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alexisonfire Am Freitag, den 13.11.09 war es soweit: Die Eastpak-Antidote-Tour '09 machte halt im Kölner E-Werk. Mit dabei The Ghost Of A Thousand (einer der wohl z.Z. angesagtesten Metalcore-Bands aus U.K.), Four Year Strong (eine fünf-köpfige Melodic Hardcore Band aus Boston) und Alexisonfire (Screamo-Helden aus Kanada), als Support für die Politpunk-Band Anti-Flag aus Pittsburgh.

Nachdem die ersten Takte angespielt waren, war das Publikum schon nicht mehr zu halten. Die Briten von The Ghost Of A Thousand aus Brighton spielten sowohl Lieder aus ihrem alten Album "This is Where the Fight Begins'' als auch aus dem neuen Album ''New Hopes, New Demonstrations'' und heizten somit der Menge ein. Enthusiastisch suchte Tom Lacey, Sänger/Screamer der Band, von Beginn an Kontakt zum Publikum, nahm gerne ein Bad in der Menge und ließ auch das Stage-Diving nicht aus. Höhepunkt des Auftrittes war die Aufforderung zu einer Wall of Death, der das Publikum sofort und gerne nachkam. Alles in allem hinterließ die Band einen super Eindruck und gewann an diesem Abend bestimmt noch den einen oder anderen Fan dazu.

Nach einer kurzen Umbauphase betraten die Jungs von Four Year Strong die kleine Bühne, konnten die gute Stimmung jedoch nicht so halten, wie es The Ghost Of A Thousand zuvorgetan hatten. Obwohl die Band mit ihren drei Sängern ein interessantes Konzept verspricht, hatten sie mit dem schlechtesten Sound des Abends zu kämpfen.

Dann betraten die eigentlichen Headliner des Abends die Bühne: Alexisonfire. Sie zogen das Publikum bereits mit den ersten Klängen des Opener "Drunks, Lovers, Sinners And Saints'' in ihren Bann. In kürzester Zeit verwandelte die Band gemeinsam mit dem Publikum das E-Werk in eine tanzende und springende Menge und Chef-Schreihals George Pettit rang mehrmals um Worte, vor Begeisterung, über die Textsicherheit der deutschen Fans. Dallas Green überzeugte vollends mit seiner klaren Stimme und dem guten Gitarrenspiel und auch der zweite Gitarrist Wade McNeil, mit schick zu einer Tolle gegelten Haaren und seinem unverkennbaren rauen Schreien, gab alles um dem Publikum ordentlich einzuheizen. Das Publikum dankte der Band, indem sie sowohl alte Lieder wie "Boiled Frogs", "We Are The Sound" als auch neue "Young Cardinals", "Accept Crime", ''Born And Raised'' begeistert feierten. Auch Pettit suchte den körperlichen Kontakt zum Publikum und hielt jedem das Mikrofon hin, der mitsingen wollte. Es mag viele Bands mit einem Shouter und einem Sänger geben, doch Alexisonfire schaffen es immer wieder herauszustechen, da sie perfekt miteinander harmonieren. Mit dem letzten Song ''Happiness By The Kilowatt" beendeten sie eine hervorragende Show, die den Fans noch lange im Kopf bleiben wird.

Auch wenn sich da Halle nach diesem Auftritt leerte, so war es doch noch nicht das Ende des Abends. Die vormals jüngeren Zuhörer strömten nach vorne um sich die besten Plätze zu sichern und ein riesiger Banner über die ganze Rückseite der Bühne verkündete den Headliner des Konzertes, Anti-Flag. Die Band um Justin Sane und Chris #2, der schon einen kurzen Gastauftritt bei Alexisonfire´s ''This Could Be Anywhere In The World'' hatte, traten wie gewohnt sicher und unterhaltsam auf und begeisterte ihre Fans. Lieder wie "Someone Falls Down, Pick Them Up", "Greenpeace Rules" und "Looking At This Room, I See My Brothers And Sisters" wurden gespielt und gegen 12 Uhr neigte sich dann ein gelungener Abend seinem Ende entgegen. Man kann sich schon auf das nächste Jahr freuen, in dem hoffentlich eine weitere Eastpak-Antidote-Tour mit ähnlich guten Bands stattfinden wird.

Ela & Lotti.

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