch auf einigen „korrekten“ Konzerten und Festivals herumtreiben. Ich habe einfach absolut keinen Bock, meinen Abend in Anwesenheit dieser rückgratlosen Hohlbirnen zu verbringen, die sich jeglicher Verantwortung entziehen, die Fahnen – passend zum jeweiligen Anlass – immer artig in den Wind hängen und demnach in der Punk- und Oi!-Bewegung nichts, aber auch absolut gar nichts verloren haben! Sollen sich diese „unpolitischen“ Pisser ruhig beim braunen Geschmeiß mit einreihen und mit ihrem rechtsoffenen Verhalten unsere Szene nicht länger verunreinigen – dann würden wenigstens von vorneherein klare Fronten herrschen! Haltet also Augen und Ohren offen – Keep your scene clean!
Geschrieben von: Proud to be Punk Donnerstag, 04. Februar 2010 um 23:08 Uhr
Kunti und meine Wenigkeit sind uns vor einigen Jahren aufgrund unserer gemeinsamen Freundschaft zu Schrammel über den Weg gelaufen. Auch wenn ich seine Ansichten hin und wieder nicht unbedingt teile, so empfinde ich ihn dennoch als sympathischen Zeitgenossen – schließlich sind Vielseitigkeit und Individualismus zwei Stützpfeiler, die unsere Bewegung überhaupt erst resistent und überlebensfähig machen, insofern sie, gerade auf politischer, aber auch auf zwischenmenschlicher Ebene gewisse Grenzen nicht überschreiten. Obendrein ist Kunti in unseren Kreisen sehr engagiert zugange, wie ihr gleich lesen werdet. Bei unserem Gespräch ging es mir in erster Linie um seine Radiosendung Kuntis Ossi-Punk-Geleier (www.kamikaze-radio.de / www.myspace.com/ossipunkgeleier), aber auch seine Aktivitäten als Schlagzeuger der leider verblichenen Band Trotzreaktion oder sein kleines Label Strauchdieb Records bleiben nicht ausgeblendet – here we go!
Geschrieben von: Proud to be Punk Donnerstag, 04. Februar 2010 um 23:03 Uhr
Im Folgenden findet ihr den aktuellen Teil des Sachsen-Szene-Reports (nachzulesen im Proud to be Punk #13) - viel Spaß!
Geschrieben von: Jan Mittwoch, 03. Februar 2010 um 21:22 Uhr
Auf einem Handzettel, der mir freudig lächelnd zugesteckt wurde (von wegen: Du siehst doch so aus, als wenn Dich das interessiert...) wurde verkündet: Die JESUS SKINS spielen diesen Freitag zum ersten mal seit längerer Zeit wieder in Hamburg!
Wir erinnern uns: diese Band brachte Hamburg vor ein paar Jahren gleichermaßen viel Bewunderung wie Verachtung ein, es war zuletzt aber doch etwas ruhig um die religiösen Eiferer im Adamskostüm Skinhead-Outfit geworden.
Geschrieben von: Ronja Dienstag, 02. Februar 2010 um 14:50 Uhr

Oke...also bis Sonic über den Teich zurück geschwommen kommt und die anderen BerlinerInnen aus dem Winterschlaf erwachen... Gibt es noch jemanden, die/der gern den Regionalteil Berlin betreuen möchte?
Wir würden uns sehr freun!
Detailinfos, Anforderungsprofil und Tips gibts bei ronja @ plastic-bomb de oder über die Community!
Geschrieben von: turbotorben Dienstag, 02. Februar 2010 um 12:07 Uhr
Ein neues Inzuchtprojekt namens DISCO//OSLO hat ihre 1. Onlinesingle draussen.
Hier haben sich oldenburger Leute von Bitume, Paradox, Skambulé (rip) und Fluchtweg 1.Stock gefunden.
5 Sonx zum kostenlosem Download mit Cover und Textblatt zum selber basteln, findet ihr unter:
Geschrieben von: Fabian Montag, 01. Februar 2010 um 18:23 Uhr
Am Mittwoch, den 03.02.2010 wird im besetzten Musiksaal der Universität des Saarlandes der Film "Die Utopie Leben" gezeigt. Der Film dürfte vielen unter dem Titel "Vivir la Utopia" besser bekannt sein.
Das Ganze beginnt um 18:00 Uhr, der Eintritt ist natürlich frei.

Geschrieben von: Fabian Montag, 01. Februar 2010 um 18:12 Uhr
Von NPD bis Hammerskins (Die extreme Rechte an der Saar - ein Kurzüberblick)
...so lautet der Titel eines kürzlich im Antifaschistischen Infoblatt erschienen Artikels der Antifa Saar.
Den Artikel könnt ihr euch hier im PDF-Format runterladen.
Geschrieben von: Fabian Montag, 01. Februar 2010 um 18:00 Uhr
Am 04.03.2010 findet im Juz St. Ingbert ein Konzert mit der schottischen Anarcho-Punk-Band OI POLLOI statt.
Als Support werden die hessichen Tropical-Peace-Punker(?) von DISANTHROPE und die lokalen Punkrocker von AUSLAUFMODELL an den Start gehen.
Wichtig: Das Konzert beginnt pünktlich um 19:00 Uhr und endet auch pünktlicht um 22:00 Uhr.
Geschrieben von: PUNK IS DAD Montag, 01. Februar 2010 um 11:44 Uhr
12.2.2010 W1 Regensburg SOLIPARTY und ABSCHIEDSTRÄNEN
Am Freitag den 12.2. gibt es für alle aus Regensburg und Umgebung gleich zwei Gründe ihre Ärsche aus dem Sessel zu heben und eben diesen vor die Tür zu bringen.
Im W1 (Weingasse) zu Regensburg, zentral in Regensburg gelegen spielen:
Geschrieben von: Ossi Montag, 01. Februar 2010 um 09:49 Uhr
The Real McKenzies spielen heute ein zusätzliches unplugged-Konzert im AK47 in Düsseldorf!
Nach dem Konzert gestern schieben die kanadischen Folk-Punks heute direkt noch eins hinterher!
Warum? Vielleicht aus Langeweile, vielleicht aber auch, weil das AK47 ein verdammt geiler Laden ist!
Wer also gestern nicht die Möglichkeit hatte, sich die Band anzusehen, sollte das heute unbedingt nachholen!
AK47
Kiefernstr. 23
40233 Düsseldorf
http://www.myspace.com/ak47_kiefern
http://www.myspace.com/therealmckenziess
Geschrieben von: Hans Wurst Montag, 01. Februar 2010 um 00:56 Uhr
Das 5. „Out Of Step Festival“ lud ein und alle kamen sie, bis auf viele Ausnahmen...
Geschrieben von: Fabi Freitag, 29. Januar 2010 um 17:49 Uhr
Ich bin ja so schon kein Freund vom Rauchen und vom Rauch selbst in Kneipen etc, aber mit Husten, bei dem ich jedes mal mehr das Gefühl habe, dass gleich die Leber, Milz oder sonst was mitkommt, ist das fast unerträglich...
Wahrscheinlich hätte ich einfach nur vernünftig sein müssen und hätte daheim im Bett bleiben sollen.
Aber schließlich ging es da um einen Abend, an dem ich Jaakko & Jay ein mal mehr erleben durfte... Vernunft gegen Spaß, also war klar, dass der Spaß siegen muss. Hedonismus lässt grüßen!
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