Geschrieben von: Ronja Freitag, den 27. August 2010 um 09:39 Uhr

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Die Geschichte der Österreichischen TierrechtlerInnen zieht sich seit über zwei Jahren.
Dank des massiven Medienrummels und der zahlreichen Infoschreiben konnte kaum jemand das
Thema ignorieren und so erfuhren die AktivistInnen in den letzten Monaten jede Menge Unterstützung.
Doch es reicht noch längst nicht, der Prozess gegen die 13 Personen hat gerade erst begonnen.

Der Vorwurf lautet: Bildung und Beteiligung an einer "kriminellen Organisation" nach §278a, so wie verschiedene Straftatbestände wie Sachbeschädigungen, Brandstiftungen etc.

Das Außergewöhnliche an der ganzen Geschichte ist die Härte, mit der gegen die Beteiligten vorgegangen wird und die Intensität, mit der eine Gruppe TierrechtlerInnen systematisch über Monate hinweg durchleuchtet und überwacht wurde, um ihnen am Ende einen unverhältnismäßig harten Tatvorwurf präsentieren zu können und die Absurdität der Vorwürfe, mit denen die AktivistInnen überzogen wurden. Zum Beispiel, dass ihre Aktionen eine "Veganisierung der Gesellschaft" herbei führen sollen. Die Fragen, ob so etwas auch in Deutschland passieren könnte, ob sich solche Methoden auch auf andere Bereiche politischer Arbeit ausdehnen könnten und ob da vielleicht eine ganz neue Art von Tatvorwurf und Beweisführung konstruiert wird, dürft ihr euch gerne selbst stellen!

 
 

Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 24. August 2010 um 10:12 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Amnesty International ist eine politische organisation die sich ausschließlich durch Spenden finanziert, um ihre Unabhängigkeit zu wahren.

Der Großteil der Arbeit von Amnesty bezieht sich auf Länder, in denen Meinungsfreiheit nicht besonders groß geschrieben wird und kümmert sich dort um Menschen, die ohne Anklage in Haft genommen werden, einfach verschwinden oder gewaltsam mundtod gemacht werden. Die Unterstützung erfolt durch Anwälte, Briefe und Gespäche mit Regierungsvertretern. Und durch Öffentlichkeitsarbeit, um die Betroffenen aus der Anonymität zu holen und weltweit auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen.

Für und gegen Amnesty sprechen eine Reihe von Argumenten, zum Beispiel dass große Mengen an Geldern für Werbung drauf gehen- doch im Gegensatz dazu steht, dass genau das ja das Konzept ist: eine Öffentlichkeit zu schaffen, um auf Missstände aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen damit zu konfrontieren.

Ein weiteres Argument ist, dass viele Leute Amnesty-Förderer werden, monatlich Geld bezahlen und sich dann mit einem ruhigen Gewissen auf die Couch zu legen, weil man ja schon so viel für die Menschheit tut.

 
 

Geschrieben von: Ronja Freitag, den 30. Juli 2010 um 08:33 Uhr

(14 Bewertungen, Durchschnitt 4.57 von 5)

Die Infos für das Antifa-Camp im Rheinland sind online! Informiert euch unter www.antifa-camp.de über das Programm, den Ablauf und Details zur Anmeldung!

Das Camp beginnt am Mittwoch, den 18. August und geht bis zum Sonntag, den 22. August.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tips für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party und Zeit für den Austausch mit "alten Hasen" und Leuten und ganz neu dabei sind, werden nicht zu kurz kommen.

Achtung: Um die Planung zu erleichtern ist es wichtig, dass sich so viele Mensch wie möglich schon jetzt anmelden! Dies könnt ihr auf der Seite des Camps tun.

Wer sich nicht online anmelden möchte, kann in verschiedenen Städten direkt Karten kaufen. Vorverkaufsstellen gibt es in Bonn, Leverkusen, Köln und Dsseldorf. Infos dazu bekommt ihr auf den Internetseiten der jeweiligen Antifa Gruppe vor Ort.

 
 

Geschrieben von: karsten Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 17:55 Uhr

Am 6 Juni 2010 entging unser Freund Marko S. und Cruz Negra Anarquista (ABC)- Aktivist nur knapp einem Mordversuch kurz vor seiner Haustür in Bogota/Kolumbien.
Dies war nach einem weiteren Mordversuch am 22.5.2010 an MARCO ROMERO, Aktivist der NGO “CODHES”,der 2 Mordversuch an einem Aktivisten für Menschenrechte während des Präsidentschaftswahlkampf in Bogota. Er reiht sich in eine Reihe von Morden und Bedrohungen von AktivistInnen ein.

Am 6.Juni 2010 wurde unser Freund und CRUZ NEGRA ANARQUISTA (ABC)- AKTIVIST MARKO S. aus BOGOTA/KOLUMBIEN, Opfer eines Mordversuches. Am späten Abend wurde er in der Nähe seiner Wohnung von drei Männern in einem militärgrünen Jeep Typ „Chevrolet“ zuerst angeschrien („Wir machen dich alle, du Hurensohn!“, dann angegriffen und geschlagen sowie mit mehreren Messerstichen so schwer verletzt, dass er nach Aussage des behandelnden Notarztes fast verblutet wäre. Desweiteren zerschlugen sie eine Flasche auf seinem Kopf und schlugen ihm mit einem Knüppel immer wieder ins Gesicht und in den Rücken. Die Stichwunden sind bis zu 4 cm tief und an Rücken sowie unter der linken Achsel angesiedelt, was vermuten lässt, dass man ihn wohl töten wollte. 15 min später wurde er von einem Comp@ ins Krankenhaus gebracht, woraufhin es zu Lähmungserscheinungen an Händen und Füssen kam. Aufgrund fehlender Krankenversicherung musste er entgegen dem ärztlichen Rat, in der Klinik zu
verbleiben, sich auf eigenen „Wunsch“ entlassen lassen. Die schon angefallenen Kosten durch Radiologie, CT, Wundversorgung etc. belaufen sich schon auf mehrere hundert Dollar.
Da er das Kennzeichen des Wagens erkannt hat, hat er auch eine Anzeige erstattet und möchte sich anwaltlich vertreten lassen. Die Chancen auf Erfolg sind bei der derzeitigen politischen Lage und der Fortsetzung der „Parapolitik“ von Ex-Präsident URIBE durch den neuen Präsidenten SANTOS als sehr gering einzuschätzen.
Schon am 22. Mai 2010 gab es einen ähnlich gelagerten Mordversuch im Zentrum von Bogota. Dieser galt MARCO ROMERO, Aktivist der NGO “CODHES”. Dieser, sowie 80 andere Menschenrechtsaktivisten, Senatoren und NGO´s erhielten im Vorfeld Morddrohungen von den drei paramilitärischen Gruppen “AGUILAS NEGRAS, LOS RASTRAJOS und BLOQUE CAPITAL”.
Diese beiden Übergriffe reihen sich ein in eine Vielzahl von Morden und Bedrohungen.
http://colombiareports.com/colombia-news/news/9854-assassination-attempt-on-colombian-ngo-director.html
Gerade vor und während der gerade abgeschlossenen, von vielen Gesetzwidrigkeiten bestimmten Präsident-schaftswahlen waren Einschüchterungs-versuche jeglicher Couleur an der Tagesordnung und lassen kaum hoffen, dass Kolumbien nach Jahrzehnten der Gewalt, der Vertreibungen sowie der neoliberalen Umstrukturierung seiner ländlichen Regionen zur Ruhe kommt.
Aufgrund der Verletzungen und Folgen des Angriffes kann Marko vorerst nicht mehr arbeiten gehen, außerdem möchte er aus wohl gegebenem Anlass die Wohnung nicht länger bewohnen.
Dies waren nicht die ersten Übergriffe gegen seine Person. Bereits 3-mal musste er in den letzten Jahren aus Kolumbien flüchten. U. a. wurde er von den Medien nach den Ausschreitungen am 1. Mai 2008 als „LEADER OF THE INTERNATIONAL RED BRIGADES (sic!) gebrandmarkt.

Um wenigstens die angefallenen Schulden zu begleichen, bitten wir euch um Spenden!
Spendenkonto:
Rote Hilfe Dresden, Konto: 609760434
BLZ 36010043, Postbank Essen
Stichwort "MARKO ABC BOGOTA"

INFORMIERT EUCH & UNTERSTÜTZT DIE WELTWEITEN SOZIALEN KÄMPFE!
GEGEN LINKE GRABENKÄMPFE, KRIEG UND RASSISMUS!

HOCHACHTUNGSVOLL, EUER
INTERGALAKTISCHES AKTIONSKOMITEE
MIKE&DIETER

NIXSPAM.MIKE& Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.    http://www.nodo50.org/anarcol

 
 

Geschrieben von: Chris de Barg Montag, den 28. Juni 2010 um 17:11 Uhr

(16 Bewertungen, Durchschnitt 3.69 von 5)

Aus aktuellem Anlass hier mal eine Anregung zu einer Diskussion, die das Sommerloch zu überwinden helfen soll.

Als fussballspielender Punkrocker halte ich seit jeher bei Länderspielen und den grossen Turnieren der deutschen Nationalmannschaft bei. Das stößt in meinem Freundes und Bekanntenkreis nicht selten auf Verwunderung oder Ablehnung oder gar Empörung. Das geht doch nicht, als staatsfeindlicher, linker Punkrocker der doitschen Nationalmannschaft beihalten!

Das ist doch voll Inkonsequent! Glatter Verrat! Solche und ähnliche Vorwürrfe könnte man erheben. Ich sehe das etwas anders! Ich spiele seit meinem 6. Lebensjahr Fussball, zeitweise in der Jugend sogar höherklassig, später, bedingt durch Punkrock, Bier und Drogen nur noch Kreisliga. Aber immerhin. Daher ist es für mich klar, das ich mit der Nationalmannschaft fiebere.

 
 

Geschrieben von: Ronja Montag, den 31. Mai 2010 um 13:45 Uhr

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Jeder braucht einen Mutigen, der die Wahrheit ausspricht. Außer der Bundesregierung...

Ob Horst Köhler nun wirklich so mutig war, die Wahrheit über die deutschen Interessen in Krisengebieten zu benennen, oder nur einfach nicht richtig vom Teleprompter ablesen konnte, lassen wir mal dahin gestellt.

Jedenfalls ließ er heute Morgen mitteilen, dass er mit sofortiger Wirkung vom Amt des Bundespräsidenten zurück treten wird.

Erzeugt wurden die Wogen in den letzen Tagen von seinen Äußerungen, es sei ein "militärischer Einsatz notwendig (....), um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege".

Die Information, dass damit natürlich Piraten in Somalia gemeint sein und nicht die Vorgänge in Afghanistan, half ihm dann leider genau so wenig, wie den Podcast der Radiosendung mit der unglücklichen Aussage zu zensieren.

 
 

Geschrieben von: Ronja & BleckJack Freitag, den 28. Mai 2010 um 14:26 Uhr

(7 Bewertungen, Durchschnitt 4.71 von 5)

Der Künstler, der das Punkcomic "Punkrock Heartland" hervorgebracht hat nennt sich Andi Lirium, ist 29 Jahre alt, kommt aus Hamburg und veröffentlichte hiermit sein erstes Werk. Er war so nett, mir ein paar Interviewfragen zu beantworten. Vielen lieben Dank dafür!!

Punkrockheartland ist deine Abschlussarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, in dem es grob um Punx, tote Faschos, Familienprobleme, Musik,
katholische Priester und nicht zu letzt um Liebe und Leidenschaft geht.
Warum strickt sich die ganze Geschichte ausgerechnet um einen schwulen Punk?


Naja, sie ist ein bisschen autobiographisch, und wenn mir schon diese Geschichten so im Einzelnen nicht passiert sind, war ich zumindest ein Punk. Und schwul bin ich immernoch. Es war mein erstes Buch. da ist es leichter sich eine Hauptfigur zu suchen, in die man sich gut einfühlen kann.

Im Vorwort steht ja das alle Figuren und Orte reale Vorbilder haben und das auch die Handlungsstränge auf realen Vorbildern beruhen. Allerdings sei alles überzeichnet und
somit nicht als Referenz für tatsächlich passiertes zu nutzen. Kannst du da nochmal ins Detail gehen? Hat das Comic autobiografische Züge?

 

 
 

Geschrieben von: Philipp Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 10:44 Uhr

(6 Bewertungen, Durchschnitt 4.67 von 5)

 

 

Zur letzten Ausgabe der Plastic Bomb steuerte ich einen Artikel zum Thema Punk und (schwuler) Pornografie bei. In der Retrospektive halte ich meinen Artikel für eher misslungen. Das hat im wesentlichen zwei Gründe: Das Buch Porn Studies war in der Bibliothek meiner Uni bereits von jemand anderem geklaut worden und so hatte ich nicht die Möglichkeit, die von mir geplanten Verweise auf die Gender- und Queersoziologie einzubringen (Anspruch Oi!). Zum anderen hat Bruce LaBruce auf meine Fragen per Mail zwar schnell und ausführlich geantwortet, jedoch leider nach Redaktionsschluss weil ich sie zu spät geschickt habe. Bruce wer?

 
 

Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 10:20 Uhr

(16 Bewertungen, Durchschnitt 4.63 von 5)

Juhu, es hat sich jemand bei mir gemeldet!

Keith von Autozynik hatte Lust, mir ein paar Fragen zu beantworten. Es geht um seine persönlilche Einschätzung zu Homosexualität innerhalb der Punkszene, im Mainstream und im Alltag. Danke dafür!! Falls ihr Keith irgendwas persönlich fragen wollt findet ihr ihn auch unter diesem Namen hier in der Community!

-Wie findest du Punkands, die eine homoerotische Ausstrahlung an den Tag legen,
bzw homosexualität thematisieren (Limp Wrist, Black Fag, Village People)?

Das Problem das ich hier habe ist dass ich mich nicht zwangsweise über meine Sexualität (die auch sicherlich nicht 100%ig homosexuell, wenn trotzdem sehr hoch, ist) definiere, sondern eher über andere Dinge die mich ausmachen; dazu gehören zum Beispiel bestimmte Einstellungen zur Politik, meine Freizeitinteressen, und selbstverständlich Musik. Jetzt wären natürlich die sogenannten Queercore- Sachen eigentlich genau innerhalb dieses genannten Bereichs, sind aber für mich nicht mehr oder weniger interessant als andere die mit ihr konkurrieren. Für mich selber wäre es zum Beispiel wohl zumindest im Augenblick eher nicht aktuell in einer Queercore Band zu spielen, und wenn ich die Wahl hätte zwischen einem reinen Queercore Abend in einer und einem Abend mit einer Band die mich zufälliger Weise mehr interessiert in einer anderen Location wäre ich nicht an dem Queercore Abend nur weil es eben ein Queercore Abend ist. Black Fag würde ich mir aber schon einmal gerne ansehen, ich denke was die machen ist wirklich schräg und geil.

 
 

Geschrieben von: Ronja Montag, den 03. Mai 2010 um 11:46 Uhr

(6 Bewertungen, Durchschnitt 3.83 von 5)

Nachdem unsere Webseite ja am Wochenende leider in Trümmern lag, hoffe ich doch sehr auf die ganze Gay-Punk Sache noch ein paar Reaktionen zu kriegen, bzw euch zum kommentieren anregen zu können.

Die interviewten Jungs lesen hier größtenteils mit, ihr könnt also gern Nachfragen zu den Interviews stellen, vielleicht auch mal ne Frage stellen, die euch schon immer interessiert hat, Anmerkungen und richtig Stellungen da lassen oder einfach eure Freude bekunden, dass hier so ein großartiges Thema angerissen wird.

Sonst kommentiert ihr doch auch immer jeden Mist Huss

Interview heute mit Helge Morgentau, er ist 26 und wohnt auf einem Wagenplatz im Osten:

Wie lang hat das denn bei dir gedauert, vom Zeitpunkt wo du gemerkt hast, dass du eher auf Typen stehst, bis du angefangen hast, das deiner Umwelt mitzuteilen?
Wem hast dus zuerst erzählt und wer weiß bis heute nichts davon?

 
 

Geschrieben von: Ronja Freitag, den 30. April 2010 um 14:39 Uhr

(8 Bewertungen, Durchschnitt 4.50 von 5)

Zum Wochenende gibts noch ein ausführlicheres Interview mit TimmÄ, der in der AndersLeben Rubrik nur mit Zitaten in Erscheinung trat.

Er hat auch meine Fragen einfach mal neu sortiert, dafür aber ziemlich tiefe Blicke in sein persönliches Empfinden gewährt!

1. Wie lang hat das denn bei dir gedauert, vom Zeitpunkt wo du gemerkt
hast, dass du eher auf
Typen stehst, bis du angefangen hast, das deiner Umwelt mitzuteilen?
Wem hast dus zuerst erzählt und wer weiß bis heute nichts davon?

2. Hattest du damals schon was mit Punk zu tun?
Wenn ja, wie haben die Menschen auf dein CommingOut reagiert?

5. Wie ist denn dein persönliches empfinden, wie in der
Punk/Hardcoreszene inzwischen mit dem
Thema verfahren wird?


Ich kann mich an keinen expliziten Zeitpunkt erinnern, an dem mir klar war, dass ich eigentlich mehr dem männlichen Geschlecht zugeneigt bin. Als Kind habe ich schon immer Dinge lieber getan, die für die gesellschaftliche Umwelt in die Rolle eines Mädchens passen. So bin ich lieber Reiten gegangen, als mit den anderen Jungs Fußball zu spielen, habe mit Freundinnen auf der Turnstange geturnt und habe mit den Barbies meiner kleinen Schwester gespielt. Heute lächle ich eher darüber, meine Schwester hat übrigens auch eher die gegensätzlichen Rollenklischees in ihren Aktivitäten und Interessen erfüllt. Sie musste auch irgendwann herausfinden, dass sie eher auf Typen steht.

 
 

Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 29. April 2010 um 00:00 Uhr

(15 Bewertungen, Durchschnitt 4.20 von 5)

Und weiter gehts. Hier könnt ihr das vollständige Interview mit Lars lesen.

Vorher erzählt er aber von seinen Eindrücken zu Homosexualität in der Punkszene, Homophobie und vom Suchen und Finden gleich gesinnter.

In einer  Randgruppe, der Randgruppe, der Randgruppe?
Wie hoch ist denn hier die Warscheinlichkeit einen passenden Partner zu finden?
Genau..... verdammt gering.
Mal hier, mal da eine Bekanntschaft- das geht. Aber der Wunsch ist es einen Partner zu finden,
der in etwa gleiche Vorstellungen und Einstellungen im Leben hat. Irgendwann aber
verliert sich die Hoffnung in sich selbst und das Unwohlsein breitet sich in einem aus,
der Selbstzweifel beginnt und man resigniert. Ist man denn so alleine auf der Welt ?
Gibt es nur DIE EINE nicht intellektuelle und oberflächliche schwulen Community ?

Eines schönen Tages sollte sich das jedoch ändern...

 
 

Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 27. April 2010 um 11:35 Uhr

(10 Bewertungen, Durchschnitt 4.30 von 5)

Es ist so weit, es ist so weit!

Wie versprochen (und 2 Wochen später als geplant) werden hier alle Interviews, die ich zum Thema "Punk und Homosexualität" geführt habe, noch einmal in voller Länge veröffentlicht. Jeder hat von mir die gleichen Fragen bekommen und ich war positiv überrascht, wie viele verschiedene Antworten und Informationen dabei rüber kamen.

Außerdem wird es diese Woche noch Infos zu Gay Edge Liberation und HARM geben, außerdem einen Text von Lars, der ein Interview gegeben hatte und sich nun mit seinem eigenen Statement zurück meldet.

Wenn du etwas zum Thema sagen möchtest benutz die Kommentarleiste, wenn du ein Interview geben willst, einen Text veröffentlichen oder einen perönlichen Beitrag abliefern willst, meld dich bei ronja [@] plastic-bomb.de

Den Anfang macht CJ, er ist 24 Jahre jung und lebt in der Schweiz:

 
 

Geschrieben von: Tost Dienstag, den 13. April 2010 um 10:17 Uhr

(31 Bewertungen, Durchschnitt 3.97 von 5)
Das Klex in Greifswald ist in letzter Zeit zu etwas unrühmlicher Aufmerksamkeit gekommen.
Eben noch stand das Jugendzentrum in einer per se alternativfeindlichen Umgebung für das Eröffnen von Freiräumen, schon stand im näxten Moment plötzlich die MAEX (Mobile Aufklärung Extremismus) mit dem Vorwurf ein rechtes Konzert veranstaltet zu haben vor der Tür.

Dieses nahm nicht nur die regionale Presse, sondern auch diverse Nachrichtenmagazine zum Anlass eine aus meiner Sicht undifferenzierte und pauschalisierende Abkanzelung des Jugendzentrums zu betreiben.
In der Szene wurden diese Berichterstattungen ohne Beleuchtung der Hintergründe als wahr hingenommen und dort formulierte Vorwürfe wurden ohne Nachfrage bei den Beteiligten lediglich wiedergekäut.
Da ich das Klex seit vielen Jahren als regionalen Veranstaltungsort für subkulturelle Aktivitäten kenne und es mir um einen differenzierten Umgang/ Betrachtung der ganzen Chose geht und dadurch die Berichte das Klex und alle Teams bzw. Veranstaltungen in ein schlechtes Licht gerückt wurden, habe ich einen der dortigen Veranstalter zu den Vorfällen befragt:

 
 

Geschrieben von: Ronja Montag, den 22. März 2010 um 11:48 Uhr

(12 Bewertungen, Durchschnitt 3.25 von 5)

So, nun soll es auch in Düsseldorf so weit sein, Frei.Wild kommen uns heimsuchen...

Dass viele Menschen, die in und um Düsseldorf in irgendeiner Form linkspolitisch aktiv sind, von dieser Nachricht nicht begeistert waren, war klar.

Vor einigen Monaten gründete sich in Düsseldorf ein Bündnis mit dem Namen "Keine Bühe für Homophobie, Rassismus und Sexismus", um das in DDorf angekündigte Konzert des Homophoben Dancehall-Musikers "Elephant Man" im "Rheingold Düsseldorf" erfolgreich zu verhindern.

Auch in diesem Fall schreib das Bündnis einen offenen Brief an das "Stahlwerk", dem Laden in dem das Frei.Wild Konzert stattfinden soll. Ihr könnt ihn hier nachlesen!

Ob es nun dazu kommen wird, dass sich ein kommerzieller Laden wie das "Stahlwerk", der sich noch nie politisch positioniert hat und seine Künstler vermutlich nach der solventesten Fangemeinde aussucht, sich noch kurzfristig von der Band und dem Konzert distanzieren wird, bleibt fraglich. Doch zumindest wurde etwas unternommen.

Was denkt ihr dazu? Zeitverschwendung? Völligst falscher Ansatz? Oder ne coole Aktion...?

 
 

Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 04. März 2010 um 11:47 Uhr

(2 Bewertungen, Durchschnitt 4.00 von 5)

Schlaues Urteil... Das Tragen des Nazi-Sweatshirts "CONSDAPLE" unter einer halboffenen Jacke ist strafbar - ohne Jacke nicht...


Wie wir alle wissen verstecken sich im Markennamen "CONSDAPLE" die Buchstabenfolge "NSDAP". Geprüft wurde daher vom Landgericht Neuruppin die "Strafbarkeit wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen".

Wer also ein Sweatshirt mit der Aufschrift "CONSDAPLE" trägt, kann sich nach Auffassung des Landgerichts Neuruppin strafbar machen. Bei der Strafbarkeit kommt es allerdings darauf an, und jetzt wird´spannend: WIE das Shirt getragen wird!!

Das Landgericht Neuruppin bestätigte mit seiner Entscheidung allerdings nur ein Urteil des Amtsgerichts Prenzlau- damals trug auf dem Templiner Stadtfest 2009 ein Typ ein Sweatshirt mit der Aufschrift "CONSDAPLE" und dem Reichsadler, so wie wir das auf dem Bild oben sehen könenn, darüber trug er sportlich offen seine Jacke, so dass nur der NSDAP-Teil erkennbar war.

 
 

Geschrieben von: Ronja Montag, den 01. März 2010 um 20:44 Uhr

(2 Bewertungen, Durchschnitt 3.00 von 5)

ALLEIN MACHEN SIE UNS EIN...
...unsere Solidarität gegen Totalüberwachung und Repression!
Aufruf zur Solidarität mit den Betroffenen des § 278 in Österreich

Viele von euch haben es sicher mitbekommen, am 21. Mai 2008 stürmten Spezialeinheiten der Polizei gegen ca. 6 Uhr mindestens 23 Wohnungen bzw. Vereinslokale in ganz Österreich.

Viele der BewohnerInnen wurden mit gezogenen Waffen aus dem Schlaf gerissen. Ihnen wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation nach § 278a StGB vorgeworfen. Für 10 AktivistInnen folgte eine U- Haft von bis zu 3,5 Monaten, begleitet von Hungerstreiks einiger gegen die menschenrechtswidrigen Haftbedingungen.


13TierrechtlerInnen wird ab dem 02.3.10 ein Riesen-Prozess gemacht,der gewiss einschüchternde Wirkung auf alle sich herrschaftskritisch politisch engagierenden Menschen haben soll. 120BelastungszeugInnen werden vorgeladen.

 
 

Geschrieben von: ronja Montag, den 04. Januar 2010 um 15:37 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 3.67 von 5)

Ab sofort ist der Solidaritätssampler

"RAGE AGAINST THE DEATH MACHINE 28 years of injustice - Free Mumia Now!"

erhältlich. Ihr könnt ihn bei der roten Hilfe
oder bei uns im Mailorder erstehen.
Fast 40 Künstlerinnen und Künstler haben sich zusammengeschlossen,
um so auf dieser CD ihre Solidarität mit Mumia Abu-Jamal zu zeigen. Die CD ist ein non-profit-Projekt, eventuelle Überschüsse gehen an die Soli-Arbeit für Mumia in der BRD.

Die Soli-CD soll ein Beitrag sein, um vielen Menschen den Kampf um Mumias Freiheit und für sein Leben näherzubringen und  dazu beitragen, die weltweite Solidaritätsbewegung in ihrem Kampf gegen Rassismus, Klassenjustiz und die Barbarei der Todestrafe zu unterstützen. „Helft uns mit, die Wut rauszuschrein, laut zu sein“ (Albino & Mad Cap)
„Baut die Bewegung auf!“ (Mumia Abu-Jamal)

 

 
 

Geschrieben von: Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 17:41 Uhr

(1 Bewertung, Durchschnitt 5.00 von 5)

Kleines Demo acab

Grundsätzlich..

Vorneweg: Es gibt kein Patentrezept dafür wie eine Demo laufen soll. Genauso wenig wie  die tatsächlich Ablauf einer Demo, die Reaktion der Bullen, die Zahl der teilnehmenden Personen etc. im Vorraus exakt abgeschätzt werden können. Jede Demo verläuft anders. Und das ist auch gut so,  denn nichts ist uneffektiver als genau vorhersehbarer Protest, der im Keim erstickt werden kann oder einfach wirkungslos verpufft. Dieser Text soll darum nur ein Leitfaden sein, der euch helfen kann, Fehlerquellen im Vorfeld zu vermeiden und euch auf ein paar mögliche Situationen rund um eine Demo vorbereitet. Nicht alles was hier geschildert wird kann auf jede Situation angewandt werden.Daher vermeidet es, starr nach einem vorgegeben Muster zu agieren, sondern behaltet eure Flexibilität, denn Spontanität und Überraschungseffekt sind oft die stärkste Waffe.

 
 

Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 24. September 2009 um 22:29 Uhr

(9 Bewertungen, Durchschnitt 4.11 von 5)

Ohne viele Worte...ihr wisst, was ihr zu tun habt...

 
 

Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 24. September 2009 um 09:53 Uhr

(3 Bewertungen, Durchschnitt 5.00 von 5)

Nachdem vor einigen Tagen ein Video der al-Qaida im Internet aufgetaucht ist, in dem der Bundesrepublik mal wieder mit Terroranschlägen (speziell vor der Bundestagswahl) gedroht wird, hat das amerikanische Außenministerium US-Bürger in der Bundesrepublik zur Vorsicht aufgerufen!
US-Terror...äh...Touristen sollten sich „verstärkt ihres Umfelds bewusst sein“ und sich unauffällig verhalten- was auch immer das heißen mag. Geht man doch davon aus, dass Deutschland dieser Tage grade wegen dem Oktoberfest ein beliebtes Reiseziel darstellt.
Des weiteren wird dazu geraten, die Nachrichten zu verfolgen und bei Besuchen von öffentlichen Plätzen oder etwa bei der Hotel- und Restaurantwahl das "Ausmaß an vorhandener Sicherheit" zu beachten.
Der Reisehinweis gilt bis zum 11. November und ist ausdrücklich keine „Reisewarnung“, sondern eine Sicherheitsstufe darunter.
Weitere Reisehinweise wurden für Mosambik, Indien, Uganda, China, Mauretanien, Tansania, Mexiko, Honduras und China herausgegeben.

 
   

Geschrieben von: Micha Freitag, den 10. Juli 2009 um 12:30 Uhr

(13 Bewertungen, Durchschnitt 3.54 von 5)

Gerade aus Mexiko zurück gekommen, denke ich, jetzt ist eine gute Gelegenheit um ein wenig über den Zapatismus zu philosophieren. In Mexiko war ich sowohl in einer zapatistischen Gemeinde als auch auf dem „Treffen der zapatistischen Dörfern mit den Völkern der Welt“. Ich hab also nicht nur  die zapatistische Realität kennen gelernt sondern auch Gelegenheit gehabt, mich über die zapatistische Organisation und Selbstverwaltung zu informieren. Die Zapatistas sind ja bei der europäischen Linken recht in Mode, von daher war es schon super, sich mal selbst ein Bild zu machen. Jetzt werden sich sicher einige fragen, Ja wie war das noch mal mit diesen ZapatistInnen? So eine Guerilla mit Schimasken??? Ja, das mit den Schimasken war schon mal richtig! Die sind sozusagen das Markenzeichen der Zapatistas geworden. Denn wie sie sagen, wurden sie erst von der Welt wahrgenommen, als sie ihr Gesicht versteckten. Bringen ihnen aber sicher auch Sympathien bei den Autonomen ein...

 
   

Geschrieben von: ronja Montag, den 22. Juni 2009 um 09:41 Uhr

Unter den folgenden Links findet ihr eine Sammlung von rassistischen Symbolen plus Erklärung. Einige davon sind verboten, andere legal. Manche davon sind bekannt, andere hat man vielleicht mal gesehen, kennt aber die Bedeutung nicht.

Wir als Redaktion haben mit den Betreibern der jeweiligen Seiten nichts zu tun, befinden die Weitergabe der Informationen aber als sinnvoll!

http://www.aktion-zivilcourage.de/Braune_Symbole.472/

http://www.recht-gegen-rechts.de/symbole.html

 

 
   

Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 11:44 Uhr

Hier nochmal ein Überblick, welche Camps diesen Sommer so statt finden. Die genauen Infos findet ihr dann auf den jeweiligen Seiten der Veranstalter!

Termin noch unklar: Klimacamp Kelsterbach
http://www.klimacamp.org

25.7-2.8.2009 Buchenwald Camp
http://buchenwald-camp.antifa.de

24.07.2009 - 02.08.2009 IV. Anarchist Summer CampAustria
http://www.a-camps.net/AST/

23-29 juni no border camp frankreich in calais www.calaisnoborder.eu.org

internationales klimacamp 11-19 juli in kopenhagen kosten 100 kronen
http://www.camp09.dk

antinationales sommercamp 26.7-2.8 in hannover 5-8 euro pro tag für
zelten 10-12 euro für betten. http://www.junge-linke.de

das linke camp zur rechten zeit! an der aggertalsperre nahe köln, 9 euro
pro nacht all inkl. 31.7-9.8 www.linkessommercamp.de

klimacamp frankreich 3.8-9.8 in der nähe von nantes www.campclimat.org

05.08.-09.08.2009 AntifaCamp im Rheinland
http://www.antifa-camp.de/

zeitgleich:
05.08.-09.08.2009 AntifaCamp im Druckluft / Oberhausen

politik in der augustsonne! 7-16 august zwischen rostock und berlin,10
euro pro tag. www.naturfreundejugend-berlin.de

no border camp griechenland 25-31 august in mitilini in griechenland
www.lesvos09.antira.info

klimacamp in frankfurt 17-23 August
http://www.klimacamp.org/
http://klimacamp2009.blogsport.de/

 
   

Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 11:39 Uhr

(1 Bewertung, Durchschnitt 5.00 von 5)

Ich hab hier mal nen Artikel für euch, damit euch der Sommer nicht zu langweilig wird. Es lohnt sich auch, auf den "Veranstalter" zu achten!

 
   

Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 14. Mai 2009 um 11:13 Uhr

(1 Bewertung, Durchschnitt 5.00 von 5)

Auf dieser Webseite erfahrt ihr, warum Politiker so oberschlau über Themen wie Internetzensur sprechen können, ohne wirklich Ahnung von der Materie zu haben. Und was ihr dagegen tun könnt:

http://www.politiker-stopp.de

 
   

Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 14. Mai 2009 um 10:37 Uhr

Hier ein paar News zum A-Camp in Österreich.

In den nächsten Tagen würde ich gern weitere News zu (mir bekannten) Polit-Camps veröffentlichen.

Wer also Infos hat, immer her damit: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
   

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