Geschrieben von: Micha Mittwoch, 18. November 2009 um 10:17 Uhr
Am Abend des 16. November wurde der 26-jährige Antifaschist Ivan Khutorskoy (aka Vanya Kostolom) vor seiner Haustür erschossen. Ivan war einer der führenden Köpfe der antifaschistischen Bewegung in Russland und Mitbegründer von R.A.S.H. (Red and Anarchist Skinheads). Für die meisten seiner Freunde ist klar, das Ivan von russischen Neonazis, mit zwei Schüssen in den Hinterkopf, geradezu hingerichtet wurde. Sein Name, seine Adresse und Fotos von ihm wurden, wie auch von Fedor Filatov (ermordet am 10.10.2008) und Ilja Dzhaparidze (ermordet am 28. Juni 2009), immer wieder auf Nazi-Webseiten veröffentlicht und zu Angriffen gegen ihn aufgerufen. Es war bereits der vierte Angriff auf das Leben von Ivan. Der erste Angriff von Nazis ereignete sich 2005 und wurde von den Angreifern gefilmt. Der zweite Angriff ereignete sich vor seinem Haus. Dabei wurde er durch Stiche mit einem Schraubendreher im Nacken und durch Schläge mit einem Baseballschläger schwer verletzt. Die letzte Attacke ereignete sich im Januar 2009. Während einer Auseinandersetzung mit Nazis erlitt er eine Stichverletzung im Bauch, die er schwer verletzt überlebte. Ivan war ein gutherziger und offener Mensch, der immer bereit war seinen Freunden in jeder Situation zu helfen. Bis zum Schluss blieb er seinen Idealen und Überzeugungen treu.Hier ist ein Link mit Bankverbindungen zu ABC Moscow, bei denen man Spenden zur finanziellen Unterstützung von Ivans Familie überweisen kann:
http://www.avtonom.org/index.php?nid=2250
Kommentare (11)

@horst
geschrieben von simon,
19.November 2009, 08:21 Uhr
hab ich mir angesehen, die umstände sind schrecklich
...
geschrieben von Horst,
18.November 2009, 16:13 Uhr
Schöne Scheisse.
Ich glaube der Film den ihr meint heisst Antifascist Attitude.
http://www.megaupload.com/?d=HGE1HD9Q
Hier kann man ihn runterladen.
Ich glaube der Film den ihr meint heisst Antifascist Attitude.
http://www.megaupload.com/?d=HGE1HD9Q
Hier kann man ihn runterladen.
dein tod war nicht umsonst
geschrieben von simon,
18.November 2009, 14:40 Uhr
...und genau das tun sie, ihr leben aufs spiel setzen.
das schlimme im faschistischen sprach- und denkgebrauch ist, menschen, das recht abzuerkennen, einfach nur, es ist lächerlich,...leben zu dürfen oder zu lieben. wo die freiheit des anderen immer auch da ist, wo die freiheit von einem selber ist, können wir etwas gegen diese faschistische bewegung tun.
das schlimme im faschistischen sprach- und denkgebrauch ist, menschen, das recht abzuerkennen, einfach nur, es ist lächerlich,...leben zu dürfen oder zu lieben. wo die freiheit des anderen immer auch da ist, wo die freiheit von einem selber ist, können wir etwas gegen diese faschistische bewegung tun.
@micha
geschrieben von BleckJack,
18.November 2009, 14:32 Uhr
ist das der Film in dem What we feel auch eine "Rolle" spielen? Den hab ich mir neulich auf You Tube angeguckt, der ist in den letzten Monaten recht oft hier in Hamburg gezeigt worden, unteranderem im Jolly Roger. Ich war echt Baff von dem was da erzählt wird! Die Antifa befindet sich dort in einer Situation die für mich unerträglich wäre. Wie ich schon sagte, mein voller Respekt für diese Menschen!
@ Jan , das sind quasi Luxusprobleme, lächerlich in dem Kontext
@ Jan , das sind quasi Luxusprobleme, lächerlich in dem Kontext
...
geschrieben von Jan,
18.November 2009, 13:45 Uhr
Vielleicht ein Anlass, mal 1-2 Tage ausnahmsweise nicht über Imre's neueste heißgraue Bookings zu diskutieren ;) - wir haben Probleme, die Andere gerne hätten...
...
geschrieben von BleckJack,
18.November 2009, 12:32 Uhr
kann ich dir nur Recht geben, wenn man das liest verkommen alle anderen Sachen zum reinsten Kindergarten, R.I.P. und Respekt an Leute wie dich!
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