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Tell the Rockstars i´m alive...alive!!!


Oke, hier für alle Blindfische... nochmal mein Reisebericht von der 2nd District-Tour und fast allen Bildern!!

Eine Woche vor der geplanten Deutschlandtour von 2nd District kam Keith Klein, Trommler der besagten Glampunk-Formation und Freund des Plastic-Bomb Universums zu uns ins Büro. Eigentlich hatte er vor, Abo-Hefte mit uns einzutüten. Weil diese Arbeit aber schon seit drei Tagen vom Tisch war und Keith nur die Infomail nicht gelesen hatte, konnte ich ihm leider nicht mehr als nen Kaffee und ein wenig Bürotratsch anbieten.
Dabei erfuhr ich, dass sämtliche Helfer, die 2nd District normaler weise auf Tour begleiten, kurzfristig abgesprungen waren. Und da wir uns ja alle kennen und auch ganz gut verstehen -und ich ja glücklicher weise arbeitszeitmäßig ziemlich flexibel bin- lag die Idee die Band zu begleiten, nicht wirklich fern.
Führerschein hab ich, Merch verkaufen (bzw Leute am Merchstand vollquatschen) kann ich auch ganz gut und Bandbier wegsaufen ist eh meine Spezialität. Nachdem sämtliche Rahmenbedingungen abgechekkert waren begann ich auch direkt mit großer Vorfreude, meine Tasche zu packen.  Schließlich handelt es sich hier auch um eine Band wo ich keine Befürchtungen hatte, dass mir die Mukke schon am zweiten Abend auf die Nerven gehen würde... ganz im Gegenteil.

Sonntag---Leipzig

Eigentlich war der erste Gig für Freitag, den 4. September in Nürnberg und der zweite Samstag in Würzburg angesetzt. Doch da an diesem Wochenende auch das großartige Flingernfest in Düsseldorf statt finden sollte und ich dieses auf keinen Fall verpassen wollte vereinbarten wir, dass ich Sonntag nach Leipzig komme.
Der einzige Billig-ICE startete um 10:10uhr in Duisburg. Ich wusste garnicht, dass es an Sonntagen auch ein 8uhr Morgens gibt... geschweige denn das ich mich erinnern könnte, wann ich das letzte mal an einem Sonntag -und vor allem nach einem Festivalwochenende- zu diesem unsäglichen Zeitpunkt aufgestanden bin... aber irgendwie ging´s dann doch und ich ließ mich vom armen Henni, der natürlich mit aufstehen musste, zum Bahnhof begleiten.  
ICE-Reisen sind ja eigentlich nicht so mein Ding. Ständig wird versucht, einem überteuerte Genussmittel anzudrehen und nachdem die digitale Reservierungsanzeige ausgefallen war, wurde ich sogar noch verdammte zwei mal von Platzkarten schwingenden Rentnern von meinem Sitzplatz weggemobbt.

Am frühen Nachmittag kam ich einigermaßen gut gelaunt am Leipziger Hauptbahnhof an und setzte mich mit meinen beiden Taschen unterm Arm (auf die Idee, den District-Jungs einen Teil meiner Plörren schon mal mit dem Auto mit zu geben bin ich natürlich nicht gekommen) erst mal in die Straßenbahn Richtung Connewitz. Eine zuverlässige Informandin hatte mir mitgeteilt, dass es im Hof vom Zoro (das ist dieser Laden, der nothing an Internetzpräsenz anbietet) ein Nachmittagskonzert mit geilem Essen und Cocktails geben sollte. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und außerdem hatte ich den Laden bisher noch nie zu Gesicht bekommen.
Als erstes bekanntes Gesicht traf ich gleich am Eingang Jan (aka „in die Tastatur gemeißelt“) und erfuhr intime Details aus dem Hause Proud to be Punk. Außerdem wuchs mein Wunsch, in zwei Wochen zum Zorofest zu fahren, da ich den Laden außerordentlich cool fand.
Nach meiner Frage, wie denn dieses „ORGASMATRON“, in dem meine erste 2nd District-Show am Abend statt finden sollte, denn wäre, konnte mir niemand eine wirklich informative Antwort geben, da dort anscheinend noch nie irgendjemand gewesen zu sein schien. Super Aussichten. Ich schaute mir noch das Konzert zu Ende an, verabschiedete mich und machte mich zu Fuß auf den Weg zum Treffpunkt.

Am Objekt angekommen stellte ich fest, dass ich es mit einem DDR-Bunker aus dem Bilderbuch zu tun hatte. Ein flacher Kasten in sonnigem Nikotin-Gilb getüncht, innen modrig und vollkommen lieblos eingerichtet. Der aktuelle Besitzer hatte das volkseigene Inventar notdürftig mit Totenkopf-Stickern und people like you-Postern aufzupeppen versucht, war dabei aber ganz offensichtlich kläglich gescheitert. Der Muff der Jahrhunderte klebte an den mit Teppichen ausgelegten Böden und der Eichenholz vertäfelten Theke. An den Seiten der Bühne hingen sogar noch dicke, Ocker-farbene Vorhänge, die zu besseren Zeiten wohl so manchen Erich Mielke Verschnitt bei seiner Rede glänzen ließ. Die beste Voraussetzung für eine Band, die nicht ohne Haarspray, Puder und Kajalstrich auf die Bühne geht.
Meine persönliche große Vorfreude galt natürlich auch dem großartigen Pascal Briggs, den ich einige Tage vorher kennen gelernt hatte und der nicht nur mit seiner One-Man-Gitarrenshow den Abend einläuten sollte, sondern auch ein paar Songs von der „don´t mess with the hard punx“ LP gemeinsam mit 2nd District zum Besten geben wollte.

Das Konzert fand ich großartig, die Band trotz der Aussage: „Der dritte Tag auf Tour ist immer der Härteste“ wirklich eindrucksvoll. Leider war die Show alles andere als gut besucht, doch bei manchen Konzerten gilt wirklich das Prinzip „Klasse statt Masse“ denn bei den weniger als 20 zahlenden Gästen handelte es sich um echte Fans und um Freunde der Band, die sich wirklich geil von der Musik und von Pascal´s Entertainer-Fähigkeiten mitreißen ließen. Sogar so sehr, dass noch andere Menschen die Füße nicht still halten konnten, sich nach dem Konzert spontan auf die Bühne schwangen und mit den Instrumenten der Jungs ein paar Songs ablieferten. Sehr cool, muss ich schon sagen. Wenn die mal nicht vorher geprobt haben...das kann kein Zufall gewesen sein.

Der Abend zog sich, hingegen meiner ersten Vermutung (und meiner Vorstellung von Kondition, da mir das Flingernfest doch noch in den Knochen saß) doch noch einige Stunden. Pascal und Daniel Klein unterhielten uns mit einer hinreißenden Backstage-Show mit Akustik- und E-Gitarre, der Ladenbesitzer mit dämlichen Sprüchen a´la „ich kann es nicht leiden wenn Frauen selbstständig denken und handeln“ und Marc Ader mit einer kleinen Metal-Performance, die er zur Mukke aus der Konserve auf der Tanzfläche hinlegte.
Sehr beeindruckend, vor allem weil er einige Stunden und Pfeffis vorher noch mit „Rücken“ auf dem Boden lag und von einem diagnostizierten Bandscheibenvorfall berichtete.
Am nächsten Tag starteten wir gleich nach einem Frühstück, welches die gesamte Sinnlosigkeit des Ladens und seines Eigentümers wieder spiegelte, in Richtung Chemnitz.

Montag---Chemnitz

Dem Namen SUBWAY TO PETER war ich schon öfter mal begegnet, allerdings eher im Zusammenhang mit leckerem Essen, das einem in so mancher Fressbude auf deutschen Punk-Festivals kredenzt wird. Sowohl die Kneipe, als auch die Kochtruppe werden von einem super netten Typen namens Mario Koordiniert, der uns total freundlich empfing und erst mal das Prinzip des Ladens erklärte. In der Regel ist der Eintritt bei Konzerten frei, es wird ein Spenden-Hut rum gereicht, dessen vollständiger Inhalt an die Band oder KünstlerIn geht. Es gibt aber auch so genannte Primium-Gigs, einmal im Monat oder so, bei denen man mit einem geringen Eintritt von 3 Euro dabei ist. Klingt super sympathisch und scheint auch echt gut zu klappen!
(Außerdem find ich Leute wie Mario, bei deren Gequatsche man sich TOTAL konzentrieren muss, um überhaupt was zu verstehen, immer ganz cool...)
Pascal, den wir von Leipzig aus in der Karre mitgenommen hatten, eröffnete den Abend mit seiner Akustik-Show, die auch an diesem Abend wieder richtig gut ankam. Danach betraten 2nd District die nicht vorhandene Bühne. Ich muss echt sagen, dass ich mich über die älteren Songs am meisten gefreut habe...irgendwie ist das schon ziemlich gut, wenn da noch eine weitere Person auf der Bühne ist, die ordentlich Attacke macht. Vor allem weil ich´s bei einigen Songs schon cooler finde, wenn die mit ner aggressiveren Stimme gesungen werden...
Was ich weniger cool fand war der super nervige, widerlich schwitzende „ich reiß mir nach dem ersten Song das Shirt vom Leib“ Typ, der mit einem Thor-Hammer um den Hals durchs Publikum pflügte. Da war ich doch froh, mich an meinen Merchstand verpissen zu können und zu zu sehen, wie der Trottel kurz vor Ende dann doch aus der Menge gezogen wurde. Aber dasses in vielen Läden als ok erachtet wird, so nen scheiß Anhänger um den Hals zu tragen, werd ich nie verstehen.

Der Abend endete in einer super komfortablen Bandwohnung, die keine 200 Meter vom Laden entfernt liegt und eigentlich eine umgebaute Garage ist. Es gibt einen Pennraum, wo man es sich auf einem Matratzenlager bequem machen kann und einem Raum mit einer ranzigen Couchganitur und ehemals weißen Wänden, an der sich die Punkrockstars dieser Welt verewigt haben. Wir entschieden uns dafür, die Silhouette von Marc an die Wand zu malen, bzw ihn an die Wand zu stellen und um ihn rum zu malen. Mit nachgerüstetem Entenschnabel und Homer Simpson Frisur sah das richtig stilvoll aus.
Ansonsten wirklich ein schickes Ambiente und ein gelungener Abend, wie ich ihn von einer (für mich persönlich) eher unsympathischen Stadt wie Chemnitz nicht erwartet hätte.

Dienstag---Berlin

Nach einem Hausgemachten Kaffee in der Garage und einem viel zu langen Backline-Einlade-Szenarium machten wir uns noch „ganz kurz auffn Wech nach Aldi“, was auf Grund des riesenhaften Einkaufszentrums drum herum unseren nicht vorhandenen Zeitplan vollkommen durcheinander warf. War aber nicht schlimm, dieser Dienstag war schließlich der Off-Day.
Ich für meinen Teil hatte mich für die frühen Abendstunden bei der großartigen Tabea in Berlin angekündigt, Pascal wollte zu seiner Freundin. Und die Anderen....?! Die hatten es (obwohl die Tour seit Monaten stand) erst kurz vor der Abfahrt in Chemnitz geschafft, im TOMMYHAUS in Berlin anzurufen und zu fragen, ob sie vielleicht schon einen Tag früher die Übernachtungsmöglichkeit in Anspruch nehmen könnten. Sympathische Chaoten, genau so hab ich mir das gedacht. Hat aber alles geklappt, niemand musste unter der Spreebrücke oder am Kotti schlafen....obwohl ich das doch gern gesehen hätte.

Mittwoch---immer noch Berlin

Tabea begleitete mich nach einem super coolen gemeinsamen Dienstag Abend und einem entspannten Mittwoch am späten Nachmittag zurück zum Tommyhaus, wo wir uns alle wieder treffen wollten.  
Zu meiner großen Begeisterung hatte Marc meinen guten Freund Ändi eingeladen, die letzten Tage der Tour mit uns zu reisen, um Tourfotos zu machen und die Band, die eigentlich schon seit über einem Jahr in dieser Formation unterwegs ist, endlich mal zu anständigen Poser-Bildern kommen zu lassen.
Außerdem hat sich der Jung gleich am ersten Abend noch als Roadie bewährt, da Droste es bei dieser Show gleich zwei mal geschafft hatte, seine Basssaiten zu fleddern und der Ändi die ma in Rekordzeit neu dran getüddelt hatte. Ich war ja nicht hinter der Bühne aber ich stell mir das so vor: In der einen  Hand die Kamera, in der anderen den Bass, mit Füßen und Zähnen mal eben die Saiten verdrahtet und daaabei den Überblick über die Blitzanlage behalten, die er vorher auf der Bühne installiert hatte. Und bestimmt noch mitgegrölt. Kennt ihr die Szene, wo Marge Simpson im Zirkus sitzt und sich vorstellt, wie viele Hausarbeiten sie gleichzeitig machen könnte, wenn sie sich so gut verbiegen könnte wie die Zirkusmädchen? Nicht? Egal, lest trotzdem weiter...

Die Show von 2nd District fand ich, obwohl es für mich schon die Dritte in Folge war, in keinem Fall langweilig oder „alles schon gesehen“ sondern echt gelungen. Pünktlich zu „Safety-Pin“ und „I Crisis“ wieder mit Pascal, wieder mit viel Action und Entertainment. Danach spielte die Castingband FRONTKICK aus Berlin, von deren einstmaligen Gründungsmitgliedern einzig und allein Sänger Marti übrig geblieben ist. War aber doch ganz gut, wobei ich schon lange keine solchen Poser mehr gesehen habe.
Nachdem ich meinen Merchstand einige Zeit später vertrauensvoll in Keith´s Hände gelegt hatte, machten Tabea, Ändi, seine Gastgeberin Karina und ich uns im Taxi auf den Weg nach Friedrichshain, weil in der fucking Weltstadt Berlin nach 1uhr Nachts keine einzige scheiß Bahn mehr fährt. Und kommt mir jetzt nicht mit Nachtbus, das ist ja wohl ein Witz!! I think i spider!!!

Donnerstag---Hamburg

Nachdem Ändi und ich Donnerstag noch beim Vegan-Burger-Laden Yoyo´s (wo man immer öfter hin gehen muss, als man Tage in Berlin verbringt- also zB 3Tage Berlin = 4mal Yoyo´s) gefrühstückt und uns von allen Gastgeberinnen verabschiedet hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Tommyhaus, in der Hoffnung dass die Backline und die Band bereits im Bus auf uns warteten. Ganz so schnell ging´s leider nicht, aber irgendwann waren wir doch auf der Autobahn und auf dem Weg in die nächste Metropole. Man muss ja schon sagen, dass Marc ziemlich unterhaltsam sein kann und ziemlich witzigen Blödsinn erzählt, und das ganze trotz „Rücken“ und ständiger Präsenz als Fahrer.
Die Karre, die von einem Autovermieter geliehen war, konnte nämlich leider nur auf eine einzige Person versichert werden. Und da Marc der arme Vogel war, der den Bus vor einigen Tagen in Bochum abgeholt hatte, belief sich diese Ehre eben auf ihn. Und ich musste meine Funktion als „Merchtante und Fahrerin“ auf „Merchtante und Reisebegleitung“ umschreiben.


Am HAFENKLANG angekommen mussten wir eilig unseren Kram ausladen, irgend jemand hatte da höllischen Stress gemacht. Dafür war dann erst mal Pause angesagt, weil die PUSH UPs vor 2nd District spielen sollten und davor noch ne andere Band, die sich kurz vorm Auftritt noch in ihre rote-Hemden-Uniform werfen musste. Ich persönlich finde Bühnenoutfits ja immer ein wenig seltsam, vor allem wenn alle Bandmitglieder das Gleiche tragen. Und wenn das dann auch noch so ne Scheiße ist wie rote Hemden, endet mein Verständnis!
Da mein Merchstand um die Ecke angesiedelt war, konnte ich nur doof auf der Stelle tänzeln und hab von der Band so gut wie garnichts gesehen. War aber nicht schlimm, da ich mich ohnehin die  meiste Zeit mit Jan (das ist der Typ, der auf der Plastic-Bomb Webseite immer die lustigen Kommentare abgibt) unterhalten habe. War echt nett, und natürlich auch ganz cool jemanden, den man nur von so kurzen Statements her kennt, mal persönlich kennen zu lernen und dabei gemeinsam ein paar Sekt auf Eis zu schlürfen.
(An dieser Stelle darf ich mal erwähnen, dass sich mein besorgter Cheffe Micha im Vorab noch via email bei Jan erkundigte, ob die Hansestadt denn auch genug Sektreserven für meinen Besuch auf Halde hätte.)

Und dann gab es eine Premiere: Ich bin ja die, die schon super oft „wie dämlich das ist sich beim Konzert fotografieren zu lassen und die Bilder danach ins Netz zu stellen“ Texte veröffentlicht hat. Jan hat mir erzählt, dass er grade angefangen hat, mit verschiedenen Leuten das bekannt gewordene Bild von Sebi, dem Sänger von Stomper 98 und Jens, dem Sänger von Endstufe nachzustellen und das demnächst zu veröffentlichen.
Wer das Foto nicht kennt: Da sind die beiden Flachzangen Arm in Arm zu sehen, mit gefletschten Zähnen und drohen ganz-ganz böse mit der Faust in der Kamera.
Jedenfalls lässt Jan sich in dieser Pose mit Leuten fotografieren, die bekannter maßen zur Links-Offenheit neigen. Ja, da konnt ich ja mal nicht „nein“ sagen. Allerdings musste ich die Schmach über mich ergehen lassen, den Ändi drum zu bitten, dieses scheiß Bild zu machen.
Der hatte natürlich seinen Triumpf, nachdem er sich als Fotochecker immer mal wieder meine Vorträge anhören darf. Was mir erst im Nachhinein aufgefallen ist: Es wurde erst ein Foto geknipst und DANN nochmal eins mit Jan´s Kamera... bin mal gespannt wann ich über das andere Exemplar stolpern werde. Vermutlich hat sich´s der Ändi daheim aufgehangen, als immer währenden Triumpf und ich darf´s mir bei jedem Besuch anschaun. Oder ihr werdet es eines Tages als Bomben-Cover vorfinden...wer weiß das schon....

Inzwischen war unser Freund Marc Ader, oder wie man ihn in Fachkreisen nennt: „Magdalla“ nicht nur Rücken-mäßig angeschlagen, sondern hatte sich auch ne geil ranzige Deutschpunk-Stimme zugelegt. Klang ein wenig wie Ullah von Auweia! auf Helium... Keith hat sogar vorgeschlagen, eine Deutschpunkband zu gründen...und die hieße dann Zeckend District. Geile Idee. Jedenfalls ließ es sich Magdalla nicht nehmen, sich mit Ändi, Droste und mir in die Hamburger Partynacht zu stürzen. Eigentlich wollten wir zu ONKEL OTTO, doch da sah´s leider etwas duster aus (wie, die haben zu, wenn wir Touris vorbei kommen?!).
Unsere nächste Anlaufstelle war die COBRABAR, die wir aber alle ziemlich scheiße fanden. Ich krieg den weiteren Ablauf nicht mehr so ganz auf die Reihe...Ändi und ich wollten gehen, die Anderen waren schon verschwunden. Vor der Tür kam uns Droste entgegen und erzählte was vom unfreundlichsten Pizzamann der Welt und dass er Hamburg hasst!
Um ehrlich zu sein muss ich mich da schon anschließen. Außer in der Flora, Störtebecker, Skorbut oder dem Onkel Otto hatte ich in Hamburg auch noch keine coolen Partynächte erlebt (aber ich lass mich natürlich gern vom Gegenteil überzeugen...). Wir beschlossen, uns Getränke am Kiosk zu holen und irgendwo ans Wasser zu setzen. Marc wollte noch in ne Heavy Metal Bar, sich seine Rückenschmerzen weg head-bangen.
Im Nachhinein hab ich auch noch erfahren, warum der Pizzamann so dermaßen unfreundlich war: Und zwar hat der schlaue Droste ihn gefragt: „Kannst du mir die Pizza mal schneiden?“ In welchem Tonfall diese Anfrage von Statten ging, kann ich nur vermuten. Der Pizzamann hatte keine Lust, hat aber das Pizza-Schneide-Gerät raus gerückt. Und Droste hat damit mal den halben Belag auf der Ausgabefläche des Steh-Imbiss verteilt.
Dass der Bäcker 5 Minuten später auf meine HÖFLICHEN Frage:„hast du vielleicht Lust, mir die Pizza noch zu schneiden...?“ nur ein nöliges: „Nein- sicher nicht!“ parat hatte, wundert mich heute nicht mehr. Aber das nur am Rande.

Nachdem wir noch einige Drinks unter freiem Himmel eingenommen hatten beschlossen wir gegen 3 Uhr morgens, in unser Quartier zurück zu kehren. Dabei handelte es sich um eine Bandwohnung mit zwei Pennräumen, voll gestellt mit Stockbetten und ein Bad mit Dusche. Ziemlich edel, wie ich finde.
Die Wohnung ist auf der Vorderseite direkt über dem Hafenklang, auf der Rückseite durch die Hanglage aber ebenerdig. Keith und Daniel, oder wie man sie in Expertenkreisen nennt: „Groß-Klein und Klein-Klein“ wollten ja nur noch ein Bier trinken und dann pennen gehen, bzw nur mit einem Auge schlafen, damit sie uns hören wenn wir nachts nach Hause kommen. Gibt ja nur einen Schlüssel, aber die Beiden hören das ja, wenn wir klingeln oder anrufen. Dachten wir...
Ich hab sogar von außen gesehen, wie Daniel mit einem Auge gepennt hat. Und sein Handy hab ich bis auf die Straße gehört....und sein Geschnarche. Ich hab sogar Keith´s Handy im anderen Zimmer gehört. Er leider nicht.

Nach mehrmaligem gegen die Scheibe klopfen, mit der Flachen Hand und am Ende sogar mit dem Stiefel dagegen donnern wurden wir langsam nervös. Auch rufen half nichts. Inzwischen war auch Marc wieder da, der war sogar noch kreativer:
„Mr Klein!! Mr Klein, wachen sie auf!! Polizei Duisburg!! Mr Klein! Sie sind verhaftet!!“
Und dann: „Mr Klein, Arbeitsamt Duisburg!! Wir haben einen Job für sie!!“
Nachdem auch das nichts half beschlossen wir, das schmale, aber dafür auf „Kipp“ stehende Gangfenster zu entern. Manchmal passiert einem das ja versehentlich, wenn ein Fenster gekippt ist und man den Griff wagerecht stellt, dass das Fenster nur noch an einem Scharnier hängt. Aber wie...??!!
Ändi und ich machten uns auf dem Weg in den gegenüber liegenden Rohbau, um eine Drahtschlinge oder ähnliches zu suchen. Man kann sich ja vielleicht vorstellen, dass wir bei unserer gesamten Aktion nicht unbedingt leise waren, sondern laut lachend und wild schnatternd außen am Gerüst hoch geklettert sind und aus der zweiten Etage erst mal allen möglichen Mist auf die Straße warfen, der uns als Werkzeug geeignet erschien.
Und als wir uns noch mit „ach, wann baun die Handwerker endlich die Fenster ein?“ Witzen über Wasser hielten stand plötzlich wieder Marc vor uns. Der Glampunk Nummer 1 erläuterte uns, dass er als Jugendlicher eine Berufsausbildung auf der Baustelle gemacht hatte und führte uns erst einmal sachkundig durch den Rohbau.
Als wir auf unserer Expedition im Keller angekommen waren gab es einen weiteren Beweis seiner Kenntnis, denn er erklärte uns gleich auch noch die Wasserrohre.
Das Ganze natürlich im feinsten Ruhrpott-Baustellen-Jargon...gelernt ist eben gelernt.
„Warmwasser, Kaltwasser, Heizung ...liegt hier alles nebeneinander“. Und: „Ey Heizungsbauer! Wennde hia nächste Woche nich fertig bist, machich dir die Wand zu! Machich dir die Fliesen drauf! Nächste Woche kommt der Fliesenleger, der macht dir die Wand zu!“
Zurück an der Wohnung, oder um genau zu sein, dem Fenster davor, bewies Droste (ihr kennt ihn noch aus Geschichten wie: „Beautypunx beim Back to Future“) wahre Fingerfertigkeit. In einem Gemeinschaftswerk aus „1cm schmales Blechband von der einen Seite durch den schmalen Spalt des Fensters schieben“ und „von der anderen Seite mit einem Metall-Hacken dagegen halten, damit die Scheiße nicht wieder hoch rutscht“ gelang es uns beiden Meisterdieben irgendwann tatsächlich, das drecks scheiß Fenster zu öffenen.
Während der gesamten Zeit, und das wollte ich hier nur mal fest halten, sind 3 Fußgänger und 5 Autos an uns vorbei gerauscht und NIEMAND hat sich für unseren Bruch interessiert.

Auch als wir unter großem Gejole und Siegestänzen durchs offene Fenster gestiegen sind, hat die Frau die an uns vorbei schlich und beschämt in die andere Richtung schaute, unsere Arbeit alles andere als gewürdigt!
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass die Kleins erst mal unsanft aus ihrem Nachtschlaf geweckt und für den Rest der Woche zu Backline-einräum-Dienst eingetragen wurden.

Freitag---Kiel


Nach weniger als 3 Stunden Schlaf klingelte auch schon mein Telefon. Frühaufsteher Ändi war dran, er hätte sich im Treppenhaus eingeschlossen. What?! Ja, also beim „aus Langeweile mal kurz nach draußen gehen“ hat er die Wohnungstür leise hinter sich geschlossen und DANN merkte, dass die Haustür noch zu war. Ich durfte mich also von meinem Stockbett abseilen, um ihn zu befreien und war damit auch erst mal wach.
Als Entschädigung gab´s ein geiles Frühstück und für mich ne Menge zu kichern, als die frisch ausgeschlafenen Kleins, der schmerzverzerrte und übermüdete Marc und Meisterdieb Dr.oste, der von vorne herein eher weniger Bock auf die ganze Aktion hatte, zum Fotoshooting aufgefordert wurden.
Cooler weise sind wir dafür nochmal extra ins Karoviertel gefahren, wo ich mich auch allein ganz gut beschäftigen konnte und von den Glampunk-Bildern erst mal nix mit bekam.
Danach wurde die Gruppe kurzfristig gespaltet, Keith, Droste, Ändi und ich wollten in den Fischkopp-Plattenladen. Als wir grade angefangen hatten, uns durch das Platten-Angebot zu wühlen meinte der Typ hinterm Tresen: „Ich glaub, ihr habt da jemanden verloren...“ Bei einem Blick aus dem Fenster musste ich doch laut los gackern, da Marc etwas orientierungslos auf der Straße herum irrte, als hätte man ihn eben erst nach 200 Jahren wieder aufgetaut.
Nach einem kurzen Mittagessen trafen wir uns am Gefährt und steuerten Kiel an.
Mir fiel auf, dass dies eine wahre Bildungsreise zu werden schien. Erst erfuhr ich, dass ein Saxophon garkein Blechblasinstrument ist (ich hasse Blechblasinstrumente!!) sonder Holzblas, da man da ja dieses Holzplättchen im Mund hat. Und dann wurde nochmal klar gestellt, dass Mölln garkeine Oststadt ist, obwohl man das ja immer dachte, als man das mit den Brandanschlägen im Fernsehen sah. Gehört nämlich zu Schleswig. Aha. Danke Keith. Danke Marc.

Das Konzert in der alten Meierei war super, nochmal mit den PUSH Ups. Super nette Leute, sowohl Veranstalter, als auch Gäste... und zu Essen gab´s Soja-chili-gulasch, da ist meine Laune immer gut. Also wenn mir mal jemand eine Freude machen wöllte, nä....kocht mir nen 10 Liter Eimer Sojagulasch!! Oder sagt meinem Freund Toxo (dem Weltbesten Soja-Chili-Gulasch-Koch-von-die-Welt) dass er das tun soll, dann kann NICHTS schief gehen. Aber das nur am Rande.

Nach der Show hatten wir ne ziemlich geile Party draußen am Bus. Dabei erzählte uns ein 200-Kilo-Mann, den seine schwedischen Freunde „a man like a house“ nennen und der 3 Rückenaufnäher auf dem Rückenteil seiner Jacke trägt, dass einen in Kiel eigentlich kaum jemand verstehen kann wenn man nicht an jeden Satz: „du Strichaaa!“ anhängt. Oder noch besser: „Stricha, Aller!“
Beim Einsammeln unserer Wertgegenstände im Backstageraum konnte Ändi mal kurz aufatmen. Irgend ein Schlaukopf hatte 10 Zentimeter neben seine Fotoausrüstung gereiert. Der eilig herbeigeeilte und einen Mop schwingende Veranstalter schimpfte noch auf die besoffenen Penner...im Nachhinein stellte sich aber raus, dass er es selbst war, der sein Frühstück nicht bei sich behalten konnte...und das nicht zum letzten mal an diesem Abend!
Pennplatzmäßig wurden wir auf Wohnungen und folglich auf zwei Taxen aufgeteilt. Marc und die Kleins fuhren mit einem Typen im Lars Fredericksen Shirt mit. Diese Konstellation sah mir eher nach „wir gehen bald mal pennen“ aus.
Der Rest unserer Reisegruppe, also Droste, ich, Ändi, der Pennplatz-Geber, zwei Leute von den Push Ups und der Kumpel unseres Gastgebers wurden ins andere Taxi verlagert.
Der Veranstalter, bei dem wir einquartiert werden sollten hieß Axel und ist ein etwas stämmigerer Typ im Iron Maiden Shirt, der in einer Band namens SCHLOIDERGANG spielt und mich mal total an meinen Kumpel Meyer77 erinnerte, nur damit man hier mal ne Orientierung hat.
Unser Taxifahrer, ein Familienvater mit Hemd und Krawatte war schon beim Einladen komplett überfordert mit unserem Hühnerhaufen, doch die Dienstanweisung von der letzten Bank: „ok, wir wolln zum Fozznbunka!!“ War ihm dann wohl doch zu viel... „Hia, zum Fozznbuka! Die anderen Taxxifahrer wissn auch wo das is! Wer hat dich denn eigentlich eingestellt?!“
Das war ein wenig wie in dem ersten Werner-Film, wo Werner und Andy vom Wurstblinka erzählen und der Typ vom TÜV mal garnicht mit kommt... „Fotzenbunker? Kenn ich nicht...was muss ichn mir da drunter vorstellen?“

Nachdem die Herrschaften noch die halbe Nachttanke leer gekauft hatten und das Taxometer sich freute, ohne ersichtliche Anstrengung ganze 10 Minuten weiter ticken zu können, kamen wir dann auch endlich am Fozznbunka an.
Ich hab vollkommen vergessen zu fragen, wie das Haus zu diesem ehrenwerten Namen kam...von innen hatte es eher den Scharm einer Kaserne, im Treppenhaus waren Scheiben eingeschlagen und über eine halbe Etage lagen die Scherben einer Bierflasche verteilt... Zumindest sah es mir nicht danach aus, als würde es in den nächsten Stunden Ärger wegen Ruhestörung geben. Der Abend endete dann im Wohnzimmer von Axel, oder wie seine Freunde ihn nennen: Fatso.
Begleitet von klarem Korn, Chips und Fanta. Einziger Verlierer des Wochenendes war Axel´s Kater Lukas, der erst von der Couch verjagt wurde, dann aus dem Badezimmer und schließlich aus dem Schlafzimmer flog. Und, wie ich am nächsten Morgen erfuhr, hatte Axel höchst persönlich nachts noch ins Katzenklo gekotzt. Ihm war nach eigener Aussage die Fanta nicht bekommen. Klar.

Samstag---Essen

Diszipliniert wie Punks eben nun mal sind
bequemten wir uns um kurz nach 10uhr morgens aus den Federn. Ich hörte den Gastgeber telefonieren:“Yoaaaa, wir brauchn hia son Hundewagen, an die Medusastroaße. Genauu. In zehn Minudn. Yooo. Ney, füa sechs Persounen. Genau....ne, bei mir heißt das nur Hundewagen....“
Im Eildurchlauf waren wir angezogen und standen in einer Reihe, mit geputzten Zähnen und Schuhen auf der Schwelle, bereit zum Durchzählen. Die Anweisung von Marc am Vorabend hatte ganz klar gelautet: „wir fahren um 12uhr ab. Wir solln um 19uhr in Essen sein, das wird eh knapp“.
Kein Problem.
Die Taxifahrt zurück zur Meierei gestaltete sich dann so, dass wir mit einem ganz normalen PKW abgeholt wurden, der zwei Notfallsitze im Kofferraum hatte. Dass wir unsere riesigen Reisetaschen noch immer mit uns schleppten, hatte dem Taxifahrer leider niemand gesagt.
Ich wäre unter dem ganzen Mist fast erstickt, vor allem weil ich mich so über die geile Schlagermukke aus dem Radio amüsieren musste. In dem Text wurden tatsächlich FRAU und PFAU gereimt...sollte man öfter tun!

Los gekommen sind wir dann auch so einigermaßen pünktlich, nachdem alle, sogar der Obdachlose Mann der grade auf der Couch vor der Meierei kampiert, bei Einladen geholfen hatten.
Mit nur einem einzigen Boxenstop erreichten wir beinahe pünktlich unser Ziel und wurden in der Essener Innenstadt (der PANIC ROOM liegt direkt an der Fußgängerzone) erst mal von einer Horde schwarz Bekleideter Menschen kritisch beäugt. Nebenan sollte wohl noch ein weiteres Konzert statt finden, wie sich anhand der hellblauen Tickets, die die Meute mit ihren Silber beringten Fingern und schwarz lackierten Krallen fest umklammerte, unschwer vermuten ließ. Allerdings waren wir grade am Nightliner der erwarteten Kapelle vorbei gefahren...da konnten wir nicht mit halten...noch nicht.

Auf das Konzert zum vorläufigen Tourende hatte ich mich eigentlich am meisten gefreut, da ich mir denken konnte, dass in einer Stadt die ja fast ein Heimspiel für 2nd District war, doch jede Menge bekannte Gesichter auftauchen würden und die Stimmung mit Sicherheit bei Band und Publikum brodeln und zischen würde.
Außerdem hab ich auch endlich den Henni wieder gesehen, auf den ich mich doch ganz schön gefreut hatte!
Nachdem ich mir fast noch nen Nierenschaden zugezogen hätte weil ich zwei Dosen eiskalten Energiedrink und nen Flachmann Wodka hinten in den Bund meiner Strumpfhose gesteckt hatte, um am dämlichen Türsteher vorbei zu kommen (der Laden nimmt keinen Eintritt, dafür sind die Getränke super teuer und haben Namen wie „lecken“ „blasen“ und „das ganze Programm“) ging´s auch schon mit Pascals Show los. Gute Laune und lustiges Gequatsche beim Künstler führen zu guter Laune im Publikum und so lange niemand ein Feuerzeug zückt oder hysterische Kühe neben mir singen und schunkeln müssen, ist alles tippi toppi.

Und dann.....Showdown!! 2nd District legten ein super Konzert hin, waren hoch motiviert und freuten sich über die vielen Freunde im Publikum. Zu den letzten Songs kam auch Pascal wieder dazu und.....Mosy! Der Typ, von dem ich mir die ganze Woche über lustige Geschichten und Anekdoten anhören durfte, stand tatsächlich auf der Bühne und hat nach jedem Song versucht, den Näxten anzukündigen... allerdings hätte er sich vorher mal die Setlist durchlesen sollen... denn er lag so gut wie immer falsch.
Aber, für alle dies nicht wissen und sich trotzdem durch den Artikel gequält haben: DISTRICT haben sich nach längerer Pause irgendwann Ende 2003 nochmal zusammen gerauft. Damals mit Marc, Pascal, Mosy und Burn Harper. Der kam etwas später auch noch für nen Song mit auf die Stage, obwohl ich im ersten Moment dachte, ich hätte es mit Maite Kelly zu tun.
Aber hey, war echt ein großartiges Konzert, es wurden noch ein paar Hits wie das phantastische „tell the system...“ vorgetragen und ich war überglücklich. Wirklich. District war immer eine meiner Lieblingsbands (hab ich, glaub ich, schon mal erwähnt...) und ich fand sowohl das Konzert in Essen, als auch die gesamte Tour verdammt großartig!!!! Ich würd jederzeit nochmal in dieser Konstellation auf die Reise gehen.

Das einzige kleine Manko an diesem Samstag Abend war die blöde Olle, die sich mal wieder (wie bei so manchem Konzert hier im Pott) auf die Bühne drängen musste und irgendwelche Scheiße ins Mikro brüllen. Solche Leute können einem einen Abend echt trüben und ich möchte an dieser Stelle erwähnen DASS ICH DICH HASSE!!!!!!!!!          Aber ansonsten war alles cool. Ronja

Kommentare (4)Add Comment
... geschrieben von wolti, 29.Januar 2010, 12:26 Uhr
wolti
"Aber dasses in vielen Läden als ok erachtet wird, so nen scheiß Anhänger um den Hals zu tragen, werd ich nie verstehen."
was ist schlimm an nem thorshammer um den hals?! hab selbst jahrelang einen um den hals getragen. der spiegelt doch keine politische ausrichtung wieder. bitte erkundige dich doch vorher über die geschichte und die bedeutung so eines symbols bevor du es verteufelst. auch wenn faschospinner dieses symbol benutzen one deren bedeuung vielleicht zu kennen, heißt es noch nich das jeder der soetwas trägt politisch bedenklich is....

Und das Mölln ostdeutsch für dich war nur weil dort anschläge auf ausländer verübt wurden, is doch mal lächerlich.
Solingen is übrigens auch nich ostdeutsch ;)
... geschrieben von ronja, 30.Dezember 2009, 20:51 Uhr
ronja
Ne ne, der war da schon die ganze Zeit!!
... geschrieben von Jan, 30.Dezember 2009, 20:49 Uhr
Jan
*Prust* - den Burn Harper / Maite Kelly-Vergleich hast Du für die Online-Version nachgewürzt, oder habe ich den im Print glatt überlesen?
... geschrieben von simon, 29.Dezember 2009, 23:58 Uhr
simon
super tourbericht

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